
Kempten (Allgäu)
Fischerstraße, 87435 Kempten (Allgäu), Deutschland
Fußgängerzone Kempten | Fischerstraße & Innenstadt
Die Fußgängerzone Kempten ist kein einzelnes Gebäude und keine klassische Veranstaltungshalle, sondern ein öffentlicher Stadtraum im Herzen der Allgäu-Metropole. Ihr prägendster Abschnitt ist die Fischerstraße, eine ungefähr 290 Meter lange Einkaufs- und Flaniermeile im historischen Teil der Stadt. Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, findet hier eine Verbindung aus Altstadtgeschichte, Einzelhandel, Gastronomie, kurzen Wegen und regelmäßig wechselnden Innenstadtveranstaltungen. Zwischen Fassaden, kleinen Durchgängen, Geschäften und gastronomischen Angeboten entsteht eine Atmosphäre, die sich je nach Tageszeit deutlich verändert: Morgens wirkt die Straße ruhig und geschäftig, am Nachmittag laden Cafés und Schaufenster zum Verweilen ein, während Veranstaltungen die Innenstadt in einen offenen Treffpunkt für Musik, Kultur, Vereine und Familien verwandeln.
Die Adresse Fischerstraße in 87435 Kempten (Allgäu) führt in einen Bereich, der bereits seit Jahrzehnten vom Autoverkehr entlastet ist. Im September 1970 wurde die Fischerstraße als erste ausgebaute Fußgängerzone in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Damit wurde eine historische Hauptverbindung der ehemaligen Reichsstadt neu gedacht: Aus einer vom Durchgangsverkehr geprägten Straße wurde ein öffentlicher Raum für Menschen, Handel und Begegnung. Heute lässt sich die Fischerstraße gut mit weiteren Stationen der Kemptener Innenstadt verbinden. Rathausplatz, Rathausstraße, Klostersteige, Residenzplatz, St.-Mang-Platz, Museen, Geschäfte und gastronomische Betriebe sind zu Fuß erreichbar. Die Fußgängerzone Kempten eignet sich deshalb sowohl für einen kurzen Einkaufsstopp als auch für einen längeren Stadtspaziergang durch eine der ältesten Städte Deutschlands.
Für die Planung eines Besuchs sind vor allem die Themen Lage, Parken, Anfahrt, historische Entwicklung, Einkauf, Gastronomie und Veranstaltungen wichtig. Ein klassischer Sitzplan oder eine feste Besucherkapazität existieren nicht, weil es sich um einen frei zugänglichen Stadtraum handelt. Bei größeren Festen können einzelne Abschnitte jedoch durch Bühnen, Marktstände, Aktionsflächen oder Besucherbereiche verändert werden. Wer die Fischerstraße zum ersten Mal besucht, sollte daher nicht nur ein einzelnes Ziel einplanen, sondern die gesamte Innenstadt als zusammenhängendes Erlebnis betrachten.
Fußgängerzone in der Nähe: Die Fischerstraße als Mittelpunkt der Kemptener Innenstadt
Die Fischerstraße liegt im reichsstädtisch geprägten Teil Kemptens und bildet einen der bekanntesten Abschnitte der örtlichen Fußgängerzone. Sie beginnt im Bereich des früheren Fischertors und führt bis zur Klostersteige. Der Name erinnert an die Fischer, die früher in diesem Bereich ansässig waren. Die historische Bezeichnung Fischergasse verweist darauf, dass die Straße nicht erst durch die moderne Stadtplanung Bedeutung erhielt, sondern schon lange Teil der Entwicklung Kemptens war. Wer heute durch die Fischerstraße geht, bewegt sich somit auf einer Verbindung, die wirtschaftliche, städtebauliche und gesellschaftliche Veränderungen über viele Generationen hinweg erlebt hat.
Die Fischerstraße ist ungefähr 290 Meter lang und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Ihre überschaubare Länge ist ein Vorteil für Besucher, die sich schnell orientieren möchten. Gleichzeitig bestehen mehrere Anschlüsse an Seitengassen, Passagen und weitere Fußwege. Dadurch wirkt der Bereich nicht wie ein gerader Korridor, sondern wie ein Einstieg in ein größeres Innenstadtquartier. Von hier aus führen Wege unter anderem zur Klostersteige, zur Rathausstraße, zum Rathausplatz und in Richtung Residenzplatz. Auch der Übergang zu weiteren Einkaufsbereichen ist unkompliziert. Die Kemptener Fußgängerzone erstreckt sich insgesamt über deutlich mehr als nur die Fischerstraße und umfasst weitere zentrale Abschnitte der Innenstadt.
Im Alltag wird die Fischerstraße vor allem zum Einkaufen, Bummeln und Treffen genutzt. Kleine Geschäfte, Filialen, gastronomische Angebote und Dienstleister sorgen für unterschiedliche Gründe, den Bereich zu besuchen. Ein Spaziergang muss nicht auf einen einzigen Zweck beschränkt sein: Man kann einen Einkauf mit einem Cafébesuch verbinden, vor einer Stadtführung durch die Altstadt starten oder von hier aus zu historischen Sehenswürdigkeiten weitergehen. Gerade an Samstagen und bei gutem Wetter entsteht ein lebendiges Bild aus Passanten, Familien, Gästen, Beschäftigten und Menschen, die eine Pause im öffentlichen Raum einlegen.
Die Bezeichnung Fußgängerzone wird im Alltag häufig mit sehr unterschiedlichen Orten verbunden. Suchanfragen wie Fußgängerzone Hamburg, Fußgängerzone München, Fußgängerzone Heidelberg oder Fußgängerzone in der Nähe zeigen, dass Besucher meist nach Orientierung, Einkaufsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität suchen. Kempten bietet im kleineren Maßstab eine eigene, klar erkennbare Innenstadtstruktur. Die Wege sind kurz, historische Plätze liegen nah beieinander und die Fischerstraße kann als Ausgangspunkt für einen Rundgang durch Altstadt und Innenstadt dienen. Wer statt einer anonymen Einkaufszone ein historisches Umfeld mit regionalem Charakter sucht, findet hier eine passende Kombination aus urbanem Alltag und Allgäuer Atmosphäre.
Auch für Besucher mit eingeschränkter Gehfähigkeit oder Familien mit Kinderwagen ist die zentrale Lage grundsätzlich hilfreich, weil viele Ziele über kurze Wege erreichbar sind. Die konkrete Beschaffenheit einzelner Pflasterflächen, Übergänge oder Eingänge kann jedoch variieren. Bei Veranstaltungen können zusätzliche Stände, Kabel, Absperrungen oder größere Menschenmengen die Wege beeinflussen. Eine flexible Planung und gegebenenfalls die Nachfrage bei Veranstaltern oder der Tourist-Information sind daher sinnvoll, wenn besondere Anforderungen an Barrierefreiheit bestehen.
Geschichte der Fußgängerzone Kempten und der Fischerstraße
Die Geschichte der Fischerstraße ist eng mit der Geschichte Kemptens als Handels- und Verwaltungsstadt verbunden. Kempten entwickelte sich über Jahrhunderte als bedeutender Ort im Allgäu, wobei die Stadt von unterschiedlichen politischen, religiösen und wirtschaftlichen Strukturen geprägt wurde. Die Fischerstraße lag im Bereich der ehemaligen Reichsstadt. Ihre ursprüngliche Funktion war daher nicht die einer reinen Einkaufsmeile, sondern die einer wichtigen innerstädtischen Verbindung. Sie führte durch ein dicht bebautes Gebiet und stand mit Toren, Gassen, Plätzen und Verkehrswegen der historischen Stadt in Verbindung.
Ein wichtiges Detail der Stadtgeschichte ist das Fischertor. Es stand am südlichen Ende der heutigen Fischerstraße und wurde 1866 abgebrochen. Der Abriss veränderte den Zugang zu diesem Teil der Stadt und steht zugleich für eine Phase, in der historische Strukturen an neue Verkehrs- und Stadtentwicklungsanforderungen angepasst wurden. Auch an anderer Stelle wurden Engstellen beseitigt, um Verbindungen zwischen Bahnhof, Innenstadt und Residenzbereich besser zu organisieren. Solche Veränderungen bildeten die Grundlage dafür, dass Kempten seine historischen Bereiche weiterentwickeln konnte, ohne vollständig auf neue Verkehrswege und moderne Stadtplanung zu verzichten.
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Fischerstraße vom Durchgangsverkehr geprägt. Der Wandel zur Fußgängerzone war deshalb mehr als eine gestalterische Maßnahme. Er veränderte die Nutzung des öffentlichen Raums grundlegend. Im September 1970 wurde die Fischerstraße als erste ausgebaute Fußgängerzone in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Der Durchgangsverkehr wurde neu geordnet, während die Straße zunehmend für Fußgänger, Geschäfte und Aufenthaltsbereiche genutzt werden konnte. Der sogenannte Altstadtdurchbruch am Rathaus spielte bei der Neuorganisation des Verkehrs eine wichtige Rolle. Die Kronenstraße übernahm anschließend eine Durchgangsfunktion durch die Altstadt.
Die Geschichte erklärt, warum die Fischerstraße heute zugleich modern und historisch wirkt. Ihre Funktion als Einkaufs- und Flanierbereich ist vergleichsweise jung, die städtebauliche Umgebung reicht jedoch weit zurück. Besucher sehen keine komplett neu geplante Einkaufslandschaft, sondern einen gewachsenen Stadtraum mit unterschiedlichen Gebäuden, Fassaden und Blickbeziehungen. In der näheren Umgebung finden sich historische Bürgerhäuser, Plätze und Bauwerke, die an die reichsstädtische und fürstäbtliche Vergangenheit Kemptens erinnern. Die Fußgängerzone ist damit nicht nur eine praktische Verkehrsregelung, sondern ein Teil des Stadtbildes.
Ein Spaziergang durch die Fischerstraße kann deshalb wie eine kleine Zeitreise gestaltet werden. Am Beginn lassen sich Spuren des früheren Fischertors und des südlichen Altstadtzugangs aufgreifen. Entlang der Straße stehen Handel und Gegenwart im Vordergrund. Über Seitenwege gelangt man zu weiteren historischen Punkten, zur Rathausstraße und zu Plätzen, an denen sich die unterschiedlichen Epochen der Stadt besonders gut verbinden. Wer sich für Geschichte interessiert, kann den Einkaufsbummel mit einer Stadtführung, einem Museumsbesuch oder einem Rundgang zu den Kemptener Sehenswürdigkeiten ergänzen.
Auch die Namensgeschichte ist bemerkenswert. Die frühere Bezeichnung Fischergasse verweist auf die Menschen und Berufe, die dem Bereich seine Identität gaben. Der Name Fischerstraße blieb erhalten, obwohl sich die Nutzung und das Stadtbild über die Jahre verändert haben. Damit zeigt sich ein typisches Merkmal historischer Innenstädte: Straßen bewahren Namen, während ihre Funktionen wechseln. Aus einer Verkehrsverbindung wurde eine Fußgängerzone, aus einem Abschnitt mit handwerklicher und alltäglicher Nutzung eine zentrale Einkaufs- und Veranstaltungsfläche.
Geschäfte, Cafés und Aufenthalt in der Kemptener Fußgängerzone
Die Fußgängerzone Kempten ist vor allem ein Ort des alltäglichen Stadtlebens. In der Fischerstraße und den angrenzenden Bereichen treffen Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und historische Innenstadtatmosphäre aufeinander. Besucher können Schaufenster betrachten, Besorgungen erledigen, in Cafés einkehren oder den Weg zu weiteren Zielen durch die Altstadt fortsetzen. Der besondere Reiz liegt nicht in einem einzigen großen Anziehungspunkt, sondern in der Mischung verschiedener Angebote auf kurzer Distanz.
Für einen Einkaufsbummel ist die Fischerstraße gut geeignet, weil die Strecke überschaubar und mit anderen Einkaufsbereichen verbunden ist. Wer sich nicht nur auf eine Straße beschränken möchte, kann den Rundgang über die Klostersteige, die Rathausstraße und weitere Abschnitte der Kemptener Innenstadt ausdehnen. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Weg mit unterschiedlichen Blickwinkeln. An manchen Stellen dominieren Geschäfte und Schaufenster, an anderen historische Fassaden, Plätze oder gastronomische Außenbereiche. Die Mischung macht die Fußgängerzone für Einheimische ebenso interessant wie für Gäste, die Kempten zum ersten Mal besuchen.
