Kempten (Allgäu) Altstadt
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Kempten (Allgäu)

In d. Brandstatt, 87437 Kempten (Allgäu), Deutschland

Kempten (Allgäu) Altstadt | Fotos & Rezensionen

Die Kemptener Altstadt ist kein einzelner Ortspunkt, sondern ein historisch gewachsenes Stadtbild mit kurzen Wegen, lebendigen Plätzen und vielen Blicken in die Vergangenheit. Wer hier unterwegs ist, erlebt eine Altstadt, die weit mehr ist als ein hübsches Zentrum für einen kurzen Spaziergang. Zwischen Rathausplatz, St.-Mang-Platz, Burghalde, Fußgängerzone und den Wegen zur Iller liegen Jahrhunderte Stadtgeschichte dicht beieinander. Kempten selbst blickt auf mehr als 2.000 Jahre Geschichte zurück und gilt mit seiner frühen schriftlichen Erwähnung als ein besonderer Ort im deutschen Stadtgedächtnis. Die heutige Altstadt steht dabei für das historische Erbe der ehemaligen Reichsstadt, die sich über lange Zeit direkt neben der Stiftsstadt entwickelte und erst 1818 zur vereinten Stadt Kempten zusammengeführt wurde. Genau diese Mischung aus historischer Tiefe, städtischem Leben und gut begehbaren Wegen macht die Altstadt für Fotos, Stadtspaziergänge, Cafés und entspannte Entdeckungstouren so attraktiv. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/stadtgeschichte))

Geschichte der Kemptener Altstadt: Römerstadt, Doppelstadt und vereinte Stadt

Die Geschichte Kemptens reicht bis zu den Römern zurück, doch die Altstadt erzählt nicht nur von der Römerzeit, sondern auch von einer ungewöhnlich komplexen Stadtentwicklung. Auf der offiziellen Stadtgeschichtsseite wird Kempten als Ort mit mehr als 2.000 Jahren Stadtgeschichte beschrieben. Dort wird auch erklärt, dass die Geschichte bis in die Zeit der keltischen Siedlung Kambodounon und der römischen Stadt Cambodunum zurückreicht. Besonders bemerkenswert ist der Hinweis auf Strabon: Seine frühe Erwähnung macht Kempten zur ältesten schriftlichen Erwähnung einer Stadt in Deutschland. Für den heutigen Altstadtbesuch ist das mehr als ein historisches Detail, denn es erklärt, warum in Kempten unterschiedliche Zeitschichten so sichtbar nebeneinander stehen. Die Altstadt ist nicht bloß Kulisse, sondern ein Stadtbereich, in dem Vergangenheit und Gegenwart ständig miteinander in Kontakt treten. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/stadtgeschichte))

Mindestens ebenso prägend war die Zeit der Doppelstadt. Über Jahrhunderte existierten in Kempten die Reichsstadt und die Stiftsstadt nebeneinander, beide mit eigener Identität und eigener Entwicklung. Die offizielle Stadtgeschichte beschreibt diese Phase als rivalisierende Doppelstadt, die unter bayerischer Führung wiedervereinigt wurde. 1818 wurde es amtlich: Aus der Doppelstadt Kempten wurde die vereinte Stadt Kempten. Diese historische Trennung und spätere Zusammenführung ist bis heute im Stadtbild ablesbar, besonders an den zentralen Plätzen und an der unterschiedlichen Atmosphäre der Viertel. Wer die Altstadt besucht, bewegt sich daher nicht nur durch hübsche Gassen, sondern durch einen urbanen Raum, in dem sich religiöse, bürgerliche und wirtschaftliche Geschichte überlagern. Das Kempten-Museum im Zumsteinhaus macht diesen Wandel besonders anschaulich: Es zeigt auf 580 Quadratmetern, in 11 Themenräumen und mit 200 Exponaten, wie sich die Stadt von der Römerzeit über die Doppelstadt bis in die Gegenwart entwickelt hat. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist barrierefrei und ergänzt den Altstadtbesuch ideal. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/stadtgeschichte))

Kempten (Allgäu) Altstadt auf Fotos: Rathausplatz und historische Blickachsen

Wenn Menschen nach Fotos der Kemptener Altstadt suchen, meinen sie meist genau diese Mischung aus historischen Fassaden, Plätzen, Brunnen und Straßen mit eigenem Charakter. Zu den eindrucksvollsten Motiven gehört der Rathausplatz. Dort prägt das historische Rathaus den Platz und macht ihn zum Herzstück der Altstadt. Die offizielle Tourismusseite beschreibt den Platz als ehemaligen Mittelpunkt der Reichsstadt, als Ort des Marktes und als wirtschaftliches wie gesellschaftliches Zentrum. Noch heute wirken das denkmalgeschützte Gebäude, der Brunnen davor und die umliegenden Cafés und Restaurants wie ein klassisches Altstadtmotiv, das in jeder Jahreszeit funktioniert. Gerade im Sommer entfaltet der Platz mit seinen Außentischen und dem Blick auf das Rathaus eine besondere Wirkung. Wer fotografiert, findet hier klare Linien, mittelalterliche Substanz und lebendige Straßenszenen in einem Bild. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/squares))

