
Kempten (Allgäu)
Kotterner Str. 54, 87435 Kempten (Allgäu), Deutschland
Allgäuhalle | Veranstaltungen & Parken
Die Allgäuhalle in Kempten ist weit mehr als eine gewöhnliche Veranstaltungshalle. An der Kotterner Straße 54 liegt ein historisches Gelände, das Architekturgeschichte, regionale Landwirtschaft, Kultur und moderne Veranstaltungsformate miteinander verbindet. Die denkmalgeschützte Anlage wurde ursprünglich als Tierzuchthalle errichtet und prägt bis heute das Stadtbild von Kempten. Ihre besondere Atmosphäre entsteht aus dem Zusammenspiel von großer Halle, ehemaliger Kälberhalle, Außenflächen, historischen Details und der zentralen Lage nahe der Kemptener Innenstadt.
Heute wird die Allgäuhalle für unterschiedliche Veranstaltungsarten genutzt. Dazu zählen Flohmärkte, Ausstellungen, Auktionen, Märkte, Kulturformate und weitere öffentliche oder private Veranstaltungen. Auf dem weitläufigen Allgäuhallen-Gelände finden außerdem saisonale Nutzungen und gelegentliche Open-Air-Veranstaltungen statt. Wer nach Allgäuhalle Kempten Veranstaltungen, Allgäuhalle Kempten Flohmarkt oder Allgäuhalle Kempten Parken sucht, sollte beachten, dass sich Zugang, Bestuhlung, Öffnungszeiten und Parkplatzsituation je nach Termin deutlich unterscheiden können.
Die historische Tierzuchthalle verfügte über einen amphitheatralischen Zuschauerbereich mit rund 1.000 Plätzen. Für heutige Veranstaltungen ist die tatsächliche Kapazität jedoch vom Aufbau, von Sicherheitsvorgaben, von der Veranstaltungsart und von der jeweiligen Nutzung der Hallen- und Außenflächen abhängig. Dadurch kann die Allgäuhalle sowohl als charaktervoller Kulturort als auch als flexibles Gelände für Märkte, Ausstellungen und Großveranstaltungen eingesetzt werden.
Allgäuhalle Kempten Veranstaltungen und aktuelles Programm
Das Veranstaltungsprogramm der Allgäuhalle ist vielseitig und folgt keinem einzigen festen Genre. Die Halle und das Gelände werden von unterschiedlichen Veranstaltern genutzt, weshalb die Termine aus mehreren Quellen stammen können. Besonders bekannt ist die Allgäuhalle für Flohmärkte und Antikmärkte, bei denen Händler ihre Waren in der Halle oder auf den Außenflächen anbieten. Solche Veranstaltungen verbinden den praktischen Einkauf mit einer geselligen Atmosphäre und ziehen Besucher aus Kempten, dem Allgäu und dem weiteren Umland an.
Neben Flohmärkten gehören Ausstellungen und Auktionen zu den traditionellen Nutzungen des Standorts. Die Geschichte der Anlage als Tierzuchthalle ist dabei weiterhin erkennbar. Der ursprüngliche Zweck bestand darin, Zuchtvieh witterungsgeschützt zu präsentieren, zu begutachten und zu versteigern. Die räumliche Anlage mit Vorführfläche, Zuschauerbereich und angrenzenden Bereichen war für Veranstaltungen mit Publikum und Ausstellern konzipiert. Auch wenn heute andere Themen im Mittelpunkt stehen, eignet sich die Halle weiterhin für Formate, bei denen große Objekte, Stände, Exponate oder Tiere präsentiert werden.
Im Kulturprogramm treten außerdem kleinere und mittlere Formate auf, die von der besonderen Atmosphäre des historischen Ortes profitieren. Dazu gehören Musikveranstaltungen, Tanz- und Kulturabende, regionale Initiativen sowie Veranstaltungen des Kulturquartiers Allgäu. Die ehemalige Gaststätte und Nebenflächen werden ebenfalls kulturell genutzt. Dadurch entsteht ein Veranstaltungsort, der nicht ausschließlich auf große Bühnenproduktionen ausgerichtet ist, sondern auch Raum für lokale Begegnung, Gastronomie, Diskussionsformate und kreative Projekte bietet.
Wer nach Allgäuhalle Kempten heute sucht, sollte den jeweiligen Tag genau prüfen. Anders als bei einem dauerhaft geöffneten Museum gibt es keine durchgehenden täglichen Besucherzeiten. Einlass und Öffnung richten sich nach dem einzelnen Markt, Konzert, Kulturabend, Ausstellungstag oder Sondertermin. Für Besucher sind deshalb Veranstaltungsbeginn, Einlasszeit, Veranstaltungsende und mögliche Zugangsbeschränkungen entscheidend. Bei Flohmärkten können zusätzlich separate Zeiten für Händleraufbau, Warenanlieferung und Publikumsöffnung gelten.
Auch Open-Air-Termine können zum Programm gehören. Das Gelände bietet ausreichend Freiraum für zeitweise Außenveranstaltungen und saisonale Formate. Ein Beispiel aus dem Umfeld der Kemptener Veranstaltungslandschaft sind Open-Air-Veranstaltungen auf dem Allgäuhallen-Gelände, die von benachbarten Veranstaltungsanbietern organisiert werden. Solche Termine können eigene Eingänge, Parkregelungen, Sicherheitskontrollen und abweichende Verkehrsführungen besitzen. Deshalb sollten Besucher immer die Informationen des konkreten Veranstalters beachten.
Allgäuhalle Flohmarkt und Ausstellung in Kempten
Der Flohmarkt ist eines der prägendsten Suchthemen rund um die Allgäuhalle. Seit vielen Jahren finden auf dem Gelände regelmäßig Floh- und Hobbymärkte statt. Der Standort bietet dafür eine Kombination aus geschützten Innenflächen und großzügigen Außenbereichen. Je nach Wetter, Termin und Organisation können Verkaufsstände in der Halle, auf dem Freigelände oder in beiden Bereichen aufgebaut werden. Besucher finden dort typischerweise gebrauchte Haushaltswaren, Bücher, Kleidung, Spielzeug, Sammlerstücke, Dekoration, Werkzeuge und regionale Besonderheiten. Die genaue Auswahl hängt vom jeweiligen Markt und den angemeldeten Händlern ab.
Für Händler ist die Allgäuhalle interessant, weil unterschiedliche Standformen möglich sind. Veranstalter können Flächen in der Halle, Außenplätze oder Stellplätze mit Fahrzeug anbieten. Häufig müssen Tische, Kleiderständer, Decken und weitere Verkaufshilfen selbst mitgebracht werden. Auch Stromanschlüsse oder besondere Standanforderungen können separat geregelt sein. Wer selbst verkaufen möchte, sollte sich deshalb rechtzeitig beim jeweiligen Flohmarktveranstalter informieren und die Vorgaben für Anmeldung, Aufbau, Standtiefe, Fahrzeugnutzung und Abbau beachten.