Cafés und gastronomische Angebote geben dem Bereich eine zusätzliche Aufenthaltsqualität. Ein Besuch muss nicht ausschließlich auf Einkaufen ausgerichtet sein. Viele Menschen nutzen die Innenstadt für eine kurze Pause, ein Treffen oder einen Kaffee zwischen zwei Programmpunkten. Bei gutem Wetter wird der öffentliche Raum stärker genutzt, während die kühleren Monate durch saisonale Aktionen, Beleuchtung und Veranstaltungen eine andere Stimmung schaffen können. Öffnungszeiten, Angebote und Außenbestuhlung einzelner Betriebe können sich ändern; für konkrete Besuche empfiehlt sich daher eine aktuelle Prüfung direkt beim jeweiligen Anbieter.
Die Fischerstraße eignet sich auch als Treffpunkt vor einem Altstadtrundgang. Von hier sind zentrale Sehenswürdigkeiten und Plätze zu Fuß erreichbar. Dazu gehören der Rathausplatz, die Rathausstraße, der Residenzbereich, der St.-Mang-Platz und weitere kulturhistorische Ziele. Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Innenstadt mit dem Kempten-Museum, der Erasmuskapelle oder einer Stadtführung verbinden. Die Fußgängerzone ist dabei nicht zwingend das Endziel, sondern häufig ein praktischer Ausgangs- oder Zwischenpunkt.
Für Familien bietet die autofreie Gestaltung einen angenehmen Rahmen, wobei bei starkem Publikumsverkehr trotzdem Aufmerksamkeit erforderlich ist. Kinder können die Umgebung leichter erkunden als an einer stark befahrenen Durchgangsstraße, dennoch bleiben Lieferverkehr, Fahrräder, Dienstfahrzeuge und Veranstaltungslogistik zu beachten. Sitzmöglichkeiten und gastronomische Pausen können einen Stadtbesuch entspannter machen. Für ältere Menschen oder Personen, die nicht lange gehen können, lassen sich kurze Teilstrecken planen, indem man einen nahe gelegenen Parkplatz oder eine Bushaltestelle wählt und nur ausgewählte Bereiche besucht.
Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, verbindet damit oft konkrete Wünsche: Geschäfte sollen erreichbar sein, Parkmöglichkeiten dürfen nicht zu weit entfernt liegen, Cafés sollen Pausen ermöglichen und historische oder kulturelle Ziele sollen sich anschließen lassen. Die Kemptener Fischerstraße erfüllt diese Anforderungen durch ihre zentrale Lage. Sie ist kompakt genug für einen kurzen Besuch und zugleich in ein größeres Innenstadtgebiet eingebettet. Dadurch können unterschiedliche Besuchstypen angesprochen werden, vom schnellen Einkauf über den entspannten Stadtbummel bis zum kulturellen Tagesprogramm.
Veranstaltungen, Märkte und Programm in der Fußgängerzone
Die Fischerstraße und die angrenzende Kemptener Innenstadt werden regelmäßig als öffentliche Veranstaltungsflächen genutzt. Anders als bei einer Halle gibt es keinen dauerhaft festgelegten Spielplan und keine feste Sitzplatzordnung. Das Programm verändert sich im Jahreslauf und wird von Stadt, Stadtmarketing, Vereinen, Gastronomiebetrieben, Kulturschaffenden und weiteren lokalen Akteuren geprägt. Je nach Anlass können Musik, Marktstände, Vereinspräsentationen, Familienaktionen, Kunst, Sport oder saisonale Angebote im Mittelpunkt stehen.
Zu den bekannten Formaten der Innenstadt gehören das Stadtfest Kempten, der Tag der Musik, der Sport- und Familientag, die KunstNacht, die Kemptener Einkaufsnacht und verschiedene verkaufsoffene oder thematische Aktionstage. Beim Stadtfest wird die Innenstadt über mehrere Plätze und Bereiche hinweg bespielt. Die Fußgängerzone kann dabei zur Bühne für Live-Musik, Tanz, Sport- und Vereinspräsentationen sowie Familienangebote werden. Der Tag der Musik verteilt Live-Musik auf verschiedene Stationen in der Innenstadt und bringt dadurch Bewegung in mehrere Straßen und Plätze.
Auch der Sport- und Familientag ist auf eine offene Nutzung des Stadtraums ausgerichtet. Mitmachangebote, Bewegung, Spiele und Aktionen für verschiedene Altersgruppen passen besonders gut zu einer autofreien Innenstadt. Besucher können sich frei zwischen einzelnen Stationen bewegen, statt an einen festen Zuschauerplatz gebunden zu sein. Das macht die Fußgängerzone zu einem niederschwelligen Veranstaltungsort: Man kann spontan teilnehmen, kurz stehen bleiben oder den Besuch mit Einkaufen und Gastronomie verbinden.
Bei der KunstNacht verändert sich die Wahrnehmung der Innenstadt besonders deutlich. Ausstellungsorte, künstlerische Aktionen, Installationen, Performances und ergänzende Programmpunkte machen die Straßen und Plätze zu Teilen eines größeren Kulturparcours. Die Fischerstraße kann dabei als Verbindungsweg zwischen verschiedenen Stationen dienen. Für solche Abende ist es sinnvoll, Parkmöglichkeiten und Rückfahrt frühzeitig zu planen, da viele Besucher gleichzeitig anreisen und einzelne Bereiche stärker ausgelastet sein können.
Märkte gehören ebenfalls zum Innenstadtleben. Der regelmäßige Wochenmarkt findet an einem zentralen Platz statt und ergänzt das Einkaufsangebot der Fußgängerzone mit regionalen und saisonalen Produkten. Besucher finden dort unter anderem Obst und Gemüse, Käse, Fisch, Wurst, Pasta, Pflanzen und weitere Spezialitäten. Ein Marktbesuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Fischerstraße verbinden. Die Kombination aus Markt, Geschäften, Cafés und historischen Plätzen vermittelt einen besonders unmittelbaren Eindruck vom Alltag in Kempten.
Für aktuelle Termine sollten Besucher den Veranstaltungskalender der Stadt, des Stadtmarketings oder der Tourist-Information prüfen. Jahresprogramme können sich ändern, einzelne Veranstaltungen sind wetterabhängig oder werden an mehrere Plätze verteilt. Auch Aufbau- und Abbauzeiten können den Zugang oder die Wege beeinflussen. Die Fußgängerzone bleibt jedoch gerade wegen ihrer wandelbaren Nutzung interessant. An einem gewöhnlichen Werktag ist sie Einkaufsstraße, bei einem Stadtfest offene Bühne, während einer Einkaufsnacht Treffpunkt und bei einer Kunstaktion Teil eines kulturellen Rundgangs.
Anfahrt und Parken bei der Fußgängerzone Kempten
Die Fischerstraße selbst ist als Fußgängerzone nicht das Ziel für eine direkte Anfahrt mit dem privaten Auto. Wer mit dem Pkw kommt, sollte einen Parkplatz oder ein Parkhaus in der Nähe wählen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Kempten verfügt über ein Parkleitsystem, das zu freien Parkflächen und Parkhäusern führt. Die offiziellen Informationen zum Parken weisen darauf hin, dass Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen in Innenstadtnähe vorhanden sind. Das Parken ist in der Regel gebührenpflichtig; abhängig vom jeweiligen Standort kann die Bezahlung mit Münzen, Karte oder App möglich sein.
Als innenstadtnahe Möglichkeiten werden unter anderem der Bereich Königsplatz, der Parkplatz beziehungsweise das Parkhaus Königsplatz, der Pfeilergraben, die Rottachstraße und die Tiefgarage Kaufhof genannt. Die konkrete Verfügbarkeit, Zufahrt und Tarifstruktur kann sich ändern. Besonders bei größeren Veranstaltungen sollten Besucher die aktuelle Beschilderung und das Parkleitsystem beachten. An stark besuchten Tagen kann es sinnvoll sein, nicht auf den nächstgelegenen Stellplatz zu warten, sondern ein etwas weiter entferntes Parkhaus zu nutzen und den kurzen Fußweg durch die Innenstadt als Teil des Besuchs einzuplanen.
Für Reisende mit Elektrofahrzeug gibt es an einigen öffentlichen Parkplätzen und in verschiedenen Parkhäusern Lademöglichkeiten. Die städtischen Informationen bündeln Hinweise zu Parkflächen, Stellplatzanzahl, besonderen Stellplätzen und Ladestationen. Wer auf eine Lademöglichkeit angewiesen ist, sollte vor der Anreise prüfen, ob der gewünschte Standort geeignet und verfügbar ist. Für Fahrräder gibt es in zentraler Lage eine Bikebox in der Grabengasse. Dort können Fahrräder abgestellt werden; außerdem bestehen Möglichkeiten zum Laden von E-Bike-Akkus und zum sicheren Verstauen persönlicher Gegenstände.
Kempten ist über die Autobahn A7 sowie die Bundesstraßen B12 und B19 erreichbar. Für Gäste aus dem Allgäu und aus benachbarten Regionen ist die Stadt dadurch gut an das überregionale Straßennetz angebunden. Der Hauptbahnhof liegt südlich des Stadtzentrums. Von dort fahren regelmäßig Stadtbusse zum zentralen Umsteigepunkt Zentrum. Auch der öffentliche Nahverkehr aus den Stadtteilen und der Region bindet die Innenstadt an. Wer ohne Auto anreist, kann daher den Weg vom Bahnhof oder einer Bushaltestelle mit dem Bus fortsetzen und die Fischerstraße anschließend zu Fuß erreichen.
Reisebusse dürfen nicht einfach in der Fußgängerzone halten. Für Gruppen gibt es zentrumsnahe Busparkplätze, unter anderem an der Orangerie, an der bigBOX ALLGÄU, am Illerstadion und am Marstall. Eine Möglichkeit zum Ein- und Aussteigen besteht am St.-Mang-Platz, der genaue Ablauf sollte jedoch mit dem Reiseveranstalter oder der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Gruppen können anschließend gemeinsam durch die Innenstadt zur Fischerstraße gehen. Gerade für Stadtführungen ist diese Form der Anreise praktisch, weil die Altstadtziele nah beieinander liegen.
Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten die konkrete Route vorab planen. In Kempten gibt es ausgewiesene Behindertenparkplätze und Informationen zur barrierearmen Mobilität. Die Innenstadt ist grundsätzlich über zentrale Wege erreichbar, jedoch können historische Pflasterflächen, Gefälle, Baustellen und Veranstaltungsaufbauten die Bedingungen verändern. Bei einem geplanten Besuch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen empfiehlt es sich, einen möglichst geeigneten Parkplatz auszuwählen und aktuelle Hinweise zur Veranstaltung zu prüfen.
Sehenswürdigkeiten rund um Fischerstraße und Innenstadt
Ein Besuch der Fußgängerzone Kempten lässt sich gut mit einem historischen Stadtspaziergang verbinden. Die Fischerstraße liegt nicht isoliert, sondern inmitten eines dicht besetzten Innenstadtbereichs mit Rathaus, Plätzen, religiösen Bauwerken, Museen und historischen Gebäuden. Wer durch die Einkaufsstraße geht, kann deshalb innerhalb weniger Minuten von modernen Schaufenstern zu Bauwerken und Fassaden wechseln, die an frühere Epochen erinnern.
Der Rathausplatz ist ein wichtiger Orientierungspunkt der Innenstadt. Das Rathaus selbst gehört zu den markanten historischen Gebäuden Kemptens und prägt den zentralen Stadtraum. Von der Fischerstraße aus ist der Platz über die angrenzenden Straßen und Wege erreichbar. Der Rathausbereich eignet sich als Treffpunkt, Ausgangspunkt für Führungen oder Zwischenstation während eines Einkaufsbummels. In der näheren Umgebung liegen außerdem die Tourist-Information und weitere Ziele, die Informationen zur Stadtgeschichte, zu Veranstaltungen und zur Mobilität bereitstellen.
Die Kemptener Residenz erinnert an die fürstäbtliche Geschichte der Stadt. Zusammen mit der Basilika St. Lorenz bildet sie einen der wichtigsten historischen Bereiche Kemptens. Der Weg von der Fußgängerzone dorthin führt durch weitere zentrale Straßen und Plätze. Wer ausreichend Zeit einplant, kann die Fischerstraße daher mit einem Rundgang verbinden, der vom reichsstädtischen Teil in den fürstäbtlichen Bereich führt. Dieser Gegensatz ist charakteristisch für Kempten und macht die Stadtgeschichte im Stadtbild besonders anschaulich.