Auch der St.-Mang-Platz gehört zu den wichtigsten Fotomotiven der Altstadt. Er liegt unmittelbar an der gleichnamigen Kirche und wird von der Kirche deutlich dominiert. Hinzu kommen der St.-Mang-Brunnen in Jugendstilform, der Eingang zum Schauraum Erasmuskapelle und das bronzene Bodenband, das den Verlauf der ehemaligen Kapelle markiert. Besonders spannend für Fotos sind die mittelalterlichen Häuser am Platz, vor allem das Mühlberg-Ensemble mit den Hausnummern 8, 10 und 12 sowie das denkmalgeschützte Rote Haus an Nummer 3. Die offizielle Seite nennt Nummer 12 sogar als vermutlich ältestes Haus Kemptens. Wer die Altstadt also nicht nur erleben, sondern sichtbar festhalten möchte, sollte Rathausplatz und St.-Mang-Platz unbedingt zusammen denken: Das eine ist der repräsentative, städtische Blick; das andere der geschichtsdichte, detailreiche Blick. Dazu kommen die Wege entlang der Fußgängerzone, die als eine der längsten in Schwaben beschrieben wird und vom Norden der Innenstadt bis zum Forum Allgäu reicht. Gerade diese Abfolge macht die Altstadt so vielseitig für Fotos. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/plaetze))

St.-Mang-Platz, St.-Mang-Kirche und das alte Reichsstadtviertel

Der St.-Mang-Platz ist einer der Orte, an denen die historische Struktur der Kemptener Altstadt besonders gut sichtbar wird. Die St.-Mang-Kirche selbst geht auf eine romanische Vorgängerbaut zurück und wurde zwischen 1426 und 1428 gotisch erweitert; der Turm erreichte dabei seine heutige Höhe von 66 Metern. Die Kirche war während der Zeit der Doppelstadt die Kirche der Reichsstadt, während die Stiftsstadt ihre eigene geistliche Mitte hatte. In der Reformationszeit wurde St. Mang protestantisch, später barock umgestaltet und im frühen 20. Jahrhundert erneut überarbeitet. Damit ist die Kirche nicht nur ein sakrales Bauwerk, sondern ein konzentriertes Geschichtsdokument der Kemptener Altstadt. Wer den Platz betritt, sieht also nicht nur ein hübsches Ensemble, sondern ein städtisches Geschichtskapitel im Freien. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/church-of-st-mang))

Rund um die Kirche verdichten sich weitere Spuren der alten Reichsstadt. Die offizielle Platzbeschreibung nennt den St.-Mang-Platz als Ort direkt an der Kirche, unweit der Iller, mit dem St.-Mang-Brunnen, dem Eingang zum unterirdischen Schauraum Erasmuskapelle und der markierten Kontur der ehemaligen Kapelle im Boden. Bei den Umbauarbeiten zur Neugestaltung kamen außerdem zahlreiche Grabstellen des früheren reichsstädtischen Friedhofs zum Vorschein; einige Überreste befinden sich heute in einer Gruft unter dem Platz. Gerade diese Verbindung aus sichtbarer Architektur und unsichtbarer Geschichte macht den Platz für Besucher besonders spannend. Das Mühlberg-Ensemble mit seinen mittelalterlichen Häusern und das Rote Haus ergänzen das Bild einer Altstadt, die sich nicht auf eine Hauptfassade reduzieren lässt. Für Spaziergänge ist der Platz zugleich ein idealer Übergang zwischen historischem Kern, Flussnähe und den Wegen Richtung Burghalde oder Rathausplatz. So entsteht ein Altstadtbereich, der trotz seiner Dichte ruhig wirkt und sich erstaunlich gut zu Fuß erschließen lässt. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/plaetze))