Für Besucher beginnt der Flohmarktbesuch häufig mit der Anreise und der Frage nach Allgäuhalle Kempten Parken Kosten. Die Parkplatzsituation kann von Termin zu Termin unterschiedlich sein. Bei bestimmten Märkten kann eine separate Parkgebühr durch den Veranstalter erhoben werden, während städtische Parkflächen grundsätzlich nach den geltenden Regeln bewirtschaftet werden. Auch die Verfügbarkeit hängt davon ab, ob Außenflächen für Händler, Warenanlieferung oder eine Veranstaltung benötigt werden. Wer möglichst stressfrei anreisen möchte, sollte frühzeitig kommen und alternative Parkmöglichkeiten in der Innenstadt berücksichtigen.
Ausstellungen nutzen die Halle anders als ein Flohmarkt. Statt vieler kleiner Verkaufsstände können größere Exponate, thematische Präsentationen, Fahrzeuge, Sammlerstücke oder regionale Projekte im Mittelpunkt stehen. Die offene historische Architektur ermöglicht flexible Grundrisse. Eine Ausstellung kann mit Reihen von Stellflächen, freier Rundgangsführung, Vortragsbereich oder zusätzlicher Außenpräsentation organisiert werden. Ein allgemeiner, dauerhaft gültiger Ausstellungsplan existiert daher nicht. Raumaufteilung und Besucherführung werden vom jeweiligen Veranstalter festgelegt.
Die Allgäuhalle eignet sich außerdem für Kombinationen aus Markt, Gastronomie und Kultur. Im Umfeld der KulturWIRtschaft können zu bestimmten Terminen regionale Speisen und Getränke angeboten werden. Bei Flohmärkten gehören solche Angebote häufig zum sozialen Charakter des Veranstaltungstages. Besucher verbinden den Einkauf mit einer Pause, einem Gespräch oder einem Blick auf das historische Gelände. Gerade diese Mischung aus Alltagskultur, regionalem Essen und denkmalgeschützter Umgebung macht den Standort für wiederkehrende Veranstaltungen attraktiv.
Allgäuhalle Kempten Parken und Anfahrt
Die Allgäuhalle befindet sich an der Kotterner Straße 54 in 87435 Kempten. Die Lage ist zentral und liegt in der Nähe weiterer wichtiger Veranstaltungs- und Einkaufsangebote der Stadt. Dadurch kann die Anreise mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombiniert werden. Für das Navigationsgerät sollte die vollständige Adresse verwendet werden. Je nach Veranstalter kann die Zufahrt zu einem bestimmten Eingang oder Parkplatz ausgeschildert sein.
Direkt am Allgäuhallen-Gelände befinden sich städtische Parkflächen. Diese werden nicht ausschließlich von Veranstaltungsbesuchern genutzt und können je nach Tageszeit, Schulbetrieb, Markt, Aufbau oder Sonderveranstaltung unterschiedlich ausgelastet sein. Die Stadt Kempten weist darauf hin, dass die Parkfläche an der Allgäuhalle während Veranstaltungen sowie während Auf- und Abbauarbeiten nicht verfügbar oder nur eingeschränkt nutzbar sein kann. Genau diese Regelung ist für Suchanfragen wie Allgäuhalle Kempten gesperrt besonders wichtig: Eine Sperrung muss nicht bedeuten, dass die Halle selbst geschlossen ist. Häufig betrifft sie lediglich einzelne Zufahrten oder Parkbereiche.
Die Frage nach den Parken-Kosten lässt sich nicht für jeden Termin mit einem einzigen Festpreis beantworten. Es können städtische Parkgebühren, veranstaltungsbezogene Gebühren oder besondere Regelungen des Veranstalters gelten. Bei Flohmärkten wird teilweise eine separate Parkgebühr für die Nutzung von Parkflächen am Gelände genannt. Die tatsächliche Höhe und Zahlungsweise sollten jedoch am jeweiligen Veranstaltungstag oder in den aktuellen Hinweisen des Veranstalters geprüft werden. Parkautomaten, temporäre Kassen oder eine geänderte Verkehrsführung können zum Einsatz kommen.
In der Umgebung stehen weitere kostenpflichtige Parkhäuser und Parkplätze zur Verfügung. Besonders nahe liegt das Parkhaus Forum Allgäu, das von Veranstaltungsinformationen der benachbarten bigBOX als Parkmöglichkeit zusammen mit dem Parkplatz an der Allgäuhalle genannt wird. Daneben gibt es weitere Parkhäuser im Innenstadtbereich, darunter Parkmöglichkeiten am Colosseum, im Allgäu Center sowie Tiefgaragen in der Umgebung. Die jeweils geltenden Öffnungszeiten, Gebühren und Ausfahrtsregelungen sind zu beachten. Bei großen Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, nicht erst unmittelbar vor Beginn auf dem nächstgelegenen Parkplatz anzukommen.
Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommt, kann die zentrale Lage nutzen. Die Kotterner Straße verbindet das Gelände mit dem innerstädtischen Bereich und weiteren Veranstaltungsorten. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollte der konkrete Veranstalter vorab gefragt werden, welcher Eingang barrierearm erreichbar ist und welche Sitz- oder Aufenthaltsbereiche zugänglich sind. Die räumliche Situation kann bei einem Markt anders sein als bei einer bestuhlten Kulturveranstaltung.
Bei Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen können Zufahrten, Parkflächen oder Wege zeitweise gesperrt werden. Auch Lieferverkehr und Händleraufbau beeinflussen die Anfahrt. Deshalb ist es ratsam, ausreichend Zeit einzuplanen, nicht auf markierten Rettungswegen zu halten und den Anweisungen von Veranstaltungs- oder Parkplatzpersonal zu folgen. Besonders bei Open-Air-Terminen und großen Märkten kann sich der Zugang vom üblichen Halleneingang unterscheiden.
Historische Tierzuchthalle, Architektur und Allgäuhallen-Gelände
Die Allgäuhalle wurde 1928 als Tierzuchthalle errichtet und am 18. September 1928 eingeweiht. Die Anlage entstand auf dem ehemaligen Viehmarktplatz der Stadt und sollte vor allem dem wettergeschützten Handel mit Zuchtvieh dienen. Ihre Errichtung war zugleich ein Zeichen für die Bedeutung der Landwirtschaft und Tierzucht in der Region. Die Halle wurde als zweckmäßiger, aber repräsentativer Bau konzipiert und war in Süddeutschland eine frühe Einrichtung dieser Art.