Auch das Kempten-Museum im Zumsteinhaus und der Schauraum Erasmuskapelle bieten Möglichkeiten, die Stadtgeschichte vertiefend kennenzulernen. Die Erasmuskapelle ist mit einer historischen Präsentation verbunden, die Einblicke in die bewegte Vergangenheit Kemptens gibt. Der Archäologische Park Cambodunum erweitert den Blick auf die römische Geschichte der Stadt, liegt jedoch nicht unmittelbar in der Fischerstraße. Wer einen ganzen Tag in Kempten verbringt, kann die Fußgängerzone mit diesen kulturellen Zielen kombinieren.
Besonders reizvoll sind die kleinen Übergänge und Seitenräume rund um die Fischerstraße. Gassen, Passagen, Treppen und historische Fassaden machen den Rundgang abwechslungsreicher als eine reine Einkaufsstraße. Die Freitreppe in der Nähe des Rathausbereichs bietet beispielsweise eine besondere Perspektive auf die Rathausstraße und das städtische Umfeld. Je nach Route lassen sich außerdem die Iller, die Burghalde und weitere Aussichtspunkte in einen längeren Spaziergang einbauen.
Für Besucher, die sich nicht allein orientieren möchten, sind Stadtführungen eine gute Ergänzung. Eine Führung kann die Geschichte der ehemaligen Doppelstadt, die römischen Wurzeln, die Reichsstadt, die Fürstabtei und die Entwicklung zur modernen Innenstadt miteinander verbinden. Die Fischerstraße ist dabei ein anschauliches Beispiel für städtebaulichen Wandel: Eine historische Verkehrsachse wurde zur Fußgängerzone, ohne ihre Lage und ihren Namen zu verlieren. So wird verständlich, weshalb der heutige Einkaufsbereich mehr ist als eine Ansammlung von Geschäften.
Auch abseits eines offiziellen Programms lohnt es sich, auf Details zu achten. Fassaden, Brunnen, alte Hausformen, Torbezüge und Blickachsen erzählen von verschiedenen Zeiten. Die Geschichte des Fischertors, der frühere Verlauf wichtiger Verkehrswege und die Namen der angrenzenden Gassen zeigen, wie eng Alltag, Handel und Stadtentwicklung miteinander verbunden waren. Wer aufmerksam durch die Fischerstraße geht, erkennt deshalb nicht nur eine Fußgängerzone, sondern einen Abschnitt des historischen Stadtgrundrisses.
Tipps für den Besuch der Fußgängerzone Kempten
Für einen entspannten Besuch empfiehlt es sich, zunächst das gewünschte Ziel festzulegen: Einkauf, Gastronomie, Veranstaltung, Stadtführung oder Sehenswürdigkeiten. Die Fischerstraße eignet sich als zentraler Startpunkt, von dem aus sich viele Ziele flexibel erreichen lassen. Wer nur wenig Zeit hat, kann die etwa 290 Meter lange Straße in kurzer Zeit durchqueren und einen Abstecher zum Rathausplatz einplanen. Wer mehrere Stunden zur Verfügung hat, sollte zusätzlich die angrenzenden Altstadtbereiche, die Residenz und ein Museum berücksichtigen.
Bei der Anreise mit dem Auto sollte der Parkplatz nicht erst unmittelbar vor der Fischerstraße gesucht werden. Da die Straße eine Fußgängerzone ist, sind zentrumsnahe Parkhäuser oder Parkplätze die bessere Wahl. Das Parkleitsystem kann bei der Orientierung helfen. Für eine Veranstaltung empfiehlt es sich, mehr Zeit für Parkplatzsuche und Fußweg einzuplanen. Bei Großveranstaltungen können einzelne Zufahrten gesperrt sein oder Parkplätze stärker ausgelastet werden.
Wer mit Bus oder Bahn kommt, kann den zentralen Umsteigepunkt Zentrum nutzen. Vom Hauptbahnhof bestehen regelmäßige Busverbindungen in Richtung Innenstadt. Die genaue Verbindung hängt von Tageszeit, Wochentag und Fahrplan ab. Für den aktuellen Besuch sollten Fahrgäste die Auskunft des Verkehrsverbunds oder der Stadtwerke prüfen. Innerhalb der Innenstadt sind viele Wege zu Fuß möglich, was die Kombination aus öffentlichem Nahverkehr und Stadtbummel besonders praktisch macht.
Die beste Besuchszeit hängt vom persönlichen Ziel ab. Vormittags ist die Innenstadt oft ruhiger und eignet sich für Besorgungen oder einen entspannten Start. Am Nachmittag steigt die Frequenz, Cafés und Geschäfte werden stärker besucht. Bei Veranstaltungen kann die Fußgängerzone auch abends lebendig sein. Für fotografische Eindrücke sind historische Fassaden bei unterschiedlichem Licht interessant; für Familien bieten Aktionstage und Stadtfeste zusätzliche Programmpunkte. Wetterfeste Kleidung ist bei Veranstaltungen im Freien sinnvoll, da es keine zusammenhängende Innenraum-Alternative für den gesamten Stadtraum gibt.
Die Fußgängerzone ist öffentlich zugänglich, doch einzelne Geschäfte, Museen, Cafés und Veranstaltungen haben eigene Öffnungs- oder Eintrittsregelungen. Der Aufenthalt auf der Straße ist grundsätzlich ohne Ticket möglich. Bei Bühnenprogrammen, Märkten oder Aktionen können bestimmte Angebote kostenfrei sein, während gastronomische Leistungen, Führungen oder Museumsbesuche separat bezahlt werden. Wer nach einem konkreten Programm sucht, sollte den jeweiligen Veranstaltungskalender prüfen, weil Termine und Veranstaltungsorte innerhalb der Innenstadt variieren können.
Ein weiterer Tipp ist die Verbindung von Einkauf und Kultur. Nach einem Rundgang durch die Fischerstraße kann man zum Rathausplatz gehen, die Residenz besuchen oder eine Stadtführung anschließen. Dadurch wird der Besuch abwechslungsreicher und die Fußgängerzone dient als roter Faden durch die Innenstadt. Auch für Gäste, die nur auf der Durchreise durch das Allgäu sind, bietet sich ein kurzer Halt an, weil viele zentrale Ziele auf engem Raum liegen.
Die Fischerstraße ist außerdem ein guter Treffpunkt für Gruppen. Reisegruppen können sich an einem zentralen Platz sammeln, anschließend gemeinsam durch die Fußgängerzone gehen und den Rundgang mit einer Führung oder einem gastronomischen Aufenthalt verbinden. Bei größeren Gruppen sollten Reservierungen, Busparkplätze und Treffpunkte vorher organisiert werden. Für Familien empfiehlt sich ein klarer Treffpunkt, da bei Stadtfesten und Märkten mehr Menschen unterwegs sind.
Wer eine barrierearme Route benötigt, sollte vorab geeignete Parkplätze, Bushaltestellen und Wege prüfen. Kempten bietet Informationen zu Behindertenparkplätzen und zur Mobilität vor Ort. Dennoch können historische Oberflächen und temporäre Aufbauten die Bedingungen beeinflussen. Eine frühzeitige Nachfrage bei der Tourist-Information oder beim Veranstalter kann helfen, den Besuch besser auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.
Insgesamt lebt die Fußgängerzone Kempten von ihrer Vielseitigkeit. Sie ist Einkaufsstraße, historischer Weg, Veranstaltungsfläche, Treffpunkt und Zugang zu den wichtigsten Innenstadtzielen. Die Fischerstraße verbindet diese Funktionen auf kurzer Strecke und macht den Wandel der Stadt sichtbar. Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, sollte deshalb nicht nur nach Geschäften oder Parkplätzen suchen, sondern auch nach Aufenthaltsqualität, Geschichte und Möglichkeiten für einen ganzen Stadttag. Genau diese Verbindung zeichnet die Fischerstraße in Kempten aus.
Quellen:
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Fußgängerzone Kempten | Fischerstraße & Innenstadt
Die Fußgängerzone Kempten ist kein einzelnes Gebäude und keine klassische Veranstaltungshalle, sondern ein öffentlicher Stadtraum im Herzen der Allgäu-Metropole. Ihr prägendster Abschnitt ist die Fischerstraße, eine ungefähr 290 Meter lange Einkaufs- und Flaniermeile im historischen Teil der Stadt. Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, findet hier eine Verbindung aus Altstadtgeschichte, Einzelhandel, Gastronomie, kurzen Wegen und regelmäßig wechselnden Innenstadtveranstaltungen. Zwischen Fassaden, kleinen Durchgängen, Geschäften und gastronomischen Angeboten entsteht eine Atmosphäre, die sich je nach Tageszeit deutlich verändert: Morgens wirkt die Straße ruhig und geschäftig, am Nachmittag laden Cafés und Schaufenster zum Verweilen ein, während Veranstaltungen die Innenstadt in einen offenen Treffpunkt für Musik, Kultur, Vereine und Familien verwandeln.
Die Adresse Fischerstraße in 87435 Kempten (Allgäu) führt in einen Bereich, der bereits seit Jahrzehnten vom Autoverkehr entlastet ist. Im September 1970 wurde die Fischerstraße als erste ausgebaute Fußgängerzone in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Damit wurde eine historische Hauptverbindung der ehemaligen Reichsstadt neu gedacht: Aus einer vom Durchgangsverkehr geprägten Straße wurde ein öffentlicher Raum für Menschen, Handel und Begegnung. Heute lässt sich die Fischerstraße gut mit weiteren Stationen der Kemptener Innenstadt verbinden. Rathausplatz, Rathausstraße, Klostersteige, Residenzplatz, St.-Mang-Platz, Museen, Geschäfte und gastronomische Betriebe sind zu Fuß erreichbar. Die Fußgängerzone Kempten eignet sich deshalb sowohl für einen kurzen Einkaufsstopp als auch für einen längeren Stadtspaziergang durch eine der ältesten Städte Deutschlands.
Für die Planung eines Besuchs sind vor allem die Themen Lage, Parken, Anfahrt, historische Entwicklung, Einkauf, Gastronomie und Veranstaltungen wichtig. Ein klassischer Sitzplan oder eine feste Besucherkapazität existieren nicht, weil es sich um einen frei zugänglichen Stadtraum handelt. Bei größeren Festen können einzelne Abschnitte jedoch durch Bühnen, Marktstände, Aktionsflächen oder Besucherbereiche verändert werden. Wer die Fischerstraße zum ersten Mal besucht, sollte daher nicht nur ein einzelnes Ziel einplanen, sondern die gesamte Innenstadt als zusammenhängendes Erlebnis betrachten.
Fußgängerzone in der Nähe: Die Fischerstraße als Mittelpunkt der Kemptener Innenstadt
Die Fischerstraße liegt im reichsstädtisch geprägten Teil Kemptens und bildet einen der bekanntesten Abschnitte der örtlichen Fußgängerzone. Sie beginnt im Bereich des früheren Fischertors und führt bis zur Klostersteige. Der Name erinnert an die Fischer, die früher in diesem Bereich ansässig waren. Die historische Bezeichnung Fischergasse verweist darauf, dass die Straße nicht erst durch die moderne Stadtplanung Bedeutung erhielt, sondern schon lange Teil der Entwicklung Kemptens war. Wer heute durch die Fischerstraße geht, bewegt sich somit auf einer Verbindung, die wirtschaftliche, städtebauliche und gesellschaftliche Veränderungen über viele Generationen hinweg erlebt hat.
Die Fischerstraße ist ungefähr 290 Meter lang und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Ihre überschaubare Länge ist ein Vorteil für Besucher, die sich schnell orientieren möchten. Gleichzeitig bestehen mehrere Anschlüsse an Seitengassen, Passagen und weitere Fußwege. Dadurch wirkt der Bereich nicht wie ein gerader Korridor, sondern wie ein Einstieg in ein größeres Innenstadtquartier. Von hier aus führen Wege unter anderem zur Klostersteige, zur Rathausstraße, zum Rathausplatz und in Richtung Residenzplatz. Auch der Übergang zu weiteren Einkaufsbereichen ist unkompliziert. Die Kemptener Fußgängerzone erstreckt sich insgesamt über deutlich mehr als nur die Fischerstraße und umfasst weitere zentrale Abschnitte der Innenstadt.