Cafés, Fußgängerzone und Alltag im historischen Zentrum

Wer unter dem Suchwort Altstadtcafé nach Kempten sucht, meint meist genau dieses Erlebnis: historisches Ambiente, kurze Wege und eine lebendige Gastronomie mitten im Altstadtkern. Die offizielle Tourismusseite beschreibt die Kemptener Fußgängerzone als eine der längsten in ganz Schwaben und als Herzstück der Stadt. Sie zieht sich vom Hildegardplatz, über Residenzplatz und Mühlbachquartier, bis zum Forum Allgäu Kempten im Süden. Entlang dieser Achse finden sich Boutiquen, traditionelle Geschäfte, Restaurants, Cafés und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Für einen Altstadtbesuch ist das ideal, weil sich Kultur, Stadtbummel und Pause fast nahtlos verbinden lassen. Man kann historische Plätze ansehen, zwischendurch einen Kaffee trinken und anschließend wieder in die Geschichte eintauchen. Gerade diese Mischung macht Kempten für Besucher angenehm: Die Altstadt wirkt nicht museal, sondern bewohnt, lebendig und alltagstauglich. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/einkaufserlebnis))

Auch die Plätze in der Altstadt sind klar auf Aufenthaltsqualität ausgerichtet. Auf dem Rathausplatz und am Hildegardplatz laden Cafés und Restaurants ausdrücklich zum Verweilen ein, und die offizielle Seite verweist auf zahlreiche Veranstaltungen, die den historischen Kern zusätzlich beleben. Dazu zählen der Kemptener Weihnachtsmarkt, das Stadtfest und die Eröffnung des Kemptener Jazzfrühlings. Der Hildegardplatz wiederum ist nicht nur Standort des beliebten Wochenmarkts an jedem Mittwoch und Samstag, sondern auch ein Platz, an dem die Verbindung der ehemaligen Reichsstadt und Stiftsstadt symbolisch sichtbar wird. Für die Suche nach dem perfekten Altstadtcafé ist das relevant, weil sich die Gastronomie nicht in einem einzelnen Straßenzug konzentriert, sondern über mehrere historische Treffpunkte verteilt. Wer die Altstadt also kulinarisch erleben möchte, sollte nicht nur auf eine Adresse achten, sondern die Wege zwischen Rathausplatz, St.-Mang-Platz und Hildegardplatz als Teil des Erlebnisses verstehen. Genau dort entfaltet Kempten seine besondere Mischung aus Einkaufen, Kultur, Pausen und urbanem Charme. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/plaetze))

Burghalde, Altstadtpark und grüne Pausen am Fluss

Die Kemptener Altstadt lebt nicht nur von ihren steinernen Plätzen, sondern auch von ihren grünen Gegenpunkten. Die Burghalde gehört dabei zu den eindrucksvollsten Orten. Sie liegt im alten Teil der Stadt, ist laut offizieller Beschreibung etwa 700 Meter hoch und eröffnet einen freien Blick in alle Richtungen. Nach Süden schaut man auf die Alpen, nach Westen auf die Residenz und die Basilika St. Lorenz. Auf der Burghalde sind noch Reste einer mittelalterlichen Burg zu sehen, außerdem befinden sich dort das Burgenmuseum im ehemaligen Torhaus, ein Duft- und Heilkräutergarten, ein Spielplatz, ein Aussichtspunkt und ein Biergarten. Die Burghalde ist damit mehr als ein Aussichtshügel: Sie ist ein Ort, an dem sich Geschichte, Freizeit und Natur direkt über der Altstadt überlagern. Im Sommer wird die Freilichtbühne genutzt, unter anderem für das Allgäuer Märchensommer-Theater mit jährlich wechselnden Stücken. Für einen Altstadtbesuch ist das ein perfekter Kontrastpunkt zu den engen Gassen und Plätzen. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/parks))

Ein weiteres wichtiges grünes Element ist der Altstadtpark. Er liegt direkt an der Iller, auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks nahe der Burghalde, und bietet laut offizieller Beschreibung eine kleine Spielfläche, Sitzgelegenheiten und einen angenehmen Ort zum Ausruhen. Der Park eignet sich gut für eine Pause nach einem Spaziergang oder einer Radtour, und gelegentlich besuchen sogar Schwäne den Platz. Zusammen mit dem Illerdamm bildet er einen ruhigen Randbereich der Altstadt, an dem man Wasser, Wege und Stadtnähe miteinander verbinden kann. Auch der Stadtpark spielt für das Altstadtgefühl eine Rolle, weil er unmittelbar im Zentrum an der Zentralen Umsteigestelle liegt und historisch die ehemalige Reichsstadt und die Stiftsstadt verbindet. Er wurde bereits in den 1890er Jahren angelegt, besitzt einen achteckigen Musikpavillon und war seit 1949 Schauplatz der Allgäuer Festwoche. Wer also die Altstadt nicht nur als historische Kulisse, sondern als lebendigen Stadtraum erleben möchte, sollte diese grünen Pausen in die Route einbauen. Sie machen den Besuch leichter, entschleunigen das Tempo und eröffnen zugleich neue Perspektiven auf Kempten. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/parks))