Architektonisch prägend ist die große Halle mit ihrer hölzernen Dach- und Tragkonstruktion. Die Decke erinnert in ihrer Form an einen umgedrehten Schiffsrumpf und verleiht dem Innenraum eine ungewöhnliche Wirkung. Der Zuschauerbereich wurde amphitheatralisch angelegt und bot ursprünglich Platz für ungefähr 1.000 Personen. In der Mitte befand sich die Vorführarena mit dem Versteigerungspodium. Rund um den zentralen Bereich lagen Stallungen und Nebenflächen, die eine genaue Begutachtung der Tiere ermöglichten.
Zur Anlage gehört außerdem das Tierzuchtdenkmal mit der Stierskulptur Roman. Die aus Muschelkalk geschlagene Skulptur stammt von Ludwig Eberle und erinnert an die ursprüngliche Funktion des Ortes. Der Stier steht auf einem Sockel und bildet einen markanten Orientierungspunkt auf dem Gelände. Seine Gestaltung ist eng mit der Geschichte der Kemptener Tierzucht und der öffentlichen Wahrnehmung der Allgäuhalle verbunden. Das Denkmal ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Ort nicht als beliebige Messehalle geplant wurde, sondern aus einer konkreten regionalen Wirtschaftstradition heraus entstand.
Zur heutigen Anlage gehören neben der historischen Tierzuchthalle weitere Flächen. In städtischen Unterlagen werden für Halle 1 eine Vorführfläche von rund 250 Quadratmetern und eine Tribüne von rund 350 Quadratmetern genannt. Die Vieh- beziehungsweise Kälberhalle, häufig als Halle 2 bezeichnet, umfasst rund 835 Quadratmeter. Hinzu kommen etwa 17.500 Quadratmeter Außenflächen, die überwiegend als Parkflächen genutzt werden. Diese Zahlen beschreiben die räumliche Grundlage des Geländes, nicht automatisch die Besucherzahl einer konkreten Veranstaltung.
Die zweite Halle wurde nach der ursprünglichen Anlage erweitert. Die Stadt beschreibt die Gebäude als denkmalgeschützte Bestandteile des Areals. Im November 2015 wurde die Eintragung als Baudenkmal bekanntgegeben. Der Schutzstatus erklärt, warum die Allgäuhalle eine andere Atmosphäre besitzt als eine moderne, vollständig standardisierte Eventhalle. Historische Bauteile, Proportionen und Außenbereiche prägen die Nutzung und setzen zugleich Grenzen bei Umbauten, Technik, Beschilderung und Veranstaltungsplanung.
Das Allgäuhallen-Gelände besitzt zudem eine wichtige erinnerungskulturelle Dimension. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Anlage auch für menschenverachtende und verbrecherische Zwecke missbraucht. Die historische Aufarbeitung dieses Kapitels gehört heute zur Auseinandersetzung mit dem Ort. Führungen, Bildungsangebote und Kulturprojekte thematisieren die wechselvolle Geschichte der Gebäude und erinnern an die Verfolgung und Ausbeutung von Menschen. Ein Besuch der Allgäuhalle kann daher je nach Veranstaltung nicht nur Unterhaltung oder Einkauf bedeuten, sondern auch eine Begegnung mit einem historisch belasteten Ort.
Saalplan, Kapazität und Nutzung der Hallen
Wer nach einem Sitzplan der Allgäuhalle sucht, sollte zwischen der historischen Grundstruktur und dem konkreten Veranstaltungsaufbau unterscheiden. Die Tierzuchthalle besitzt einen amphitheatralischen Zuschauerbereich, der historisch ungefähr 1.000 Menschen aufnehmen konnte. Diese Anordnung war ursprünglich auf Vorführungen und Auktionen ausgerichtet. Zuschauer konnten von den erhöhten Rängen auf die zentrale Arena und das Versteigerungspodium blicken. Für heutige Veranstaltungen kann dieser Bereich je nach Sicherheitskonzept, Bühne, Technik, Bestuhlung und Fluchtwegplanung anders genutzt werden.
Bei einer Konzert- oder Kulturveranstaltung kann ein Teil der Fläche als Bühne, Backstage-Bereich, Technikzone oder Zuschauerraum dienen. Bei einer Ausstellung werden die Sitzbereiche möglicherweise gar nicht oder nur teilweise genutzt. Bei einem Flohmarkt stehen dagegen Verkaufsflächen und Laufwege im Mittelpunkt. Ein fester Saalplan mit immer identischen Sitzplätzen existiert deshalb nicht. Der verbindliche Plan wird vom Veranstalter festgelegt und kann sogar bei wiederkehrenden Terminen variieren.
Die Größen der vorhandenen Bereiche ermöglichen unterschiedliche Veranstaltungsformate. Die historische Tierzuchthalle bietet eine zentrale Vorführfläche und eine Tribüne. Die größere Kälberhalle erweitert das Angebot um eine zusätzliche Innenfläche, die für Marktstände, Ausstellungen, Lagerung, Präsentationen oder Veranstaltungen genutzt werden kann. Auf dem Außengelände können bei geeigneten Bedingungen weitere Stände, Fahrzeuge, Zelte oder Besucherbereiche entstehen. Die konkrete Nutzbarkeit hängt von Genehmigungen, Wetter, Sicherheitsabständen und der Veranstaltungstechnik ab.
Für Besucher sind nicht nur Sitzplätze relevant. Bei einem Markt zählen Wegeführung, Standabstände, Einlassbereiche, Toiletten, Gastronomie, Geldautomaten oder barrierearme Zugänge. Bei einer Ausstellung können Beleuchtung, Besucherführung und Ruhebereiche wichtig sein. Bei einem Konzert oder Kulturabend spielen Bühnenblick, Akustik, Sichtlinien und die Nähe zu Ausgängen eine größere Rolle. Der historische Charakter schafft Atmosphäre, bedeutet aber auch, dass Besucher nicht dieselben standardisierten Bedingungen wie in einer modernen Arena erwarten sollten.
Die tatsächliche Kapazität wird für jede Veranstaltung gesondert festgelegt. Maßgeblich sind insbesondere die genehmigte Nutzung, die Zahl der Sitz- oder Stehplätze, Flucht- und Rettungswege, Brandschutz, Bühnengröße sowie die Trennung von Publikums- und Betriebsflächen. Deshalb sollte die Angabe von rund 1.000 Plätzen als historische beziehungsweise bauliche Orientierung verstanden werden. Sie ist kein automatisch gültiger Ticketbestand für jeden Termin. Bei ausverkauften Veranstaltungen können zusätzliche Einlassregeln, Zeitfenster oder Sicherheitskontrollen gelten.
Für Veranstalter bietet die Allgäuhalle den Vorteil, dass Innen- und Außenflächen miteinander kombiniert werden können. So sind Märkte mit Außenständen, Ausstellungen mit Fahrzeugpräsentationen oder Kulturveranstaltungen mit gastronomischem Bereich möglich. Die Nutzung sollte frühzeitig mit der zuständigen Stelle und dem jeweiligen Betreiber abgestimmt werden. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden müssen Aufbau, Befestigung, Beschilderung und technische Installationen sorgfältig geplant werden.