Im Alltag wird die Fischerstraße vor allem zum Einkaufen, Bummeln und Treffen genutzt. Kleine Geschäfte, Filialen, gastronomische Angebote und Dienstleister sorgen für unterschiedliche Gründe, den Bereich zu besuchen. Ein Spaziergang muss nicht auf einen einzigen Zweck beschränkt sein: Man kann einen Einkauf mit einem Cafébesuch verbinden, vor einer Stadtführung durch die Altstadt starten oder von hier aus zu historischen Sehenswürdigkeiten weitergehen. Gerade an Samstagen und bei gutem Wetter entsteht ein lebendiges Bild aus Passanten, Familien, Gästen, Beschäftigten und Menschen, die eine Pause im öffentlichen Raum einlegen.
Die Bezeichnung Fußgängerzone wird im Alltag häufig mit sehr unterschiedlichen Orten verbunden. Suchanfragen wie Fußgängerzone Hamburg, Fußgängerzone München, Fußgängerzone Heidelberg oder Fußgängerzone in der Nähe zeigen, dass Besucher meist nach Orientierung, Einkaufsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität suchen. Kempten bietet im kleineren Maßstab eine eigene, klar erkennbare Innenstadtstruktur. Die Wege sind kurz, historische Plätze liegen nah beieinander und die Fischerstraße kann als Ausgangspunkt für einen Rundgang durch Altstadt und Innenstadt dienen. Wer statt einer anonymen Einkaufszone ein historisches Umfeld mit regionalem Charakter sucht, findet hier eine passende Kombination aus urbanem Alltag und Allgäuer Atmosphäre.
Auch für Besucher mit eingeschränkter Gehfähigkeit oder Familien mit Kinderwagen ist die zentrale Lage grundsätzlich hilfreich, weil viele Ziele über kurze Wege erreichbar sind. Die konkrete Beschaffenheit einzelner Pflasterflächen, Übergänge oder Eingänge kann jedoch variieren. Bei Veranstaltungen können zusätzliche Stände, Kabel, Absperrungen oder größere Menschenmengen die Wege beeinflussen. Eine flexible Planung und gegebenenfalls die Nachfrage bei Veranstaltern oder der Tourist-Information sind daher sinnvoll, wenn besondere Anforderungen an Barrierefreiheit bestehen.
Geschichte der Fußgängerzone Kempten und der Fischerstraße
Die Geschichte der Fischerstraße ist eng mit der Geschichte Kemptens als Handels- und Verwaltungsstadt verbunden. Kempten entwickelte sich über Jahrhunderte als bedeutender Ort im Allgäu, wobei die Stadt von unterschiedlichen politischen, religiösen und wirtschaftlichen Strukturen geprägt wurde. Die Fischerstraße lag im Bereich der ehemaligen Reichsstadt. Ihre ursprüngliche Funktion war daher nicht die einer reinen Einkaufsmeile, sondern die einer wichtigen innerstädtischen Verbindung. Sie führte durch ein dicht bebautes Gebiet und stand mit Toren, Gassen, Plätzen und Verkehrswegen der historischen Stadt in Verbindung.
Ein wichtiges Detail der Stadtgeschichte ist das Fischertor. Es stand am südlichen Ende der heutigen Fischerstraße und wurde 1866 abgebrochen. Der Abriss veränderte den Zugang zu diesem Teil der Stadt und steht zugleich für eine Phase, in der historische Strukturen an neue Verkehrs- und Stadtentwicklungsanforderungen angepasst wurden. Auch an anderer Stelle wurden Engstellen beseitigt, um Verbindungen zwischen Bahnhof, Innenstadt und Residenzbereich besser zu organisieren. Solche Veränderungen bildeten die Grundlage dafür, dass Kempten seine historischen Bereiche weiterentwickeln konnte, ohne vollständig auf neue Verkehrswege und moderne Stadtplanung zu verzichten.
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Fischerstraße vom Durchgangsverkehr geprägt. Der Wandel zur Fußgängerzone war deshalb mehr als eine gestalterische Maßnahme. Er veränderte die Nutzung des öffentlichen Raums grundlegend. Im September 1970 wurde die Fischerstraße als erste ausgebaute Fußgängerzone in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Der Durchgangsverkehr wurde neu geordnet, während die Straße zunehmend für Fußgänger, Geschäfte und Aufenthaltsbereiche genutzt werden konnte. Der sogenannte Altstadtdurchbruch am Rathaus spielte bei der Neuorganisation des Verkehrs eine wichtige Rolle. Die Kronenstraße übernahm anschließend eine Durchgangsfunktion durch die Altstadt.
Die Geschichte erklärt, warum die Fischerstraße heute zugleich modern und historisch wirkt. Ihre Funktion als Einkaufs- und Flanierbereich ist vergleichsweise jung, die städtebauliche Umgebung reicht jedoch weit zurück. Besucher sehen keine komplett neu geplante Einkaufslandschaft, sondern einen gewachsenen Stadtraum mit unterschiedlichen Gebäuden, Fassaden und Blickbeziehungen. In der näheren Umgebung finden sich historische Bürgerhäuser, Plätze und Bauwerke, die an die reichsstädtische und fürstäbtliche Vergangenheit Kemptens erinnern. Die Fußgängerzone ist damit nicht nur eine praktische Verkehrsregelung, sondern ein Teil des Stadtbildes.
Ein Spaziergang durch die Fischerstraße kann deshalb wie eine kleine Zeitreise gestaltet werden. Am Beginn lassen sich Spuren des früheren Fischertors und des südlichen Altstadtzugangs aufgreifen. Entlang der Straße stehen Handel und Gegenwart im Vordergrund. Über Seitenwege gelangt man zu weiteren historischen Punkten, zur Rathausstraße und zu Plätzen, an denen sich die unterschiedlichen Epochen der Stadt besonders gut verbinden. Wer sich für Geschichte interessiert, kann den Einkaufsbummel mit einer Stadtführung, einem Museumsbesuch oder einem Rundgang zu den Kemptener Sehenswürdigkeiten ergänzen.
Auch die Namensgeschichte ist bemerkenswert. Die frühere Bezeichnung Fischergasse verweist auf die Menschen und Berufe, die dem Bereich seine Identität gaben. Der Name Fischerstraße blieb erhalten, obwohl sich die Nutzung und das Stadtbild über die Jahre verändert haben. Damit zeigt sich ein typisches Merkmal historischer Innenstädte: Straßen bewahren Namen, während ihre Funktionen wechseln. Aus einer Verkehrsverbindung wurde eine Fußgängerzone, aus einem Abschnitt mit handwerklicher und alltäglicher Nutzung eine zentrale Einkaufs- und Veranstaltungsfläche.
Geschäfte, Cafés und Aufenthalt in der Kemptener Fußgängerzone
Die Fußgängerzone Kempten ist vor allem ein Ort des alltäglichen Stadtlebens. In der Fischerstraße und den angrenzenden Bereichen treffen Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und historische Innenstadtatmosphäre aufeinander. Besucher können Schaufenster betrachten, Besorgungen erledigen, in Cafés einkehren oder den Weg zu weiteren Zielen durch die Altstadt fortsetzen. Der besondere Reiz liegt nicht in einem einzigen großen Anziehungspunkt, sondern in der Mischung verschiedener Angebote auf kurzer Distanz.
Für einen Einkaufsbummel ist die Fischerstraße gut geeignet, weil die Strecke überschaubar und mit anderen Einkaufsbereichen verbunden ist. Wer sich nicht nur auf eine Straße beschränken möchte, kann den Rundgang über die Klostersteige, die Rathausstraße und weitere Abschnitte der Kemptener Innenstadt ausdehnen. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Weg mit unterschiedlichen Blickwinkeln. An manchen Stellen dominieren Geschäfte und Schaufenster, an anderen historische Fassaden, Plätze oder gastronomische Außenbereiche. Die Mischung macht die Fußgängerzone für Einheimische ebenso interessant wie für Gäste, die Kempten zum ersten Mal besuchen.
Cafés und gastronomische Angebote geben dem Bereich eine zusätzliche Aufenthaltsqualität. Ein Besuch muss nicht ausschließlich auf Einkaufen ausgerichtet sein. Viele Menschen nutzen die Innenstadt für eine kurze Pause, ein Treffen oder einen Kaffee zwischen zwei Programmpunkten. Bei gutem Wetter wird der öffentliche Raum stärker genutzt, während die kühleren Monate durch saisonale Aktionen, Beleuchtung und Veranstaltungen eine andere Stimmung schaffen können. Öffnungszeiten, Angebote und Außenbestuhlung einzelner Betriebe können sich ändern; für konkrete Besuche empfiehlt sich daher eine aktuelle Prüfung direkt beim jeweiligen Anbieter.
Die Fischerstraße eignet sich auch als Treffpunkt vor einem Altstadtrundgang. Von hier sind zentrale Sehenswürdigkeiten und Plätze zu Fuß erreichbar. Dazu gehören der Rathausplatz, die Rathausstraße, der Residenzbereich, der St.-Mang-Platz und weitere kulturhistorische Ziele. Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Innenstadt mit dem Kempten-Museum, der Erasmuskapelle oder einer Stadtführung verbinden. Die Fußgängerzone ist dabei nicht zwingend das Endziel, sondern häufig ein praktischer Ausgangs- oder Zwischenpunkt.
Für Familien bietet die autofreie Gestaltung einen angenehmen Rahmen, wobei bei starkem Publikumsverkehr trotzdem Aufmerksamkeit erforderlich ist. Kinder können die Umgebung leichter erkunden als an einer stark befahrenen Durchgangsstraße, dennoch bleiben Lieferverkehr, Fahrräder, Dienstfahrzeuge und Veranstaltungslogistik zu beachten. Sitzmöglichkeiten und gastronomische Pausen können einen Stadtbesuch entspannter machen. Für ältere Menschen oder Personen, die nicht lange gehen können, lassen sich kurze Teilstrecken planen, indem man einen nahe gelegenen Parkplatz oder eine Bushaltestelle wählt und nur ausgewählte Bereiche besucht.
Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, verbindet damit oft konkrete Wünsche: Geschäfte sollen erreichbar sein, Parkmöglichkeiten dürfen nicht zu weit entfernt liegen, Cafés sollen Pausen ermöglichen und historische oder kulturelle Ziele sollen sich anschließen lassen. Die Kemptener Fischerstraße erfüllt diese Anforderungen durch ihre zentrale Lage. Sie ist kompakt genug für einen kurzen Besuch und zugleich in ein größeres Innenstadtgebiet eingebettet. Dadurch können unterschiedliche Besuchstypen angesprochen werden, vom schnellen Einkauf über den entspannten Stadtbummel bis zum kulturellen Tagesprogramm.
Veranstaltungen, Märkte und Programm in der Fußgängerzone
Die Fischerstraße und die angrenzende Kemptener Innenstadt werden regelmäßig als öffentliche Veranstaltungsflächen genutzt. Anders als bei einer Halle gibt es keinen dauerhaft festgelegten Spielplan und keine feste Sitzplatzordnung. Das Programm verändert sich im Jahreslauf und wird von Stadt, Stadtmarketing, Vereinen, Gastronomiebetrieben, Kulturschaffenden und weiteren lokalen Akteuren geprägt. Je nach Anlass können Musik, Marktstände, Vereinspräsentationen, Familienaktionen, Kunst, Sport oder saisonale Angebote im Mittelpunkt stehen.
Zu den bekannten Formaten der Innenstadt gehören das Stadtfest Kempten, der Tag der Musik, der Sport- und Familientag, die KunstNacht, die Kemptener Einkaufsnacht und verschiedene verkaufsoffene oder thematische Aktionstage. Beim Stadtfest wird die Innenstadt über mehrere Plätze und Bereiche hinweg bespielt. Die Fußgängerzone kann dabei zur Bühne für Live-Musik, Tanz, Sport- und Vereinspräsentationen sowie Familienangebote werden. Der Tag der Musik verteilt Live-Musik auf verschiedene Stationen in der Innenstadt und bringt dadurch Bewegung in mehrere Straßen und Plätze.
Auch der Sport- und Familientag ist auf eine offene Nutzung des Stadtraums ausgerichtet. Mitmachangebote, Bewegung, Spiele und Aktionen für verschiedene Altersgruppen passen besonders gut zu einer autofreien Innenstadt. Besucher können sich frei zwischen einzelnen Stationen bewegen, statt an einen festen Zuschauerplatz gebunden zu sein. Das macht die Fußgängerzone zu einem niederschwelligen Veranstaltungsort: Man kann spontan teilnehmen, kurz stehen bleiben oder den Besuch mit Einkaufen und Gastronomie verbinden.