Anfahrt und Parken in der Kemptener Altstadt

Die Anfahrt zur Kemptener Altstadt ist für eine Innenstadt dieser Größenordnung angenehm unkompliziert. Offiziell wird Kempten als hervorragend an das Verkehrsnetz angebunden beschrieben. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die A7 sowie die Bundesstraßen B12 und B19. Mit der Bahn ist Kempten ebenfalls gut erreichbar; die Stadt verfügt über einen östlichen Bahnhof und einen Hauptbahnhof. Wer mit dem Fernbus reist, findet den FlixBus-Halt an der Kotterner Straße 50, von wo aus Stadtzentrum und einige Hotels zu Fuß erreichbar sind. Für den Altstadtbesuch ist das praktisch, weil man den historischen Kern ohne großen logistischen Aufwand erreicht. Die Innenstadt ist zudem so organisiert, dass viele Ziele auf kurzen Wegen erreichbar sind. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/arriving))

Beim Parken hilft ein Parkleitsystem, das Besucher zu freien Parkflächen oder dem nächstgelegenen Parkhaus führt. Die offizielle Parkenseite betont, dass es zahlreiche zentrumsnahe Parkplätze, Parkhäuser und Ladestationen gibt und dass das Parken in Kempten in der Regel gebührenpflichtig ist. Für den unmittelbaren Altstadtbereich ist besonders das Parkhaus am Rathaus relevant; zusätzlich wird der Parkplatz Illerdamm als Option für Wohnmobile genannt. Reisebusse können an mehreren zentrumsnahen Standorten abgestellt werden, und am St.-Mang-Platz gibt es eine offizielle Haltemöglichkeit zum Ein- und Ausstieg. Auch für Radfahrende ist die Altstadt gut vorbereitet: In der Grabengasse steht eine Bikebox mit Lademöglichkeit für E-Bike-Akkus und einer Reparatursäule. Wer die Altstadt stressfrei erleben möchte, plant deshalb am besten vorab Anreise und Parken zusammen. Dann bleibt mehr Zeit für die eigentliche Entdeckung: den Rundgang zwischen Rathausplatz, St.-Mang-Platz, Burghalde und den gemütlichen Cafés des historischen Zentrums. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/parken))

Stadtgeschichte neu erleben: Kempten-Museum im Zumsteinhaus

Das Kempten-Museum im Zumsteinhaus ist einer der besten Orte, um die Altstadt historisch zu vertiefen. Das Haus liegt am Residenzplatz 31, also in unmittelbarer Nähe zu den zentralen historischen Bereichen der Stadt, und bietet freien Eintritt. Die Ausstellung ist komplett barrierefrei, umfasst 580 Quadratmeter und erzählt die Stadtgeschichte in 11 Themenräumen neu und multimedial. Besonders eindrucksvoll ist das 3D-Stadtmodell im ersten Obergeschoss, das mit neun Quadratmetern als größtes 3D-gedrucktes Stadtmodell Bayerns beschrieben wird. Es zeigt die Entwicklung von der Römerstadt Cambodunum über die Doppelstadt bis zur heutigen Allgäu-Metropole und macht Zusammenhänge sichtbar, die man auf einem Altstadtspaziergang zwar spürt, aber nicht immer sofort einordnen kann. Für Besucher, die nach Fotos, Rezensionen und Hintergrundwissen suchen, ist das Museum daher ein idealer Baustein, weil es die Altstadt mit Kontext füllt. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/kempten-museum-im-zumsteinhaus))

Auch das Gebäude selbst ist Teil der Geschichte. Das Zumsteinhaus wurde 1802 als Stadtpalais der Kaufmannsfamilie Zumstein erbaut und ist mit seiner ockerfarbenen klassizistischen Fassade, den verzierten Fenstergittern und den schmiedeeisernen Balkonbrüstungen ein markanter Blickfang. Im Erdgeschoss gibt es einen sanften Einstieg in die Stadtgeschichte, während die oberen Etagen die wechselvolle Historie von den Römern bis heute beleuchten. Das Haus bietet außerdem regelmäßig Workshops, Vorträge und Führungen an. Wer den Altstadtbesuch also nicht nur äußerlich, sondern auch inhaltlich vertiefen möchte, findet hier einen sehr guten Ankerpunkt. Zusammen mit Rathausplatz, St.-Mang-Platz und Burghalde ergibt sich so eine Route, die nicht nur schön aussieht, sondern die Stadt in ihrer Entwicklung verständlich macht. Gerade für Reisende, die vor Ort ein echtes Bild der Kemptener Altstadt suchen, gehört das Museum deshalb fast zwingend zum Besuch dazu. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/kempten-museum-im-zumsteinhaus))