Besonderheiten, Kulturquartier und Bedeutung für Kempten
Die besondere Qualität der Allgäuhalle liegt in der Verbindung von Geschichte und gegenwärtiger Nutzung. Sie ist nicht nur eine alte Halle, sondern ein Ort, an dem sich verschiedene Ebenen der Kemptener Stadtentwicklung ablesen lassen. Landwirtschaftliche Tradition, regionale Märkte, Architektur, Kulturarbeit, Erinnerungskultur und moderne Veranstaltungsorganisation treffen auf demselben Gelände zusammen. Diese Mischung unterscheidet die Allgäuhalle von vielen neu errichteten Veranstaltungszentren.
Das Kulturquartier Allgäu nutzt seit April 2023 die ehemalige Gaststätte und Nebenflächen der Allgäuhalle. Die Nutzung wurde in städtischen Planungen bis 2031 berücksichtigt. Dadurch ist ein kultureller Schwerpunkt entstanden, der die Halle nicht nur an einzelnen Großterminen öffnet, sondern auch kleinere Veranstaltungen und regelmäßige Angebote ermöglicht. Formate wie die KulturWIRtschaft verbinden gastronomische Angebote mit Musik, Tanz, Begegnung und regionaler Kultur. Je nach Termin kann der Besuch der Halle deshalb mit einem Essen, einem Marktbesuch oder einem Kulturabend verbunden werden.
Die regelmäßigen Flohmärkte gehören zu den traditionsreichsten Nutzungen des Geländes. Sie machen die Allgäuhalle für viele Menschen zu einem wiederkehrenden Bestandteil des Kemptener Veranstaltungskalenders. Gleichzeitig bleibt der Standort offen für neue Formate. Ausstellungen, Musik, Tanz, regionale Initiativen, Bildungsangebote und Open-Air-Veranstaltungen können die historische Struktur auf unterschiedliche Weise nutzen. Die Außenflächen erlauben Veranstaltungen, die in einem reinen Innenraum nicht möglich wären.
Eine weitere Besonderheit ist die Lage in der Nähe anderer Kemptener Veranstaltungsorte. Die Allgäuhalle befindet sich unweit der bigBOX ALLGÄU und weiterer innerstädtischer Angebote. Dadurch kann es an besonders veranstaltungsreichen Tagen zu einer erhöhten Nachfrage nach Parkplätzen kommen. Besucher sollten berücksichtigen, dass mehrere Ereignisse im Umfeld zeitgleich stattfinden können. Eine frühzeitige Anreise oder die Kombination aus Auto und kurzem Fußweg kann dann sinnvoller sein als die Suche nach einem Parkplatz direkt vor dem Eingang.
Die Geschichte des Ortes verlangt einen verantwortungsvollen Umgang. Die Allgäuhalle war ursprünglich ein Ort der Tierzucht und regionalen Wirtschaft, wurde aber während des Nationalsozialismus auch im Zusammenhang mit Verfolgung und Zwangsarbeit genutzt. Diese Vergangenheit darf bei der öffentlichen Darstellung nicht ausgeblendet werden. Führungen und Bildungsprojekte helfen dabei, die verschiedenen Zeitschichten zu verstehen. Wer das Gelände besucht, kann sich daher sowohl für Architektur und Veranstaltungen als auch für die Stadt- und Erinnerungsgeschichte Kemptens interessieren.
Für die Zukunft stellt sich die Frage, wie Denkmalschutz, Veranstaltungsbetrieb, Parkraumnutzung, Kultur und Erinnerungsarbeit miteinander verbunden werden können. Die Allgäuhalle besitzt dafür gute Voraussetzungen: eine markante Architektur, flexible Hallenbereiche, ein großes Außengelände und eine zentrale Lage. Gleichzeitig müssen Nutzungskonflikte wie Lärm, Verkehr, Parkdruck, Schutz der Bausubstanz und Zugang während Auf- und Abbauzeiten berücksichtigt werden. Gerade diese Balance macht das Gelände zu einem wichtigen, aber anspruchsvollen Bestandteil der Kemptener Veranstaltungslandschaft.
Wer eine Veranstaltung besucht, sollte sich deshalb auf einen Ort mit eigenständigem Charakter einstellen. Die Allgäuhalle ist keine austauschbare Eventfläche. Ihre historische Konstruktion, die Tierzuchtgeschichte, der Stier Roman, die offenen Außenbereiche und die kulturelle Weiterentwicklung verleihen jedem Termin ein besonderes Umfeld. Ob Flohmarkt, Ausstellung, Kulturabend, Musikveranstaltung oder Open Air: Die Nutzung verändert sich, während die Geschichte des Geländes sichtbar bleibt.
Praktische Hinweise für Besucher der Allgäuhalle Kempten
Vor dem Besuch empfiehlt es sich, den konkreten Veranstalter zu prüfen. Die Allgäuhalle wird nicht von einer einzigen Programmredaktion mit einem einheitlichen Ticketsystem bespielt. Unterschiedliche Anbieter veröffentlichen Termine, Eintrittspreise, Einlasszeiten, Standgebühren, Parkhinweise und Kontaktmöglichkeiten jeweils selbst. Das gilt besonders für Flohmärkte und Ausstellungen. Ein Veranstaltungseintrag kann deshalb andere Informationen enthalten als ein Kulturtermin in der KulturWIRtschaft oder eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Außengelände.
Tickets sind, sofern erforderlich, normalerweise über den jeweiligen Veranstalter erhältlich. Bei Flohmärkten kann der Eintritt vor Ort bezahlt werden, während Kulturveranstaltungen einen Vorverkauf oder eine Abendkasse anbieten können. Es sollte nicht vorausgesetzt werden, dass jede Veranstaltung dieselben Zahlungsmethoden akzeptiert. Besucher tun gut daran, die Angaben zu Eintritt, Ermäßigung, Altersgrenze und Einlass in der Terminbeschreibung zu lesen.
Auch die Frage, ob die Allgäuhalle heute geöffnet ist, lässt sich nur mit Blick auf den jeweiligen Veranstaltungskalender beantworten. An veranstaltungsfreien Tagen kann das Gelände teilweise nur als Parkplatz oder Betriebsfläche genutzt werden. Während Auf- und Abbauzeiten ist der Zugang möglicherweise auf Händler, Technik, Personal oder Lieferfahrzeuge beschränkt. Besucher sollten Absperrungen respektieren und nicht davon ausgehen, dass ein sichtbarer Halleneingang automatisch öffentlich zugänglich ist.