Bei der KunstNacht verändert sich die Wahrnehmung der Innenstadt besonders deutlich. Ausstellungsorte, künstlerische Aktionen, Installationen, Performances und ergänzende Programmpunkte machen die Straßen und Plätze zu Teilen eines größeren Kulturparcours. Die Fischerstraße kann dabei als Verbindungsweg zwischen verschiedenen Stationen dienen. Für solche Abende ist es sinnvoll, Parkmöglichkeiten und Rückfahrt frühzeitig zu planen, da viele Besucher gleichzeitig anreisen und einzelne Bereiche stärker ausgelastet sein können.
Märkte gehören ebenfalls zum Innenstadtleben. Der regelmäßige Wochenmarkt findet an einem zentralen Platz statt und ergänzt das Einkaufsangebot der Fußgängerzone mit regionalen und saisonalen Produkten. Besucher finden dort unter anderem Obst und Gemüse, Käse, Fisch, Wurst, Pasta, Pflanzen und weitere Spezialitäten. Ein Marktbesuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Fischerstraße verbinden. Die Kombination aus Markt, Geschäften, Cafés und historischen Plätzen vermittelt einen besonders unmittelbaren Eindruck vom Alltag in Kempten.
Für aktuelle Termine sollten Besucher den Veranstaltungskalender der Stadt, des Stadtmarketings oder der Tourist-Information prüfen. Jahresprogramme können sich ändern, einzelne Veranstaltungen sind wetterabhängig oder werden an mehrere Plätze verteilt. Auch Aufbau- und Abbauzeiten können den Zugang oder die Wege beeinflussen. Die Fußgängerzone bleibt jedoch gerade wegen ihrer wandelbaren Nutzung interessant. An einem gewöhnlichen Werktag ist sie Einkaufsstraße, bei einem Stadtfest offene Bühne, während einer Einkaufsnacht Treffpunkt und bei einer Kunstaktion Teil eines kulturellen Rundgangs.
Anfahrt und Parken bei der Fußgängerzone Kempten
Die Fischerstraße selbst ist als Fußgängerzone nicht das Ziel für eine direkte Anfahrt mit dem privaten Auto. Wer mit dem Pkw kommt, sollte einen Parkplatz oder ein Parkhaus in der Nähe wählen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Kempten verfügt über ein Parkleitsystem, das zu freien Parkflächen und Parkhäusern führt. Die offiziellen Informationen zum Parken weisen darauf hin, dass Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen in Innenstadtnähe vorhanden sind. Das Parken ist in der Regel gebührenpflichtig; abhängig vom jeweiligen Standort kann die Bezahlung mit Münzen, Karte oder App möglich sein.
Als innenstadtnahe Möglichkeiten werden unter anderem der Bereich Königsplatz, der Parkplatz beziehungsweise das Parkhaus Königsplatz, der Pfeilergraben, die Rottachstraße und die Tiefgarage Kaufhof genannt. Die konkrete Verfügbarkeit, Zufahrt und Tarifstruktur kann sich ändern. Besonders bei größeren Veranstaltungen sollten Besucher die aktuelle Beschilderung und das Parkleitsystem beachten. An stark besuchten Tagen kann es sinnvoll sein, nicht auf den nächstgelegenen Stellplatz zu warten, sondern ein etwas weiter entferntes Parkhaus zu nutzen und den kurzen Fußweg durch die Innenstadt als Teil des Besuchs einzuplanen.
Für Reisende mit Elektrofahrzeug gibt es an einigen öffentlichen Parkplätzen und in verschiedenen Parkhäusern Lademöglichkeiten. Die städtischen Informationen bündeln Hinweise zu Parkflächen, Stellplatzanzahl, besonderen Stellplätzen und Ladestationen. Wer auf eine Lademöglichkeit angewiesen ist, sollte vor der Anreise prüfen, ob der gewünschte Standort geeignet und verfügbar ist. Für Fahrräder gibt es in zentraler Lage eine Bikebox in der Grabengasse. Dort können Fahrräder abgestellt werden; außerdem bestehen Möglichkeiten zum Laden von E-Bike-Akkus und zum sicheren Verstauen persönlicher Gegenstände.
Kempten ist über die Autobahn A7 sowie die Bundesstraßen B12 und B19 erreichbar. Für Gäste aus dem Allgäu und aus benachbarten Regionen ist die Stadt dadurch gut an das überregionale Straßennetz angebunden. Der Hauptbahnhof liegt südlich des Stadtzentrums. Von dort fahren regelmäßig Stadtbusse zum zentralen Umsteigepunkt Zentrum. Auch der öffentliche Nahverkehr aus den Stadtteilen und der Region bindet die Innenstadt an. Wer ohne Auto anreist, kann daher den Weg vom Bahnhof oder einer Bushaltestelle mit dem Bus fortsetzen und die Fischerstraße anschließend zu Fuß erreichen.
Reisebusse dürfen nicht einfach in der Fußgängerzone halten. Für Gruppen gibt es zentrumsnahe Busparkplätze, unter anderem an der Orangerie, an der bigBOX ALLGÄU, am Illerstadion und am Marstall. Eine Möglichkeit zum Ein- und Aussteigen besteht am St.-Mang-Platz, der genaue Ablauf sollte jedoch mit dem Reiseveranstalter oder der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Gruppen können anschließend gemeinsam durch die Innenstadt zur Fischerstraße gehen. Gerade für Stadtführungen ist diese Form der Anreise praktisch, weil die Altstadtziele nah beieinander liegen.
Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten die konkrete Route vorab planen. In Kempten gibt es ausgewiesene Behindertenparkplätze und Informationen zur barrierearmen Mobilität. Die Innenstadt ist grundsätzlich über zentrale Wege erreichbar, jedoch können historische Pflasterflächen, Gefälle, Baustellen und Veranstaltungsaufbauten die Bedingungen verändern. Bei einem geplanten Besuch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen empfiehlt es sich, einen möglichst geeigneten Parkplatz auszuwählen und aktuelle Hinweise zur Veranstaltung zu prüfen.
Sehenswürdigkeiten rund um Fischerstraße und Innenstadt
Ein Besuch der Fußgängerzone Kempten lässt sich gut mit einem historischen Stadtspaziergang verbinden. Die Fischerstraße liegt nicht isoliert, sondern inmitten eines dicht besetzten Innenstadtbereichs mit Rathaus, Plätzen, religiösen Bauwerken, Museen und historischen Gebäuden. Wer durch die Einkaufsstraße geht, kann deshalb innerhalb weniger Minuten von modernen Schaufenstern zu Bauwerken und Fassaden wechseln, die an frühere Epochen erinnern.
Der Rathausplatz ist ein wichtiger Orientierungspunkt der Innenstadt. Das Rathaus selbst gehört zu den markanten historischen Gebäuden Kemptens und prägt den zentralen Stadtraum. Von der Fischerstraße aus ist der Platz über die angrenzenden Straßen und Wege erreichbar. Der Rathausbereich eignet sich als Treffpunkt, Ausgangspunkt für Führungen oder Zwischenstation während eines Einkaufsbummels. In der näheren Umgebung liegen außerdem die Tourist-Information und weitere Ziele, die Informationen zur Stadtgeschichte, zu Veranstaltungen und zur Mobilität bereitstellen.
Die Kemptener Residenz erinnert an die fürstäbtliche Geschichte der Stadt. Zusammen mit der Basilika St. Lorenz bildet sie einen der wichtigsten historischen Bereiche Kemptens. Der Weg von der Fußgängerzone dorthin führt durch weitere zentrale Straßen und Plätze. Wer ausreichend Zeit einplant, kann die Fischerstraße daher mit einem Rundgang verbinden, der vom reichsstädtischen Teil in den fürstäbtlichen Bereich führt. Dieser Gegensatz ist charakteristisch für Kempten und macht die Stadtgeschichte im Stadtbild besonders anschaulich.
Auch das Kempten-Museum im Zumsteinhaus und der Schauraum Erasmuskapelle bieten Möglichkeiten, die Stadtgeschichte vertiefend kennenzulernen. Die Erasmuskapelle ist mit einer historischen Präsentation verbunden, die Einblicke in die bewegte Vergangenheit Kemptens gibt. Der Archäologische Park Cambodunum erweitert den Blick auf die römische Geschichte der Stadt, liegt jedoch nicht unmittelbar in der Fischerstraße. Wer einen ganzen Tag in Kempten verbringt, kann die Fußgängerzone mit diesen kulturellen Zielen kombinieren.
Besonders reizvoll sind die kleinen Übergänge und Seitenräume rund um die Fischerstraße. Gassen, Passagen, Treppen und historische Fassaden machen den Rundgang abwechslungsreicher als eine reine Einkaufsstraße. Die Freitreppe in der Nähe des Rathausbereichs bietet beispielsweise eine besondere Perspektive auf die Rathausstraße und das städtische Umfeld. Je nach Route lassen sich außerdem die Iller, die Burghalde und weitere Aussichtspunkte in einen längeren Spaziergang einbauen.
Für Besucher, die sich nicht allein orientieren möchten, sind Stadtführungen eine gute Ergänzung. Eine Führung kann die Geschichte der ehemaligen Doppelstadt, die römischen Wurzeln, die Reichsstadt, die Fürstabtei und die Entwicklung zur modernen Innenstadt miteinander verbinden. Die Fischerstraße ist dabei ein anschauliches Beispiel für städtebaulichen Wandel: Eine historische Verkehrsachse wurde zur Fußgängerzone, ohne ihre Lage und ihren Namen zu verlieren. So wird verständlich, weshalb der heutige Einkaufsbereich mehr ist als eine Ansammlung von Geschäften.
Auch abseits eines offiziellen Programms lohnt es sich, auf Details zu achten. Fassaden, Brunnen, alte Hausformen, Torbezüge und Blickachsen erzählen von verschiedenen Zeiten. Die Geschichte des Fischertors, der frühere Verlauf wichtiger Verkehrswege und die Namen der angrenzenden Gassen zeigen, wie eng Alltag, Handel und Stadtentwicklung miteinander verbunden waren. Wer aufmerksam durch die Fischerstraße geht, erkennt deshalb nicht nur eine Fußgängerzone, sondern einen Abschnitt des historischen Stadtgrundrisses.
Tipps für den Besuch der Fußgängerzone Kempten
Für einen entspannten Besuch empfiehlt es sich, zunächst das gewünschte Ziel festzulegen: Einkauf, Gastronomie, Veranstaltung, Stadtführung oder Sehenswürdigkeiten. Die Fischerstraße eignet sich als zentraler Startpunkt, von dem aus sich viele Ziele flexibel erreichen lassen. Wer nur wenig Zeit hat, kann die etwa 290 Meter lange Straße in kurzer Zeit durchqueren und einen Abstecher zum Rathausplatz einplanen. Wer mehrere Stunden zur Verfügung hat, sollte zusätzlich die angrenzenden Altstadtbereiche, die Residenz und ein Museum berücksichtigen.
Bei der Anreise mit dem Auto sollte der Parkplatz nicht erst unmittelbar vor der Fischerstraße gesucht werden. Da die Straße eine Fußgängerzone ist, sind zentrumsnahe Parkhäuser oder Parkplätze die bessere Wahl. Das Parkleitsystem kann bei der Orientierung helfen. Für eine Veranstaltung empfiehlt es sich, mehr Zeit für Parkplatzsuche und Fußweg einzuplanen. Bei Großveranstaltungen können einzelne Zufahrten gesperrt sein oder Parkplätze stärker ausgelastet werden.
Wer mit Bus oder Bahn kommt, kann den zentralen Umsteigepunkt Zentrum nutzen. Vom Hauptbahnhof bestehen regelmäßige Busverbindungen in Richtung Innenstadt. Die genaue Verbindung hängt von Tageszeit, Wochentag und Fahrplan ab. Für den aktuellen Besuch sollten Fahrgäste die Auskunft des Verkehrsverbunds oder der Stadtwerke prüfen. Innerhalb der Innenstadt sind viele Wege zu Fuß möglich, was die Kombination aus öffentlichem Nahverkehr und Stadtbummel besonders praktisch macht.