Quellen:

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Kempten (Allgäu) Altstadt | Fotos & Rezensionen

Die Kemptener Altstadt ist kein einzelner Ortspunkt, sondern ein historisch gewachsenes Stadtbild mit kurzen Wegen, lebendigen Plätzen und vielen Blicken in die Vergangenheit. Wer hier unterwegs ist, erlebt eine Altstadt, die weit mehr ist als ein hübsches Zentrum für einen kurzen Spaziergang. Zwischen Rathausplatz, St.-Mang-Platz, Burghalde, Fußgängerzone und den Wegen zur Iller liegen Jahrhunderte Stadtgeschichte dicht beieinander. Kempten selbst blickt auf mehr als 2.000 Jahre Geschichte zurück und gilt mit seiner frühen schriftlichen Erwähnung als ein besonderer Ort im deutschen Stadtgedächtnis. Die heutige Altstadt steht dabei für das historische Erbe der ehemaligen Reichsstadt, die sich über lange Zeit direkt neben der Stiftsstadt entwickelte und erst 1818 zur vereinten Stadt Kempten zusammengeführt wurde. Genau diese Mischung aus historischer Tiefe, städtischem Leben und gut begehbaren Wegen macht die Altstadt für Fotos, Stadtspaziergänge, Cafés und entspannte Entdeckungstouren so attraktiv. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/stadtgeschichte))

Geschichte der Kemptener Altstadt: Römerstadt, Doppelstadt und vereinte Stadt

Die Geschichte Kemptens reicht bis zu den Römern zurück, doch die Altstadt erzählt nicht nur von der Römerzeit, sondern auch von einer ungewöhnlich komplexen Stadtentwicklung. Auf der offiziellen Stadtgeschichtsseite wird Kempten als Ort mit mehr als 2.000 Jahren Stadtgeschichte beschrieben. Dort wird auch erklärt, dass die Geschichte bis in die Zeit der keltischen Siedlung Kambodounon und der römischen Stadt Cambodunum zurückreicht. Besonders bemerkenswert ist der Hinweis auf Strabon: Seine frühe Erwähnung macht Kempten zur ältesten schriftlichen Erwähnung einer Stadt in Deutschland. Für den heutigen Altstadtbesuch ist das mehr als ein historisches Detail, denn es erklärt, warum in Kempten unterschiedliche Zeitschichten so sichtbar nebeneinander stehen. Die Altstadt ist nicht bloß Kulisse, sondern ein Stadtbereich, in dem Vergangenheit und Gegenwart ständig miteinander in Kontakt treten. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/stadtgeschichte))

Mindestens ebenso prägend war die Zeit der Doppelstadt. Über Jahrhunderte existierten in Kempten die Reichsstadt und die Stiftsstadt nebeneinander, beide mit eigener Identität und eigener Entwicklung. Die offizielle Stadtgeschichte beschreibt diese Phase als rivalisierende Doppelstadt, die unter bayerischer Führung wiedervereinigt wurde. 1818 wurde es amtlich: Aus der Doppelstadt Kempten wurde die vereinte Stadt Kempten. Diese historische Trennung und spätere Zusammenführung ist bis heute im Stadtbild ablesbar, besonders an den zentralen Plätzen und an der unterschiedlichen Atmosphäre der Viertel. Wer die Altstadt besucht, bewegt sich daher nicht nur durch hübsche Gassen, sondern durch einen urbanen Raum, in dem sich religiöse, bürgerliche und wirtschaftliche Geschichte überlagern. Das Kempten-Museum im Zumsteinhaus macht diesen Wandel besonders anschaulich: Es zeigt auf 580 Quadratmetern, in 11 Themenräumen und mit 200 Exponaten, wie sich die Stadt von der Römerzeit über die Doppelstadt bis in die Gegenwart entwickelt hat. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist barrierefrei und ergänzt den Altstadtbesuch ideal. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/stadtgeschichte))

Kempten (Allgäu) Altstadt auf Fotos: Rathausplatz und historische Blickachsen

Wenn Menschen nach Fotos der Kemptener Altstadt suchen, meinen sie meist genau diese Mischung aus historischen Fassaden, Plätzen, Brunnen und Straßen mit eigenem Charakter. Zu den eindrucksvollsten Motiven gehört der Rathausplatz. Dort prägt das historische Rathaus den Platz und macht ihn zum Herzstück der Altstadt. Die offizielle Tourismusseite beschreibt den Platz als ehemaligen Mittelpunkt der Reichsstadt, als Ort des Marktes und als wirtschaftliches wie gesellschaftliches Zentrum. Noch heute wirken das denkmalgeschützte Gebäude, der Brunnen davor und die umliegenden Cafés und Restaurants wie ein klassisches Altstadtmotiv, das in jeder Jahreszeit funktioniert. Gerade im Sommer entfaltet der Platz mit seinen Außentischen und dem Blick auf das Rathaus eine besondere Wirkung. Wer fotografiert, findet hier klare Linien, mittelalterliche Substanz und lebendige Straßenszenen in einem Bild. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/squares))