Für Familien und ältere Besucher können Wege, Untergrund und Besucherandrang eine Rolle spielen. Bei Flohmärkten sind viele Menschen gleichzeitig unterwegs, während bei Kulturveranstaltungen feste Einlasszeiten gelten können. Bei Außenveranstaltungen sind wettergerechte Kleidung und geeignetes Schuhwerk sinnvoll. Ob Sitzgelegenheiten, Garderobe, Kinderbereiche oder barrierearme Toiletten vorhanden sind, hängt vom einzelnen Termin ab und sollte beim Veranstalter erfragt werden.
Bei der Anreise mit dem Auto sind die Parkflächen am Allgäuhallen-Gelände nicht garantiert. Während Veranstaltungen, Aufbau und Abbau kann der Parkplatz ganz oder teilweise gesperrt sein. Auch andere Ereignisse in der Umgebung können die Verfügbarkeit beeinflussen. Wer auf einen barrierefreien Stellplatz angewiesen ist, sollte vorab klären, welcher Zugang genutzt werden kann. Das Parken auf Rettungswegen, Zufahrten oder nicht freigegebenen Flächen ist zu vermeiden.
Für Händler gelten zusätzliche Regeln. Ein Standplatz muss häufig vorab reserviert werden. Die Mindestgröße, Standtiefe, Fahrzeugnutzung, Aufbauzeit und Mitnahme von Tischen oder Kleiderständern können vorgegeben sein. Neuware, Werbung, Promotionstände oder Stromanschlüsse können gesonderten Bedingungen unterliegen. Die jeweiligen Flohmarktveranstalter veröffentlichen dazu eigene Preislisten und Teilnahmebedingungen. Eine spontane Anreise ohne bestätigte Reservierung ist daher nicht immer möglich.
Insgesamt ist die Allgäuhalle ein Veranstaltungsort, dessen Besuch von der konkreten Nutzung abhängt. Wer die Terminangaben, Einlasszeiten, Parkhinweise und Zugangsinformationen vorab prüft, kann die Besonderheiten des Geländes besser genießen. Die zentrale Lage, die historischen Gebäude und die große Vielfalt der Veranstaltungen machen die Allgäuhalle zu einem markanten Treffpunkt in Kempten. Gleichzeitig sorgt gerade die flexible Nutzung dafür, dass sich der Ort bei jedem Besuch ein wenig anders präsentiert.
Quellen:
- Stadt Kempten – Verwaltung, Betrieb und Vermarktung der Veranstaltungshäuser
- Stadt Kempten – Informationen zu Dauerparkscheinen und Parkflächen
- Wikipedia – Allgäuhalle Kempten: Geschichte, Architektur und Nutzung
- Kreisbote – Die Allgäuhalle als Tierzuchthalle und Teil der Kemptener Stadtgeschichte
- TOKRA Veranstaltungen – Flohmärkte und Standinformationen an der Allgäuhalle
- StudiLife Kempten – Veranstaltungshinweis Allgäuhalle Flohmarkt
- Kulturquartier Allgäu – MarktWIRtschaft in der Allgäuhalle
- Kulturquartier Allgäu – Kulturveranstaltung in der Allgäuhalle
- bigBOX ALLGÄU – Anfahrt und Parkmöglichkeiten am Allgäuhallen-Gelände
- AllgäuHIT – Führung und Erinnerungskultur auf dem historischen Gelände
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Allgäuhalle | Veranstaltungen & Parken
Die Allgäuhalle in Kempten ist weit mehr als eine gewöhnliche Veranstaltungshalle. An der Kotterner Straße 54 liegt ein historisches Gelände, das Architekturgeschichte, regionale Landwirtschaft, Kultur und moderne Veranstaltungsformate miteinander verbindet. Die denkmalgeschützte Anlage wurde ursprünglich als Tierzuchthalle errichtet und prägt bis heute das Stadtbild von Kempten. Ihre besondere Atmosphäre entsteht aus dem Zusammenspiel von großer Halle, ehemaliger Kälberhalle, Außenflächen, historischen Details und der zentralen Lage nahe der Kemptener Innenstadt.
Heute wird die Allgäuhalle für unterschiedliche Veranstaltungsarten genutzt. Dazu zählen Flohmärkte, Ausstellungen, Auktionen, Märkte, Kulturformate und weitere öffentliche oder private Veranstaltungen. Auf dem weitläufigen Allgäuhallen-Gelände finden außerdem saisonale Nutzungen und gelegentliche Open-Air-Veranstaltungen statt. Wer nach Allgäuhalle Kempten Veranstaltungen, Allgäuhalle Kempten Flohmarkt oder Allgäuhalle Kempten Parken sucht, sollte beachten, dass sich Zugang, Bestuhlung, Öffnungszeiten und Parkplatzsituation je nach Termin deutlich unterscheiden können.
Die historische Tierzuchthalle verfügte über einen amphitheatralischen Zuschauerbereich mit rund 1.000 Plätzen. Für heutige Veranstaltungen ist die tatsächliche Kapazität jedoch vom Aufbau, von Sicherheitsvorgaben, von der Veranstaltungsart und von der jeweiligen Nutzung der Hallen- und Außenflächen abhängig. Dadurch kann die Allgäuhalle sowohl als charaktervoller Kulturort als auch als flexibles Gelände für Märkte, Ausstellungen und Großveranstaltungen eingesetzt werden.
Allgäuhalle Kempten Veranstaltungen und aktuelles Programm
Das Veranstaltungsprogramm der Allgäuhalle ist vielseitig und folgt keinem einzigen festen Genre. Die Halle und das Gelände werden von unterschiedlichen Veranstaltern genutzt, weshalb die Termine aus mehreren Quellen stammen können. Besonders bekannt ist die Allgäuhalle für Flohmärkte und Antikmärkte, bei denen Händler ihre Waren in der Halle oder auf den Außenflächen anbieten. Solche Veranstaltungen verbinden den praktischen Einkauf mit einer geselligen Atmosphäre und ziehen Besucher aus Kempten, dem Allgäu und dem weiteren Umland an.
Neben Flohmärkten gehören Ausstellungen und Auktionen zu den traditionellen Nutzungen des Standorts. Die Geschichte der Anlage als Tierzuchthalle ist dabei weiterhin erkennbar. Der ursprüngliche Zweck bestand darin, Zuchtvieh witterungsgeschützt zu präsentieren, zu begutachten und zu versteigern. Die räumliche Anlage mit Vorführfläche, Zuschauerbereich und angrenzenden Bereichen war für Veranstaltungen mit Publikum und Ausstellern konzipiert. Auch wenn heute andere Themen im Mittelpunkt stehen, eignet sich die Halle weiterhin für Formate, bei denen große Objekte, Stände, Exponate oder Tiere präsentiert werden.