Die beste Besuchszeit hängt vom persönlichen Ziel ab. Vormittags ist die Innenstadt oft ruhiger und eignet sich für Besorgungen oder einen entspannten Start. Am Nachmittag steigt die Frequenz, Cafés und Geschäfte werden stärker besucht. Bei Veranstaltungen kann die Fußgängerzone auch abends lebendig sein. Für fotografische Eindrücke sind historische Fassaden bei unterschiedlichem Licht interessant; für Familien bieten Aktionstage und Stadtfeste zusätzliche Programmpunkte. Wetterfeste Kleidung ist bei Veranstaltungen im Freien sinnvoll, da es keine zusammenhängende Innenraum-Alternative für den gesamten Stadtraum gibt.
Die Fußgängerzone ist öffentlich zugänglich, doch einzelne Geschäfte, Museen, Cafés und Veranstaltungen haben eigene Öffnungs- oder Eintrittsregelungen. Der Aufenthalt auf der Straße ist grundsätzlich ohne Ticket möglich. Bei Bühnenprogrammen, Märkten oder Aktionen können bestimmte Angebote kostenfrei sein, während gastronomische Leistungen, Führungen oder Museumsbesuche separat bezahlt werden. Wer nach einem konkreten Programm sucht, sollte den jeweiligen Veranstaltungskalender prüfen, weil Termine und Veranstaltungsorte innerhalb der Innenstadt variieren können.
Ein weiterer Tipp ist die Verbindung von Einkauf und Kultur. Nach einem Rundgang durch die Fischerstraße kann man zum Rathausplatz gehen, die Residenz besuchen oder eine Stadtführung anschließen. Dadurch wird der Besuch abwechslungsreicher und die Fußgängerzone dient als roter Faden durch die Innenstadt. Auch für Gäste, die nur auf der Durchreise durch das Allgäu sind, bietet sich ein kurzer Halt an, weil viele zentrale Ziele auf engem Raum liegen.
Die Fischerstraße ist außerdem ein guter Treffpunkt für Gruppen. Reisegruppen können sich an einem zentralen Platz sammeln, anschließend gemeinsam durch die Fußgängerzone gehen und den Rundgang mit einer Führung oder einem gastronomischen Aufenthalt verbinden. Bei größeren Gruppen sollten Reservierungen, Busparkplätze und Treffpunkte vorher organisiert werden. Für Familien empfiehlt sich ein klarer Treffpunkt, da bei Stadtfesten und Märkten mehr Menschen unterwegs sind.
Wer eine barrierearme Route benötigt, sollte vorab geeignete Parkplätze, Bushaltestellen und Wege prüfen. Kempten bietet Informationen zu Behindertenparkplätzen und zur Mobilität vor Ort. Dennoch können historische Oberflächen und temporäre Aufbauten die Bedingungen beeinflussen. Eine frühzeitige Nachfrage bei der Tourist-Information oder beim Veranstalter kann helfen, den Besuch besser auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.
Insgesamt lebt die Fußgängerzone Kempten von ihrer Vielseitigkeit. Sie ist Einkaufsstraße, historischer Weg, Veranstaltungsfläche, Treffpunkt und Zugang zu den wichtigsten Innenstadtzielen. Die Fischerstraße verbindet diese Funktionen auf kurzer Strecke und macht den Wandel der Stadt sichtbar. Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, sollte deshalb nicht nur nach Geschäften oder Parkplätzen suchen, sondern auch nach Aufenthaltsqualität, Geschichte und Möglichkeiten für einen ganzen Stadttag. Genau diese Verbindung zeichnet die Fischerstraße in Kempten aus.
Quellen:
Fußgängerzone Kempten | Fischerstraße & Innenstadt
Die Fußgängerzone Kempten ist kein einzelnes Gebäude und keine klassische Veranstaltungshalle, sondern ein öffentlicher Stadtraum im Herzen der Allgäu-Metropole. Ihr prägendster Abschnitt ist die Fischerstraße, eine ungefähr 290 Meter lange Einkaufs- und Flaniermeile im historischen Teil der Stadt. Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, findet hier eine Verbindung aus Altstadtgeschichte, Einzelhandel, Gastronomie, kurzen Wegen und regelmäßig wechselnden Innenstadtveranstaltungen. Zwischen Fassaden, kleinen Durchgängen, Geschäften und gastronomischen Angeboten entsteht eine Atmosphäre, die sich je nach Tageszeit deutlich verändert: Morgens wirkt die Straße ruhig und geschäftig, am Nachmittag laden Cafés und Schaufenster zum Verweilen ein, während Veranstaltungen die Innenstadt in einen offenen Treffpunkt für Musik, Kultur, Vereine und Familien verwandeln.
Die Adresse Fischerstraße in 87435 Kempten (Allgäu) führt in einen Bereich, der bereits seit Jahrzehnten vom Autoverkehr entlastet ist. Im September 1970 wurde die Fischerstraße als erste ausgebaute Fußgängerzone in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Damit wurde eine historische Hauptverbindung der ehemaligen Reichsstadt neu gedacht: Aus einer vom Durchgangsverkehr geprägten Straße wurde ein öffentlicher Raum für Menschen, Handel und Begegnung. Heute lässt sich die Fischerstraße gut mit weiteren Stationen der Kemptener Innenstadt verbinden. Rathausplatz, Rathausstraße, Klostersteige, Residenzplatz, St.-Mang-Platz, Museen, Geschäfte und gastronomische Betriebe sind zu Fuß erreichbar. Die Fußgängerzone Kempten eignet sich deshalb sowohl für einen kurzen Einkaufsstopp als auch für einen längeren Stadtspaziergang durch eine der ältesten Städte Deutschlands.
Für die Planung eines Besuchs sind vor allem die Themen Lage, Parken, Anfahrt, historische Entwicklung, Einkauf, Gastronomie und Veranstaltungen wichtig. Ein klassischer Sitzplan oder eine feste Besucherkapazität existieren nicht, weil es sich um einen frei zugänglichen Stadtraum handelt. Bei größeren Festen können einzelne Abschnitte jedoch durch Bühnen, Marktstände, Aktionsflächen oder Besucherbereiche verändert werden. Wer die Fischerstraße zum ersten Mal besucht, sollte daher nicht nur ein einzelnes Ziel einplanen, sondern die gesamte Innenstadt als zusammenhängendes Erlebnis betrachten.
Fußgängerzone in der Nähe: Die Fischerstraße als Mittelpunkt der Kemptener Innenstadt
Die Fischerstraße liegt im reichsstädtisch geprägten Teil Kemptens und bildet einen der bekanntesten Abschnitte der örtlichen Fußgängerzone. Sie beginnt im Bereich des früheren Fischertors und führt bis zur Klostersteige. Der Name erinnert an die Fischer, die früher in diesem Bereich ansässig waren. Die historische Bezeichnung Fischergasse verweist darauf, dass die Straße nicht erst durch die moderne Stadtplanung Bedeutung erhielt, sondern schon lange Teil der Entwicklung Kemptens war. Wer heute durch die Fischerstraße geht, bewegt sich somit auf einer Verbindung, die wirtschaftliche, städtebauliche und gesellschaftliche Veränderungen über viele Generationen hinweg erlebt hat.
Die Fischerstraße ist ungefähr 290 Meter lang und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Ihre überschaubare Länge ist ein Vorteil für Besucher, die sich schnell orientieren möchten. Gleichzeitig bestehen mehrere Anschlüsse an Seitengassen, Passagen und weitere Fußwege. Dadurch wirkt der Bereich nicht wie ein gerader Korridor, sondern wie ein Einstieg in ein größeres Innenstadtquartier. Von hier aus führen Wege unter anderem zur Klostersteige, zur Rathausstraße, zum Rathausplatz und in Richtung Residenzplatz. Auch der Übergang zu weiteren Einkaufsbereichen ist unkompliziert. Die Kemptener Fußgängerzone erstreckt sich insgesamt über deutlich mehr als nur die Fischerstraße und umfasst weitere zentrale Abschnitte der Innenstadt.
Im Alltag wird die Fischerstraße vor allem zum Einkaufen, Bummeln und Treffen genutzt. Kleine Geschäfte, Filialen, gastronomische Angebote und Dienstleister sorgen für unterschiedliche Gründe, den Bereich zu besuchen. Ein Spaziergang muss nicht auf einen einzigen Zweck beschränkt sein: Man kann einen Einkauf mit einem Cafébesuch verbinden, vor einer Stadtführung durch die Altstadt starten oder von hier aus zu historischen Sehenswürdigkeiten weitergehen. Gerade an Samstagen und bei gutem Wetter entsteht ein lebendiges Bild aus Passanten, Familien, Gästen, Beschäftigten und Menschen, die eine Pause im öffentlichen Raum einlegen.
Die Bezeichnung Fußgängerzone wird im Alltag häufig mit sehr unterschiedlichen Orten verbunden. Suchanfragen wie Fußgängerzone Hamburg, Fußgängerzone München, Fußgängerzone Heidelberg oder Fußgängerzone in der Nähe zeigen, dass Besucher meist nach Orientierung, Einkaufsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität suchen. Kempten bietet im kleineren Maßstab eine eigene, klar erkennbare Innenstadtstruktur. Die Wege sind kurz, historische Plätze liegen nah beieinander und die Fischerstraße kann als Ausgangspunkt für einen Rundgang durch Altstadt und Innenstadt dienen. Wer statt einer anonymen Einkaufszone ein historisches Umfeld mit regionalem Charakter sucht, findet hier eine passende Kombination aus urbanem Alltag und Allgäuer Atmosphäre.
Auch für Besucher mit eingeschränkter Gehfähigkeit oder Familien mit Kinderwagen ist die zentrale Lage grundsätzlich hilfreich, weil viele Ziele über kurze Wege erreichbar sind. Die konkrete Beschaffenheit einzelner Pflasterflächen, Übergänge oder Eingänge kann jedoch variieren. Bei Veranstaltungen können zusätzliche Stände, Kabel, Absperrungen oder größere Menschenmengen die Wege beeinflussen. Eine flexible Planung und gegebenenfalls die Nachfrage bei Veranstaltern oder der Tourist-Information sind daher sinnvoll, wenn besondere Anforderungen an Barrierefreiheit bestehen.
Geschichte der Fußgängerzone Kempten und der Fischerstraße
Die Geschichte der Fischerstraße ist eng mit der Geschichte Kemptens als Handels- und Verwaltungsstadt verbunden. Kempten entwickelte sich über Jahrhunderte als bedeutender Ort im Allgäu, wobei die Stadt von unterschiedlichen politischen, religiösen und wirtschaftlichen Strukturen geprägt wurde. Die Fischerstraße lag im Bereich der ehemaligen Reichsstadt. Ihre ursprüngliche Funktion war daher nicht die einer reinen Einkaufsmeile, sondern die einer wichtigen innerstädtischen Verbindung. Sie führte durch ein dicht bebautes Gebiet und stand mit Toren, Gassen, Plätzen und Verkehrswegen der historischen Stadt in Verbindung.
Ein wichtiges Detail der Stadtgeschichte ist das Fischertor. Es stand am südlichen Ende der heutigen Fischerstraße und wurde 1866 abgebrochen. Der Abriss veränderte den Zugang zu diesem Teil der Stadt und steht zugleich für eine Phase, in der historische Strukturen an neue Verkehrs- und Stadtentwicklungsanforderungen angepasst wurden. Auch an anderer Stelle wurden Engstellen beseitigt, um Verbindungen zwischen Bahnhof, Innenstadt und Residenzbereich besser zu organisieren. Solche Veränderungen bildeten die Grundlage dafür, dass Kempten seine historischen Bereiche weiterentwickeln konnte, ohne vollständig auf neue Verkehrswege und moderne Stadtplanung zu verzichten.
Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Fischerstraße vom Durchgangsverkehr geprägt. Der Wandel zur Fußgängerzone war deshalb mehr als eine gestalterische Maßnahme. Er veränderte die Nutzung des öffentlichen Raums grundlegend. Im September 1970 wurde die Fischerstraße als erste ausgebaute Fußgängerzone in Bayerisch-Schwaben eröffnet. Der Durchgangsverkehr wurde neu geordnet, während die Straße zunehmend für Fußgänger, Geschäfte und Aufenthaltsbereiche genutzt werden konnte. Der sogenannte Altstadtdurchbruch am Rathaus spielte bei der Neuorganisation des Verkehrs eine wichtige Rolle. Die Kronenstraße übernahm anschließend eine Durchgangsfunktion durch die Altstadt.