Auch der St.-Mang-Platz gehört zu den wichtigsten Fotomotiven der Altstadt. Er liegt unmittelbar an der gleichnamigen Kirche und wird von der Kirche deutlich dominiert. Hinzu kommen der St.-Mang-Brunnen in Jugendstilform, der Eingang zum Schauraum Erasmuskapelle und das bronzene Bodenband, das den Verlauf der ehemaligen Kapelle markiert. Besonders spannend für Fotos sind die mittelalterlichen Häuser am Platz, vor allem das Mühlberg-Ensemble mit den Hausnummern 8, 10 und 12 sowie das denkmalgeschützte Rote Haus an Nummer 3. Die offizielle Seite nennt Nummer 12 sogar als vermutlich ältestes Haus Kemptens. Wer die Altstadt also nicht nur erleben, sondern sichtbar festhalten möchte, sollte Rathausplatz und St.-Mang-Platz unbedingt zusammen denken: Das eine ist der repräsentative, städtische Blick; das andere der geschichtsdichte, detailreiche Blick. Dazu kommen die Wege entlang der Fußgängerzone, die als eine der längsten in Schwaben beschrieben wird und vom Norden der Innenstadt bis zum Forum Allgäu reicht. Gerade diese Abfolge macht die Altstadt so vielseitig für Fotos. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/plaetze))

St.-Mang-Platz, St.-Mang-Kirche und das alte Reichsstadtviertel

Der St.-Mang-Platz ist einer der Orte, an denen die historische Struktur der Kemptener Altstadt besonders gut sichtbar wird. Die St.-Mang-Kirche selbst geht auf eine romanische Vorgängerbaut zurück und wurde zwischen 1426 und 1428 gotisch erweitert; der Turm erreichte dabei seine heutige Höhe von 66 Metern. Die Kirche war während der Zeit der Doppelstadt die Kirche der Reichsstadt, während die Stiftsstadt ihre eigene geistliche Mitte hatte. In der Reformationszeit wurde St. Mang protestantisch, später barock umgestaltet und im frühen 20. Jahrhundert erneut überarbeitet. Damit ist die Kirche nicht nur ein sakrales Bauwerk, sondern ein konzentriertes Geschichtsdokument der Kemptener Altstadt. Wer den Platz betritt, sieht also nicht nur ein hübsches Ensemble, sondern ein städtisches Geschichtskapitel im Freien. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/church-of-st-mang))

Rund um die Kirche verdichten sich weitere Spuren der alten Reichsstadt. Die offizielle Platzbeschreibung nennt den St.-Mang-Platz als Ort direkt an der Kirche, unweit der Iller, mit dem St.-Mang-Brunnen, dem Eingang zum unterirdischen Schauraum Erasmuskapelle und der markierten Kontur der ehemaligen Kapelle im Boden. Bei den Umbauarbeiten zur Neugestaltung kamen außerdem zahlreiche Grabstellen des früheren reichsstädtischen Friedhofs zum Vorschein; einige Überreste befinden sich heute in einer Gruft unter dem Platz. Gerade diese Verbindung aus sichtbarer Architektur und unsichtbarer Geschichte macht den Platz für Besucher besonders spannend. Das Mühlberg-Ensemble mit seinen mittelalterlichen Häusern und das Rote Haus ergänzen das Bild einer Altstadt, die sich nicht auf eine Hauptfassade reduzieren lässt. Für Spaziergänge ist der Platz zugleich ein idealer Übergang zwischen historischem Kern, Flussnähe und den Wegen Richtung Burghalde oder Rathausplatz. So entsteht ein Altstadtbereich, der trotz seiner Dichte ruhig wirkt und sich erstaunlich gut zu Fuß erschließen lässt. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/plaetze))