Im Kulturprogramm treten außerdem kleinere und mittlere Formate auf, die von der besonderen Atmosphäre des historischen Ortes profitieren. Dazu gehören Musikveranstaltungen, Tanz- und Kulturabende, regionale Initiativen sowie Veranstaltungen des Kulturquartiers Allgäu. Die ehemalige Gaststätte und Nebenflächen werden ebenfalls kulturell genutzt. Dadurch entsteht ein Veranstaltungsort, der nicht ausschließlich auf große Bühnenproduktionen ausgerichtet ist, sondern auch Raum für lokale Begegnung, Gastronomie, Diskussionsformate und kreative Projekte bietet.
Wer nach Allgäuhalle Kempten heute sucht, sollte den jeweiligen Tag genau prüfen. Anders als bei einem dauerhaft geöffneten Museum gibt es keine durchgehenden täglichen Besucherzeiten. Einlass und Öffnung richten sich nach dem einzelnen Markt, Konzert, Kulturabend, Ausstellungstag oder Sondertermin. Für Besucher sind deshalb Veranstaltungsbeginn, Einlasszeit, Veranstaltungsende und mögliche Zugangsbeschränkungen entscheidend. Bei Flohmärkten können zusätzlich separate Zeiten für Händleraufbau, Warenanlieferung und Publikumsöffnung gelten.
Auch Open-Air-Termine können zum Programm gehören. Das Gelände bietet ausreichend Freiraum für zeitweise Außenveranstaltungen und saisonale Formate. Ein Beispiel aus dem Umfeld der Kemptener Veranstaltungslandschaft sind Open-Air-Veranstaltungen auf dem Allgäuhallen-Gelände, die von benachbarten Veranstaltungsanbietern organisiert werden. Solche Termine können eigene Eingänge, Parkregelungen, Sicherheitskontrollen und abweichende Verkehrsführungen besitzen. Deshalb sollten Besucher immer die Informationen des konkreten Veranstalters beachten.
Allgäuhalle Flohmarkt und Ausstellung in Kempten
Der Flohmarkt ist eines der prägendsten Suchthemen rund um die Allgäuhalle. Seit vielen Jahren finden auf dem Gelände regelmäßig Floh- und Hobbymärkte statt. Der Standort bietet dafür eine Kombination aus geschützten Innenflächen und großzügigen Außenbereichen. Je nach Wetter, Termin und Organisation können Verkaufsstände in der Halle, auf dem Freigelände oder in beiden Bereichen aufgebaut werden. Besucher finden dort typischerweise gebrauchte Haushaltswaren, Bücher, Kleidung, Spielzeug, Sammlerstücke, Dekoration, Werkzeuge und regionale Besonderheiten. Die genaue Auswahl hängt vom jeweiligen Markt und den angemeldeten Händlern ab.
Für Händler ist die Allgäuhalle interessant, weil unterschiedliche Standformen möglich sind. Veranstalter können Flächen in der Halle, Außenplätze oder Stellplätze mit Fahrzeug anbieten. Häufig müssen Tische, Kleiderständer, Decken und weitere Verkaufshilfen selbst mitgebracht werden. Auch Stromanschlüsse oder besondere Standanforderungen können separat geregelt sein. Wer selbst verkaufen möchte, sollte sich deshalb rechtzeitig beim jeweiligen Flohmarktveranstalter informieren und die Vorgaben für Anmeldung, Aufbau, Standtiefe, Fahrzeugnutzung und Abbau beachten.
Für Besucher beginnt der Flohmarktbesuch häufig mit der Anreise und der Frage nach Allgäuhalle Kempten Parken Kosten. Die Parkplatzsituation kann von Termin zu Termin unterschiedlich sein. Bei bestimmten Märkten kann eine separate Parkgebühr durch den Veranstalter erhoben werden, während städtische Parkflächen grundsätzlich nach den geltenden Regeln bewirtschaftet werden. Auch die Verfügbarkeit hängt davon ab, ob Außenflächen für Händler, Warenanlieferung oder eine Veranstaltung benötigt werden. Wer möglichst stressfrei anreisen möchte, sollte frühzeitig kommen und alternative Parkmöglichkeiten in der Innenstadt berücksichtigen.
Ausstellungen nutzen die Halle anders als ein Flohmarkt. Statt vieler kleiner Verkaufsstände können größere Exponate, thematische Präsentationen, Fahrzeuge, Sammlerstücke oder regionale Projekte im Mittelpunkt stehen. Die offene historische Architektur ermöglicht flexible Grundrisse. Eine Ausstellung kann mit Reihen von Stellflächen, freier Rundgangsführung, Vortragsbereich oder zusätzlicher Außenpräsentation organisiert werden. Ein allgemeiner, dauerhaft gültiger Ausstellungsplan existiert daher nicht. Raumaufteilung und Besucherführung werden vom jeweiligen Veranstalter festgelegt.
Die Allgäuhalle eignet sich außerdem für Kombinationen aus Markt, Gastronomie und Kultur. Im Umfeld der KulturWIRtschaft können zu bestimmten Terminen regionale Speisen und Getränke angeboten werden. Bei Flohmärkten gehören solche Angebote häufig zum sozialen Charakter des Veranstaltungstages. Besucher verbinden den Einkauf mit einer Pause, einem Gespräch oder einem Blick auf das historische Gelände. Gerade diese Mischung aus Alltagskultur, regionalem Essen und denkmalgeschützter Umgebung macht den Standort für wiederkehrende Veranstaltungen attraktiv.
Allgäuhalle Kempten Parken und Anfahrt
Die Allgäuhalle befindet sich an der Kotterner Straße 54 in 87435 Kempten. Die Lage ist zentral und liegt in der Nähe weiterer wichtiger Veranstaltungs- und Einkaufsangebote der Stadt. Dadurch kann die Anreise mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombiniert werden. Für das Navigationsgerät sollte die vollständige Adresse verwendet werden. Je nach Veranstalter kann die Zufahrt zu einem bestimmten Eingang oder Parkplatz ausgeschildert sein.
Direkt am Allgäuhallen-Gelände befinden sich städtische Parkflächen. Diese werden nicht ausschließlich von Veranstaltungsbesuchern genutzt und können je nach Tageszeit, Schulbetrieb, Markt, Aufbau oder Sonderveranstaltung unterschiedlich ausgelastet sein. Die Stadt Kempten weist darauf hin, dass die Parkfläche an der Allgäuhalle während Veranstaltungen sowie während Auf- und Abbauarbeiten nicht verfügbar oder nur eingeschränkt nutzbar sein kann. Genau diese Regelung ist für Suchanfragen wie Allgäuhalle Kempten gesperrt besonders wichtig: Eine Sperrung muss nicht bedeuten, dass die Halle selbst geschlossen ist. Häufig betrifft sie lediglich einzelne Zufahrten oder Parkbereiche.