Die Geschichte erklärt, warum die Fischerstraße heute zugleich modern und historisch wirkt. Ihre Funktion als Einkaufs- und Flanierbereich ist vergleichsweise jung, die städtebauliche Umgebung reicht jedoch weit zurück. Besucher sehen keine komplett neu geplante Einkaufslandschaft, sondern einen gewachsenen Stadtraum mit unterschiedlichen Gebäuden, Fassaden und Blickbeziehungen. In der näheren Umgebung finden sich historische Bürgerhäuser, Plätze und Bauwerke, die an die reichsstädtische und fürstäbtliche Vergangenheit Kemptens erinnern. Die Fußgängerzone ist damit nicht nur eine praktische Verkehrsregelung, sondern ein Teil des Stadtbildes.
Ein Spaziergang durch die Fischerstraße kann deshalb wie eine kleine Zeitreise gestaltet werden. Am Beginn lassen sich Spuren des früheren Fischertors und des südlichen Altstadtzugangs aufgreifen. Entlang der Straße stehen Handel und Gegenwart im Vordergrund. Über Seitenwege gelangt man zu weiteren historischen Punkten, zur Rathausstraße und zu Plätzen, an denen sich die unterschiedlichen Epochen der Stadt besonders gut verbinden. Wer sich für Geschichte interessiert, kann den Einkaufsbummel mit einer Stadtführung, einem Museumsbesuch oder einem Rundgang zu den Kemptener Sehenswürdigkeiten ergänzen.
Auch die Namensgeschichte ist bemerkenswert. Die frühere Bezeichnung Fischergasse verweist auf die Menschen und Berufe, die dem Bereich seine Identität gaben. Der Name Fischerstraße blieb erhalten, obwohl sich die Nutzung und das Stadtbild über die Jahre verändert haben. Damit zeigt sich ein typisches Merkmal historischer Innenstädte: Straßen bewahren Namen, während ihre Funktionen wechseln. Aus einer Verkehrsverbindung wurde eine Fußgängerzone, aus einem Abschnitt mit handwerklicher und alltäglicher Nutzung eine zentrale Einkaufs- und Veranstaltungsfläche.
Geschäfte, Cafés und Aufenthalt in der Kemptener Fußgängerzone
Die Fußgängerzone Kempten ist vor allem ein Ort des alltäglichen Stadtlebens. In der Fischerstraße und den angrenzenden Bereichen treffen Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und historische Innenstadtatmosphäre aufeinander. Besucher können Schaufenster betrachten, Besorgungen erledigen, in Cafés einkehren oder den Weg zu weiteren Zielen durch die Altstadt fortsetzen. Der besondere Reiz liegt nicht in einem einzigen großen Anziehungspunkt, sondern in der Mischung verschiedener Angebote auf kurzer Distanz.
Für einen Einkaufsbummel ist die Fischerstraße gut geeignet, weil die Strecke überschaubar und mit anderen Einkaufsbereichen verbunden ist. Wer sich nicht nur auf eine Straße beschränken möchte, kann den Rundgang über die Klostersteige, die Rathausstraße und weitere Abschnitte der Kemptener Innenstadt ausdehnen. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Weg mit unterschiedlichen Blickwinkeln. An manchen Stellen dominieren Geschäfte und Schaufenster, an anderen historische Fassaden, Plätze oder gastronomische Außenbereiche. Die Mischung macht die Fußgängerzone für Einheimische ebenso interessant wie für Gäste, die Kempten zum ersten Mal besuchen.
Cafés und gastronomische Angebote geben dem Bereich eine zusätzliche Aufenthaltsqualität. Ein Besuch muss nicht ausschließlich auf Einkaufen ausgerichtet sein. Viele Menschen nutzen die Innenstadt für eine kurze Pause, ein Treffen oder einen Kaffee zwischen zwei Programmpunkten. Bei gutem Wetter wird der öffentliche Raum stärker genutzt, während die kühleren Monate durch saisonale Aktionen, Beleuchtung und Veranstaltungen eine andere Stimmung schaffen können. Öffnungszeiten, Angebote und Außenbestuhlung einzelner Betriebe können sich ändern; für konkrete Besuche empfiehlt sich daher eine aktuelle Prüfung direkt beim jeweiligen Anbieter.
Die Fischerstraße eignet sich auch als Treffpunkt vor einem Altstadtrundgang. Von hier sind zentrale Sehenswürdigkeiten und Plätze zu Fuß erreichbar. Dazu gehören der Rathausplatz, die Rathausstraße, der Residenzbereich, der St.-Mang-Platz und weitere kulturhistorische Ziele. Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Innenstadt mit dem Kempten-Museum, der Erasmuskapelle oder einer Stadtführung verbinden. Die Fußgängerzone ist dabei nicht zwingend das Endziel, sondern häufig ein praktischer Ausgangs- oder Zwischenpunkt.
Für Familien bietet die autofreie Gestaltung einen angenehmen Rahmen, wobei bei starkem Publikumsverkehr trotzdem Aufmerksamkeit erforderlich ist. Kinder können die Umgebung leichter erkunden als an einer stark befahrenen Durchgangsstraße, dennoch bleiben Lieferverkehr, Fahrräder, Dienstfahrzeuge und Veranstaltungslogistik zu beachten. Sitzmöglichkeiten und gastronomische Pausen können einen Stadtbesuch entspannter machen. Für ältere Menschen oder Personen, die nicht lange gehen können, lassen sich kurze Teilstrecken planen, indem man einen nahe gelegenen Parkplatz oder eine Bushaltestelle wählt und nur ausgewählte Bereiche besucht.
Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, verbindet damit oft konkrete Wünsche: Geschäfte sollen erreichbar sein, Parkmöglichkeiten dürfen nicht zu weit entfernt liegen, Cafés sollen Pausen ermöglichen und historische oder kulturelle Ziele sollen sich anschließen lassen. Die Kemptener Fischerstraße erfüllt diese Anforderungen durch ihre zentrale Lage. Sie ist kompakt genug für einen kurzen Besuch und zugleich in ein größeres Innenstadtgebiet eingebettet. Dadurch können unterschiedliche Besuchstypen angesprochen werden, vom schnellen Einkauf über den entspannten Stadtbummel bis zum kulturellen Tagesprogramm.
Veranstaltungen, Märkte und Programm in der Fußgängerzone
Die Fischerstraße und die angrenzende Kemptener Innenstadt werden regelmäßig als öffentliche Veranstaltungsflächen genutzt. Anders als bei einer Halle gibt es keinen dauerhaft festgelegten Spielplan und keine feste Sitzplatzordnung. Das Programm verändert sich im Jahreslauf und wird von Stadt, Stadtmarketing, Vereinen, Gastronomiebetrieben, Kulturschaffenden und weiteren lokalen Akteuren geprägt. Je nach Anlass können Musik, Marktstände, Vereinspräsentationen, Familienaktionen, Kunst, Sport oder saisonale Angebote im Mittelpunkt stehen.
Zu den bekannten Formaten der Innenstadt gehören das Stadtfest Kempten, der Tag der Musik, der Sport- und Familientag, die KunstNacht, die Kemptener Einkaufsnacht und verschiedene verkaufsoffene oder thematische Aktionstage. Beim Stadtfest wird die Innenstadt über mehrere Plätze und Bereiche hinweg bespielt. Die Fußgängerzone kann dabei zur Bühne für Live-Musik, Tanz, Sport- und Vereinspräsentationen sowie Familienangebote werden. Der Tag der Musik verteilt Live-Musik auf verschiedene Stationen in der Innenstadt und bringt dadurch Bewegung in mehrere Straßen und Plätze.
Auch der Sport- und Familientag ist auf eine offene Nutzung des Stadtraums ausgerichtet. Mitmachangebote, Bewegung, Spiele und Aktionen für verschiedene Altersgruppen passen besonders gut zu einer autofreien Innenstadt. Besucher können sich frei zwischen einzelnen Stationen bewegen, statt an einen festen Zuschauerplatz gebunden zu sein. Das macht die Fußgängerzone zu einem niederschwelligen Veranstaltungsort: Man kann spontan teilnehmen, kurz stehen bleiben oder den Besuch mit Einkaufen und Gastronomie verbinden.
Bei der KunstNacht verändert sich die Wahrnehmung der Innenstadt besonders deutlich. Ausstellungsorte, künstlerische Aktionen, Installationen, Performances und ergänzende Programmpunkte machen die Straßen und Plätze zu Teilen eines größeren Kulturparcours. Die Fischerstraße kann dabei als Verbindungsweg zwischen verschiedenen Stationen dienen. Für solche Abende ist es sinnvoll, Parkmöglichkeiten und Rückfahrt frühzeitig zu planen, da viele Besucher gleichzeitig anreisen und einzelne Bereiche stärker ausgelastet sein können.
Märkte gehören ebenfalls zum Innenstadtleben. Der regelmäßige Wochenmarkt findet an einem zentralen Platz statt und ergänzt das Einkaufsangebot der Fußgängerzone mit regionalen und saisonalen Produkten. Besucher finden dort unter anderem Obst und Gemüse, Käse, Fisch, Wurst, Pasta, Pflanzen und weitere Spezialitäten. Ein Marktbesuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Fischerstraße verbinden. Die Kombination aus Markt, Geschäften, Cafés und historischen Plätzen vermittelt einen besonders unmittelbaren Eindruck vom Alltag in Kempten.
Für aktuelle Termine sollten Besucher den Veranstaltungskalender der Stadt, des Stadtmarketings oder der Tourist-Information prüfen. Jahresprogramme können sich ändern, einzelne Veranstaltungen sind wetterabhängig oder werden an mehrere Plätze verteilt. Auch Aufbau- und Abbauzeiten können den Zugang oder die Wege beeinflussen. Die Fußgängerzone bleibt jedoch gerade wegen ihrer wandelbaren Nutzung interessant. An einem gewöhnlichen Werktag ist sie Einkaufsstraße, bei einem Stadtfest offene Bühne, während einer Einkaufsnacht Treffpunkt und bei einer Kunstaktion Teil eines kulturellen Rundgangs.
Anfahrt und Parken bei der Fußgängerzone Kempten
Die Fischerstraße selbst ist als Fußgängerzone nicht das Ziel für eine direkte Anfahrt mit dem privaten Auto. Wer mit dem Pkw kommt, sollte einen Parkplatz oder ein Parkhaus in der Nähe wählen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Kempten verfügt über ein Parkleitsystem, das zu freien Parkflächen und Parkhäusern führt. Die offiziellen Informationen zum Parken weisen darauf hin, dass Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen in Innenstadtnähe vorhanden sind. Das Parken ist in der Regel gebührenpflichtig; abhängig vom jeweiligen Standort kann die Bezahlung mit Münzen, Karte oder App möglich sein.
Als innenstadtnahe Möglichkeiten werden unter anderem der Bereich Königsplatz, der Parkplatz beziehungsweise das Parkhaus Königsplatz, der Pfeilergraben, die Rottachstraße und die Tiefgarage Kaufhof genannt. Die konkrete Verfügbarkeit, Zufahrt und Tarifstruktur kann sich ändern. Besonders bei größeren Veranstaltungen sollten Besucher die aktuelle Beschilderung und das Parkleitsystem beachten. An stark besuchten Tagen kann es sinnvoll sein, nicht auf den nächstgelegenen Stellplatz zu warten, sondern ein etwas weiter entferntes Parkhaus zu nutzen und den kurzen Fußweg durch die Innenstadt als Teil des Besuchs einzuplanen.
Für Reisende mit Elektrofahrzeug gibt es an einigen öffentlichen Parkplätzen und in verschiedenen Parkhäusern Lademöglichkeiten. Die städtischen Informationen bündeln Hinweise zu Parkflächen, Stellplatzanzahl, besonderen Stellplätzen und Ladestationen. Wer auf eine Lademöglichkeit angewiesen ist, sollte vor der Anreise prüfen, ob der gewünschte Standort geeignet und verfügbar ist. Für Fahrräder gibt es in zentraler Lage eine Bikebox in der Grabengasse. Dort können Fahrräder abgestellt werden; außerdem bestehen Möglichkeiten zum Laden von E-Bike-Akkus und zum sicheren Verstauen persönlicher Gegenstände.