Cafés, Fußgängerzone und Alltag im historischen Zentrum

Wer unter dem Suchwort Altstadtcafé nach Kempten sucht, meint meist genau dieses Erlebnis: historisches Ambiente, kurze Wege und eine lebendige Gastronomie mitten im Altstadtkern. Die offizielle Tourismusseite beschreibt die Kemptener Fußgängerzone als eine der längsten in ganz Schwaben und als Herzstück der Stadt. Sie zieht sich vom Hildegardplatz, über Residenzplatz und Mühlbachquartier, bis zum Forum Allgäu Kempten im Süden. Entlang dieser Achse finden sich Boutiquen, traditionelle Geschäfte, Restaurants, Cafés und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Für einen Altstadtbesuch ist das ideal, weil sich Kultur, Stadtbummel und Pause fast nahtlos verbinden lassen. Man kann historische Plätze ansehen, zwischendurch einen Kaffee trinken und anschließend wieder in die Geschichte eintauchen. Gerade diese Mischung macht Kempten für Besucher angenehm: Die Altstadt wirkt nicht museal, sondern bewohnt, lebendig und alltagstauglich. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/einkaufserlebnis))

Auch die Plätze in der Altstadt sind klar auf Aufenthaltsqualität ausgerichtet. Auf dem Rathausplatz und am Hildegardplatz laden Cafés und Restaurants ausdrücklich zum Verweilen ein, und die offizielle Seite verweist auf zahlreiche Veranstaltungen, die den historischen Kern zusätzlich beleben. Dazu zählen der Kemptener Weihnachtsmarkt, das Stadtfest und die Eröffnung des Kemptener Jazzfrühlings. Der Hildegardplatz wiederum ist nicht nur Standort des beliebten Wochenmarkts an jedem Mittwoch und Samstag, sondern auch ein Platz, an dem die Verbindung der ehemaligen Reichsstadt und Stiftsstadt symbolisch sichtbar wird. Für die Suche nach dem perfekten Altstadtcafé ist das relevant, weil sich die Gastronomie nicht in einem einzelnen Straßenzug konzentriert, sondern über mehrere historische Treffpunkte verteilt. Wer die Altstadt also kulinarisch erleben möchte, sollte nicht nur auf eine Adresse achten, sondern die Wege zwischen Rathausplatz, St.-Mang-Platz und Hildegardplatz als Teil des Erlebnisses verstehen. Genau dort entfaltet Kempten seine besondere Mischung aus Einkaufen, Kultur, Pausen und urbanem Charme. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/plaetze))

Burghalde, Altstadtpark und grüne Pausen am Fluss

Die Kemptener Altstadt lebt nicht nur von ihren steinernen Plätzen, sondern auch von ihren grünen Gegenpunkten. Die Burghalde gehört dabei zu den eindrucksvollsten Orten. Sie liegt im alten Teil der Stadt, ist laut offizieller Beschreibung etwa 700 Meter hoch und eröffnet einen freien Blick in alle Richtungen. Nach Süden schaut man auf die Alpen, nach Westen auf die Residenz und die Basilika St. Lorenz. Auf der Burghalde sind noch Reste einer mittelalterlichen Burg zu sehen, außerdem befinden sich dort das Burgenmuseum im ehemaligen Torhaus, ein Duft- und Heilkräutergarten, ein Spielplatz, ein Aussichtspunkt und ein Biergarten. Die Burghalde ist damit mehr als ein Aussichtshügel: Sie ist ein Ort, an dem sich Geschichte, Freizeit und Natur direkt über der Altstadt überlagern. Im Sommer wird die Freilichtbühne genutzt, unter anderem für das Allgäuer Märchensommer-Theater mit jährlich wechselnden Stücken. Für einen Altstadtbesuch ist das ein perfekter Kontrastpunkt zu den engen Gassen und Plätzen. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/parks))

Ein weiteres wichtiges grünes Element ist der Altstadtpark. Er liegt direkt an der Iller, auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks nahe der Burghalde, und bietet laut offizieller Beschreibung eine kleine Spielfläche, Sitzgelegenheiten und einen angenehmen Ort zum Ausruhen. Der Park eignet sich gut für eine Pause nach einem Spaziergang oder einer Radtour, und gelegentlich besuchen sogar Schwäne den Platz. Zusammen mit dem Illerdamm bildet er einen ruhigen Randbereich der Altstadt, an dem man Wasser, Wege und Stadtnähe miteinander verbinden kann. Auch der Stadtpark spielt für das Altstadtgefühl eine Rolle, weil er unmittelbar im Zentrum an der Zentralen Umsteigestelle liegt und historisch die ehemalige Reichsstadt und die Stiftsstadt verbindet. Er wurde bereits in den 1890er Jahren angelegt, besitzt einen achteckigen Musikpavillon und war seit 1949 Schauplatz der Allgäuer Festwoche. Wer also die Altstadt nicht nur als historische Kulisse, sondern als lebendigen Stadtraum erleben möchte, sollte diese grünen Pausen in die Route einbauen. Sie machen den Besuch leichter, entschleunigen das Tempo und eröffnen zugleich neue Perspektiven auf Kempten. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/parks))