Die Frage nach den Parken-Kosten lässt sich nicht für jeden Termin mit einem einzigen Festpreis beantworten. Es können städtische Parkgebühren, veranstaltungsbezogene Gebühren oder besondere Regelungen des Veranstalters gelten. Bei Flohmärkten wird teilweise eine separate Parkgebühr für die Nutzung von Parkflächen am Gelände genannt. Die tatsächliche Höhe und Zahlungsweise sollten jedoch am jeweiligen Veranstaltungstag oder in den aktuellen Hinweisen des Veranstalters geprüft werden. Parkautomaten, temporäre Kassen oder eine geänderte Verkehrsführung können zum Einsatz kommen.
In der Umgebung stehen weitere kostenpflichtige Parkhäuser und Parkplätze zur Verfügung. Besonders nahe liegt das Parkhaus Forum Allgäu, das von Veranstaltungsinformationen der benachbarten bigBOX als Parkmöglichkeit zusammen mit dem Parkplatz an der Allgäuhalle genannt wird. Daneben gibt es weitere Parkhäuser im Innenstadtbereich, darunter Parkmöglichkeiten am Colosseum, im Allgäu Center sowie Tiefgaragen in der Umgebung. Die jeweils geltenden Öffnungszeiten, Gebühren und Ausfahrtsregelungen sind zu beachten. Bei großen Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, nicht erst unmittelbar vor Beginn auf dem nächstgelegenen Parkplatz anzukommen.
Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommt, kann die zentrale Lage nutzen. Die Kotterner Straße verbindet das Gelände mit dem innerstädtischen Bereich und weiteren Veranstaltungsorten. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollte der konkrete Veranstalter vorab gefragt werden, welcher Eingang barrierearm erreichbar ist und welche Sitz- oder Aufenthaltsbereiche zugänglich sind. Die räumliche Situation kann bei einem Markt anders sein als bei einer bestuhlten Kulturveranstaltung.
Bei Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen können Zufahrten, Parkflächen oder Wege zeitweise gesperrt werden. Auch Lieferverkehr und Händleraufbau beeinflussen die Anfahrt. Deshalb ist es ratsam, ausreichend Zeit einzuplanen, nicht auf markierten Rettungswegen zu halten und den Anweisungen von Veranstaltungs- oder Parkplatzpersonal zu folgen. Besonders bei Open-Air-Terminen und großen Märkten kann sich der Zugang vom üblichen Halleneingang unterscheiden.
Historische Tierzuchthalle, Architektur und Allgäuhallen-Gelände
Die Allgäuhalle wurde 1928 als Tierzuchthalle errichtet und am 18. September 1928 eingeweiht. Die Anlage entstand auf dem ehemaligen Viehmarktplatz der Stadt und sollte vor allem dem wettergeschützten Handel mit Zuchtvieh dienen. Ihre Errichtung war zugleich ein Zeichen für die Bedeutung der Landwirtschaft und Tierzucht in der Region. Die Halle wurde als zweckmäßiger, aber repräsentativer Bau konzipiert und war in Süddeutschland eine frühe Einrichtung dieser Art.
Architektonisch prägend ist die große Halle mit ihrer hölzernen Dach- und Tragkonstruktion. Die Decke erinnert in ihrer Form an einen umgedrehten Schiffsrumpf und verleiht dem Innenraum eine ungewöhnliche Wirkung. Der Zuschauerbereich wurde amphitheatralisch angelegt und bot ursprünglich Platz für ungefähr 1.000 Personen. In der Mitte befand sich die Vorführarena mit dem Versteigerungspodium. Rund um den zentralen Bereich lagen Stallungen und Nebenflächen, die eine genaue Begutachtung der Tiere ermöglichten.
Zur Anlage gehört außerdem das Tierzuchtdenkmal mit der Stierskulptur Roman. Die aus Muschelkalk geschlagene Skulptur stammt von Ludwig Eberle und erinnert an die ursprüngliche Funktion des Ortes. Der Stier steht auf einem Sockel und bildet einen markanten Orientierungspunkt auf dem Gelände. Seine Gestaltung ist eng mit der Geschichte der Kemptener Tierzucht und der öffentlichen Wahrnehmung der Allgäuhalle verbunden. Das Denkmal ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Ort nicht als beliebige Messehalle geplant wurde, sondern aus einer konkreten regionalen Wirtschaftstradition heraus entstand.
Zur heutigen Anlage gehören neben der historischen Tierzuchthalle weitere Flächen. In städtischen Unterlagen werden für Halle 1 eine Vorführfläche von rund 250 Quadratmetern und eine Tribüne von rund 350 Quadratmetern genannt. Die Vieh- beziehungsweise Kälberhalle, häufig als Halle 2 bezeichnet, umfasst rund 835 Quadratmeter. Hinzu kommen etwa 17.500 Quadratmeter Außenflächen, die überwiegend als Parkflächen genutzt werden. Diese Zahlen beschreiben die räumliche Grundlage des Geländes, nicht automatisch die Besucherzahl einer konkreten Veranstaltung.
Die zweite Halle wurde nach der ursprünglichen Anlage erweitert. Die Stadt beschreibt die Gebäude als denkmalgeschützte Bestandteile des Areals. Im November 2015 wurde die Eintragung als Baudenkmal bekanntgegeben. Der Schutzstatus erklärt, warum die Allgäuhalle eine andere Atmosphäre besitzt als eine moderne, vollständig standardisierte Eventhalle. Historische Bauteile, Proportionen und Außenbereiche prägen die Nutzung und setzen zugleich Grenzen bei Umbauten, Technik, Beschilderung und Veranstaltungsplanung.
Das Allgäuhallen-Gelände besitzt zudem eine wichtige erinnerungskulturelle Dimension. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Anlage auch für menschenverachtende und verbrecherische Zwecke missbraucht. Die historische Aufarbeitung dieses Kapitels gehört heute zur Auseinandersetzung mit dem Ort. Führungen, Bildungsangebote und Kulturprojekte thematisieren die wechselvolle Geschichte der Gebäude und erinnern an die Verfolgung und Ausbeutung von Menschen. Ein Besuch der Allgäuhalle kann daher je nach Veranstaltung nicht nur Unterhaltung oder Einkauf bedeuten, sondern auch eine Begegnung mit einem historisch belasteten Ort.
Saalplan, Kapazität und Nutzung der Hallen
Wer nach einem Sitzplan der Allgäuhalle sucht, sollte zwischen der historischen Grundstruktur und dem konkreten Veranstaltungsaufbau unterscheiden. Die Tierzuchthalle besitzt einen amphitheatralischen Zuschauerbereich, der historisch ungefähr 1.000 Menschen aufnehmen konnte. Diese Anordnung war ursprünglich auf Vorführungen und Auktionen ausgerichtet. Zuschauer konnten von den erhöhten Rängen auf die zentrale Arena und das Versteigerungspodium blicken. Für heutige Veranstaltungen kann dieser Bereich je nach Sicherheitskonzept, Bühne, Technik, Bestuhlung und Fluchtwegplanung anders genutzt werden.