Kempten ist über die Autobahn A7 sowie die Bundesstraßen B12 und B19 erreichbar. Für Gäste aus dem Allgäu und aus benachbarten Regionen ist die Stadt dadurch gut an das überregionale Straßennetz angebunden. Der Hauptbahnhof liegt südlich des Stadtzentrums. Von dort fahren regelmäßig Stadtbusse zum zentralen Umsteigepunkt Zentrum. Auch der öffentliche Nahverkehr aus den Stadtteilen und der Region bindet die Innenstadt an. Wer ohne Auto anreist, kann daher den Weg vom Bahnhof oder einer Bushaltestelle mit dem Bus fortsetzen und die Fischerstraße anschließend zu Fuß erreichen.
Reisebusse dürfen nicht einfach in der Fußgängerzone halten. Für Gruppen gibt es zentrumsnahe Busparkplätze, unter anderem an der Orangerie, an der bigBOX ALLGÄU, am Illerstadion und am Marstall. Eine Möglichkeit zum Ein- und Aussteigen besteht am St.-Mang-Platz, der genaue Ablauf sollte jedoch mit dem Reiseveranstalter oder der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Gruppen können anschließend gemeinsam durch die Innenstadt zur Fischerstraße gehen. Gerade für Stadtführungen ist diese Form der Anreise praktisch, weil die Altstadtziele nah beieinander liegen.
Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten die konkrete Route vorab planen. In Kempten gibt es ausgewiesene Behindertenparkplätze und Informationen zur barrierearmen Mobilität. Die Innenstadt ist grundsätzlich über zentrale Wege erreichbar, jedoch können historische Pflasterflächen, Gefälle, Baustellen und Veranstaltungsaufbauten die Bedingungen verändern. Bei einem geplanten Besuch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen empfiehlt es sich, einen möglichst geeigneten Parkplatz auszuwählen und aktuelle Hinweise zur Veranstaltung zu prüfen.
Sehenswürdigkeiten rund um Fischerstraße und Innenstadt
Ein Besuch der Fußgängerzone Kempten lässt sich gut mit einem historischen Stadtspaziergang verbinden. Die Fischerstraße liegt nicht isoliert, sondern inmitten eines dicht besetzten Innenstadtbereichs mit Rathaus, Plätzen, religiösen Bauwerken, Museen und historischen Gebäuden. Wer durch die Einkaufsstraße geht, kann deshalb innerhalb weniger Minuten von modernen Schaufenstern zu Bauwerken und Fassaden wechseln, die an frühere Epochen erinnern.
Der Rathausplatz ist ein wichtiger Orientierungspunkt der Innenstadt. Das Rathaus selbst gehört zu den markanten historischen Gebäuden Kemptens und prägt den zentralen Stadtraum. Von der Fischerstraße aus ist der Platz über die angrenzenden Straßen und Wege erreichbar. Der Rathausbereich eignet sich als Treffpunkt, Ausgangspunkt für Führungen oder Zwischenstation während eines Einkaufsbummels. In der näheren Umgebung liegen außerdem die Tourist-Information und weitere Ziele, die Informationen zur Stadtgeschichte, zu Veranstaltungen und zur Mobilität bereitstellen.
Die Kemptener Residenz erinnert an die fürstäbtliche Geschichte der Stadt. Zusammen mit der Basilika St. Lorenz bildet sie einen der wichtigsten historischen Bereiche Kemptens. Der Weg von der Fußgängerzone dorthin führt durch weitere zentrale Straßen und Plätze. Wer ausreichend Zeit einplant, kann die Fischerstraße daher mit einem Rundgang verbinden, der vom reichsstädtischen Teil in den fürstäbtlichen Bereich führt. Dieser Gegensatz ist charakteristisch für Kempten und macht die Stadtgeschichte im Stadtbild besonders anschaulich.
Auch das Kempten-Museum im Zumsteinhaus und der Schauraum Erasmuskapelle bieten Möglichkeiten, die Stadtgeschichte vertiefend kennenzulernen. Die Erasmuskapelle ist mit einer historischen Präsentation verbunden, die Einblicke in die bewegte Vergangenheit Kemptens gibt. Der Archäologische Park Cambodunum erweitert den Blick auf die römische Geschichte der Stadt, liegt jedoch nicht unmittelbar in der Fischerstraße. Wer einen ganzen Tag in Kempten verbringt, kann die Fußgängerzone mit diesen kulturellen Zielen kombinieren.
Besonders reizvoll sind die kleinen Übergänge und Seitenräume rund um die Fischerstraße. Gassen, Passagen, Treppen und historische Fassaden machen den Rundgang abwechslungsreicher als eine reine Einkaufsstraße. Die Freitreppe in der Nähe des Rathausbereichs bietet beispielsweise eine besondere Perspektive auf die Rathausstraße und das städtische Umfeld. Je nach Route lassen sich außerdem die Iller, die Burghalde und weitere Aussichtspunkte in einen längeren Spaziergang einbauen.
Für Besucher, die sich nicht allein orientieren möchten, sind Stadtführungen eine gute Ergänzung. Eine Führung kann die Geschichte der ehemaligen Doppelstadt, die römischen Wurzeln, die Reichsstadt, die Fürstabtei und die Entwicklung zur modernen Innenstadt miteinander verbinden. Die Fischerstraße ist dabei ein anschauliches Beispiel für städtebaulichen Wandel: Eine historische Verkehrsachse wurde zur Fußgängerzone, ohne ihre Lage und ihren Namen zu verlieren. So wird verständlich, weshalb der heutige Einkaufsbereich mehr ist als eine Ansammlung von Geschäften.
Auch abseits eines offiziellen Programms lohnt es sich, auf Details zu achten. Fassaden, Brunnen, alte Hausformen, Torbezüge und Blickachsen erzählen von verschiedenen Zeiten. Die Geschichte des Fischertors, der frühere Verlauf wichtiger Verkehrswege und die Namen der angrenzenden Gassen zeigen, wie eng Alltag, Handel und Stadtentwicklung miteinander verbunden waren. Wer aufmerksam durch die Fischerstraße geht, erkennt deshalb nicht nur eine Fußgängerzone, sondern einen Abschnitt des historischen Stadtgrundrisses.
Tipps für den Besuch der Fußgängerzone Kempten
Für einen entspannten Besuch empfiehlt es sich, zunächst das gewünschte Ziel festzulegen: Einkauf, Gastronomie, Veranstaltung, Stadtführung oder Sehenswürdigkeiten. Die Fischerstraße eignet sich als zentraler Startpunkt, von dem aus sich viele Ziele flexibel erreichen lassen. Wer nur wenig Zeit hat, kann die etwa 290 Meter lange Straße in kurzer Zeit durchqueren und einen Abstecher zum Rathausplatz einplanen. Wer mehrere Stunden zur Verfügung hat, sollte zusätzlich die angrenzenden Altstadtbereiche, die Residenz und ein Museum berücksichtigen.
Bei der Anreise mit dem Auto sollte der Parkplatz nicht erst unmittelbar vor der Fischerstraße gesucht werden. Da die Straße eine Fußgängerzone ist, sind zentrumsnahe Parkhäuser oder Parkplätze die bessere Wahl. Das Parkleitsystem kann bei der Orientierung helfen. Für eine Veranstaltung empfiehlt es sich, mehr Zeit für Parkplatzsuche und Fußweg einzuplanen. Bei Großveranstaltungen können einzelne Zufahrten gesperrt sein oder Parkplätze stärker ausgelastet werden.
Wer mit Bus oder Bahn kommt, kann den zentralen Umsteigepunkt Zentrum nutzen. Vom Hauptbahnhof bestehen regelmäßige Busverbindungen in Richtung Innenstadt. Die genaue Verbindung hängt von Tageszeit, Wochentag und Fahrplan ab. Für den aktuellen Besuch sollten Fahrgäste die Auskunft des Verkehrsverbunds oder der Stadtwerke prüfen. Innerhalb der Innenstadt sind viele Wege zu Fuß möglich, was die Kombination aus öffentlichem Nahverkehr und Stadtbummel besonders praktisch macht.
Die beste Besuchszeit hängt vom persönlichen Ziel ab. Vormittags ist die Innenstadt oft ruhiger und eignet sich für Besorgungen oder einen entspannten Start. Am Nachmittag steigt die Frequenz, Cafés und Geschäfte werden stärker besucht. Bei Veranstaltungen kann die Fußgängerzone auch abends lebendig sein. Für fotografische Eindrücke sind historische Fassaden bei unterschiedlichem Licht interessant; für Familien bieten Aktionstage und Stadtfeste zusätzliche Programmpunkte. Wetterfeste Kleidung ist bei Veranstaltungen im Freien sinnvoll, da es keine zusammenhängende Innenraum-Alternative für den gesamten Stadtraum gibt.
Die Fußgängerzone ist öffentlich zugänglich, doch einzelne Geschäfte, Museen, Cafés und Veranstaltungen haben eigene Öffnungs- oder Eintrittsregelungen. Der Aufenthalt auf der Straße ist grundsätzlich ohne Ticket möglich. Bei Bühnenprogrammen, Märkten oder Aktionen können bestimmte Angebote kostenfrei sein, während gastronomische Leistungen, Führungen oder Museumsbesuche separat bezahlt werden. Wer nach einem konkreten Programm sucht, sollte den jeweiligen Veranstaltungskalender prüfen, weil Termine und Veranstaltungsorte innerhalb der Innenstadt variieren können.
Ein weiterer Tipp ist die Verbindung von Einkauf und Kultur. Nach einem Rundgang durch die Fischerstraße kann man zum Rathausplatz gehen, die Residenz besuchen oder eine Stadtführung anschließen. Dadurch wird der Besuch abwechslungsreicher und die Fußgängerzone dient als roter Faden durch die Innenstadt. Auch für Gäste, die nur auf der Durchreise durch das Allgäu sind, bietet sich ein kurzer Halt an, weil viele zentrale Ziele auf engem Raum liegen.
Die Fischerstraße ist außerdem ein guter Treffpunkt für Gruppen. Reisegruppen können sich an einem zentralen Platz sammeln, anschließend gemeinsam durch die Fußgängerzone gehen und den Rundgang mit einer Führung oder einem gastronomischen Aufenthalt verbinden. Bei größeren Gruppen sollten Reservierungen, Busparkplätze und Treffpunkte vorher organisiert werden. Für Familien empfiehlt sich ein klarer Treffpunkt, da bei Stadtfesten und Märkten mehr Menschen unterwegs sind.
Wer eine barrierearme Route benötigt, sollte vorab geeignete Parkplätze, Bushaltestellen und Wege prüfen. Kempten bietet Informationen zu Behindertenparkplätzen und zur Mobilität vor Ort. Dennoch können historische Oberflächen und temporäre Aufbauten die Bedingungen beeinflussen. Eine frühzeitige Nachfrage bei der Tourist-Information oder beim Veranstalter kann helfen, den Besuch besser auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.
Insgesamt lebt die Fußgängerzone Kempten von ihrer Vielseitigkeit. Sie ist Einkaufsstraße, historischer Weg, Veranstaltungsfläche, Treffpunkt und Zugang zu den wichtigsten Innenstadtzielen. Die Fischerstraße verbindet diese Funktionen auf kurzer Strecke und macht den Wandel der Stadt sichtbar. Wer nach einer Fußgängerzone in der Nähe sucht, sollte deshalb nicht nur nach Geschäften oder Parkplätzen suchen, sondern auch nach Aufenthaltsqualität, Geschichte und Möglichkeiten für einen ganzen Stadttag. Genau diese Verbindung zeichnet die Fischerstraße in Kempten aus.
Quellen:
Bevorstehende Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Jutta Leicher
14. Juni 2026
Kempten ist wirklich sehr sehenswert, viele schöne Gassen und vieles zu entdecken, sowie anzuschauen. Auch der Markt mit vielen leckeren Anbietern. Schön geschmückt und man wird freundlich bedient. Viele Möglichkeiten um auch draußen zu sitzen und in Ruhe was zu trinken oder essen.
M B
14. Mai 2026
Schöne alte Häuser, Cafes, Restaurants und Kneipen
B. Böhm
21. September 2022
Hier pulsiert das Leben. Eine Fußgängerzone, die sich wohl jede Stadt wünscht. Geschäft an Geschäft, einladende Bistros und Restaurants, schöne Sitzgelegenheiten, eingerahmt in einer gepflegten Kulisse. Kempten ist die Reise immer wieder wert👌.
Petra Hilscher
13. Juli 2023
Schöne Fußgängerzone mit vielen Geschäften und dazwischen Cafés und Bars und Lokale, viel schöner als die Münchner Fußgängerzone
Heike Kaim
8. August 2022
Sehr schöne Fußgängerzone mit vielen Möglichkeiten zum verweilen.