Anfahrt und Parken in der Kemptener Altstadt

Die Anfahrt zur Kemptener Altstadt ist für eine Innenstadt dieser Größenordnung angenehm unkompliziert. Offiziell wird Kempten als hervorragend an das Verkehrsnetz angebunden beschrieben. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die A7 sowie die Bundesstraßen B12 und B19. Mit der Bahn ist Kempten ebenfalls gut erreichbar; die Stadt verfügt über einen östlichen Bahnhof und einen Hauptbahnhof. Wer mit dem Fernbus reist, findet den FlixBus-Halt an der Kotterner Straße 50, von wo aus Stadtzentrum und einige Hotels zu Fuß erreichbar sind. Für den Altstadtbesuch ist das praktisch, weil man den historischen Kern ohne großen logistischen Aufwand erreicht. Die Innenstadt ist zudem so organisiert, dass viele Ziele auf kurzen Wegen erreichbar sind. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/en/arriving))

Beim Parken hilft ein Parkleitsystem, das Besucher zu freien Parkflächen oder dem nächstgelegenen Parkhaus führt. Die offizielle Parkenseite betont, dass es zahlreiche zentrumsnahe Parkplätze, Parkhäuser und Ladestationen gibt und dass das Parken in Kempten in der Regel gebührenpflichtig ist. Für den unmittelbaren Altstadtbereich ist besonders das Parkhaus am Rathaus relevant; zusätzlich wird der Parkplatz Illerdamm als Option für Wohnmobile genannt. Reisebusse können an mehreren zentrumsnahen Standorten abgestellt werden, und am St.-Mang-Platz gibt es eine offizielle Haltemöglichkeit zum Ein- und Ausstieg. Auch für Radfahrende ist die Altstadt gut vorbereitet: In der Grabengasse steht eine Bikebox mit Lademöglichkeit für E-Bike-Akkus und einer Reparatursäule. Wer die Altstadt stressfrei erleben möchte, plant deshalb am besten vorab Anreise und Parken zusammen. Dann bleibt mehr Zeit für die eigentliche Entdeckung: den Rundgang zwischen Rathausplatz, St.-Mang-Platz, Burghalde und den gemütlichen Cafés des historischen Zentrums. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/parken))

Stadtgeschichte neu erleben: Kempten-Museum im Zumsteinhaus

Das Kempten-Museum im Zumsteinhaus ist einer der besten Orte, um die Altstadt historisch zu vertiefen. Das Haus liegt am Residenzplatz 31, also in unmittelbarer Nähe zu den zentralen historischen Bereichen der Stadt, und bietet freien Eintritt. Die Ausstellung ist komplett barrierefrei, umfasst 580 Quadratmeter und erzählt die Stadtgeschichte in 11 Themenräumen neu und multimedial. Besonders eindrucksvoll ist das 3D-Stadtmodell im ersten Obergeschoss, das mit neun Quadratmetern als größtes 3D-gedrucktes Stadtmodell Bayerns beschrieben wird. Es zeigt die Entwicklung von der Römerstadt Cambodunum über die Doppelstadt bis zur heutigen Allgäu-Metropole und macht Zusammenhänge sichtbar, die man auf einem Altstadtspaziergang zwar spürt, aber nicht immer sofort einordnen kann. Für Besucher, die nach Fotos, Rezensionen und Hintergrundwissen suchen, ist das Museum daher ein idealer Baustein, weil es die Altstadt mit Kontext füllt. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/kempten-museum-im-zumsteinhaus))

Auch das Gebäude selbst ist Teil der Geschichte. Das Zumsteinhaus wurde 1802 als Stadtpalais der Kaufmannsfamilie Zumstein erbaut und ist mit seiner ockerfarbenen klassizistischen Fassade, den verzierten Fenstergittern und den schmiedeeisernen Balkonbrüstungen ein markanter Blickfang. Im Erdgeschoss gibt es einen sanften Einstieg in die Stadtgeschichte, während die oberen Etagen die wechselvolle Historie von den Römern bis heute beleuchten. Das Haus bietet außerdem regelmäßig Workshops, Vorträge und Führungen an. Wer den Altstadtbesuch also nicht nur äußerlich, sondern auch inhaltlich vertiefen möchte, findet hier einen sehr guten Ankerpunkt. Zusammen mit Rathausplatz, St.-Mang-Platz und Burghalde ergibt sich so eine Route, die nicht nur schön aussieht, sondern die Stadt in ihrer Entwicklung verständlich macht. Gerade für Reisende, die vor Ort ein echtes Bild der Kemptener Altstadt suchen, gehört das Museum deshalb fast zwingend zum Besuch dazu. ([kempten-tourismus.de](https://www.kempten-tourismus.de/kempten-museum-im-zumsteinhaus))

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