Bei einer Konzert- oder Kulturveranstaltung kann ein Teil der Fläche als Bühne, Backstage-Bereich, Technikzone oder Zuschauerraum dienen. Bei einer Ausstellung werden die Sitzbereiche möglicherweise gar nicht oder nur teilweise genutzt. Bei einem Flohmarkt stehen dagegen Verkaufsflächen und Laufwege im Mittelpunkt. Ein fester Saalplan mit immer identischen Sitzplätzen existiert deshalb nicht. Der verbindliche Plan wird vom Veranstalter festgelegt und kann sogar bei wiederkehrenden Terminen variieren.
Die Größen der vorhandenen Bereiche ermöglichen unterschiedliche Veranstaltungsformate. Die historische Tierzuchthalle bietet eine zentrale Vorführfläche und eine Tribüne. Die größere Kälberhalle erweitert das Angebot um eine zusätzliche Innenfläche, die für Marktstände, Ausstellungen, Lagerung, Präsentationen oder Veranstaltungen genutzt werden kann. Auf dem Außengelände können bei geeigneten Bedingungen weitere Stände, Fahrzeuge, Zelte oder Besucherbereiche entstehen. Die konkrete Nutzbarkeit hängt von Genehmigungen, Wetter, Sicherheitsabständen und der Veranstaltungstechnik ab.
Für Besucher sind nicht nur Sitzplätze relevant. Bei einem Markt zählen Wegeführung, Standabstände, Einlassbereiche, Toiletten, Gastronomie, Geldautomaten oder barrierearme Zugänge. Bei einer Ausstellung können Beleuchtung, Besucherführung und Ruhebereiche wichtig sein. Bei einem Konzert oder Kulturabend spielen Bühnenblick, Akustik, Sichtlinien und die Nähe zu Ausgängen eine größere Rolle. Der historische Charakter schafft Atmosphäre, bedeutet aber auch, dass Besucher nicht dieselben standardisierten Bedingungen wie in einer modernen Arena erwarten sollten.
Die tatsächliche Kapazität wird für jede Veranstaltung gesondert festgelegt. Maßgeblich sind insbesondere die genehmigte Nutzung, die Zahl der Sitz- oder Stehplätze, Flucht- und Rettungswege, Brandschutz, Bühnengröße sowie die Trennung von Publikums- und Betriebsflächen. Deshalb sollte die Angabe von rund 1.000 Plätzen als historische beziehungsweise bauliche Orientierung verstanden werden. Sie ist kein automatisch gültiger Ticketbestand für jeden Termin. Bei ausverkauften Veranstaltungen können zusätzliche Einlassregeln, Zeitfenster oder Sicherheitskontrollen gelten.
Für Veranstalter bietet die Allgäuhalle den Vorteil, dass Innen- und Außenflächen miteinander kombiniert werden können. So sind Märkte mit Außenständen, Ausstellungen mit Fahrzeugpräsentationen oder Kulturveranstaltungen mit gastronomischem Bereich möglich. Die Nutzung sollte frühzeitig mit der zuständigen Stelle und dem jeweiligen Betreiber abgestimmt werden. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden müssen Aufbau, Befestigung, Beschilderung und technische Installationen sorgfältig geplant werden.
Besonderheiten, Kulturquartier und Bedeutung für Kempten
Die besondere Qualität der Allgäuhalle liegt in der Verbindung von Geschichte und gegenwärtiger Nutzung. Sie ist nicht nur eine alte Halle, sondern ein Ort, an dem sich verschiedene Ebenen der Kemptener Stadtentwicklung ablesen lassen. Landwirtschaftliche Tradition, regionale Märkte, Architektur, Kulturarbeit, Erinnerungskultur und moderne Veranstaltungsorganisation treffen auf demselben Gelände zusammen. Diese Mischung unterscheidet die Allgäuhalle von vielen neu errichteten Veranstaltungszentren.
Das Kulturquartier Allgäu nutzt seit April 2023 die ehemalige Gaststätte und Nebenflächen der Allgäuhalle. Die Nutzung wurde in städtischen Planungen bis 2031 berücksichtigt. Dadurch ist ein kultureller Schwerpunkt entstanden, der die Halle nicht nur an einzelnen Großterminen öffnet, sondern auch kleinere Veranstaltungen und regelmäßige Angebote ermöglicht. Formate wie die KulturWIRtschaft verbinden gastronomische Angebote mit Musik, Tanz, Begegnung und regionaler Kultur. Je nach Termin kann der Besuch der Halle deshalb mit einem Essen, einem Marktbesuch oder einem Kulturabend verbunden werden.
Die regelmäßigen Flohmärkte gehören zu den traditionsreichsten Nutzungen des Geländes. Sie machen die Allgäuhalle für viele Menschen zu einem wiederkehrenden Bestandteil des Kemptener Veranstaltungskalenders. Gleichzeitig bleibt der Standort offen für neue Formate. Ausstellungen, Musik, Tanz, regionale Initiativen, Bildungsangebote und Open-Air-Veranstaltungen können die historische Struktur auf unterschiedliche Weise nutzen. Die Außenflächen erlauben Veranstaltungen, die in einem reinen Innenraum nicht möglich wären.
Eine weitere Besonderheit ist die Lage in der Nähe anderer Kemptener Veranstaltungsorte. Die Allgäuhalle befindet sich unweit der bigBOX ALLGÄU und weiterer innerstädtischer Angebote. Dadurch kann es an besonders veranstaltungsreichen Tagen zu einer erhöhten Nachfrage nach Parkplätzen kommen. Besucher sollten berücksichtigen, dass mehrere Ereignisse im Umfeld zeitgleich stattfinden können. Eine frühzeitige Anreise oder die Kombination aus Auto und kurzem Fußweg kann dann sinnvoller sein als die Suche nach einem Parkplatz direkt vor dem Eingang.
Die Geschichte des Ortes verlangt einen verantwortungsvollen Umgang. Die Allgäuhalle war ursprünglich ein Ort der Tierzucht und regionalen Wirtschaft, wurde aber während des Nationalsozialismus auch im Zusammenhang mit Verfolgung und Zwangsarbeit genutzt. Diese Vergangenheit darf bei der öffentlichen Darstellung nicht ausgeblendet werden. Führungen und Bildungsprojekte helfen dabei, die verschiedenen Zeitschichten zu verstehen. Wer das Gelände besucht, kann sich daher sowohl für Architektur und Veranstaltungen als auch für die Stadt- und Erinnerungsgeschichte Kemptens interessieren.
Für die Zukunft stellt sich die Frage, wie Denkmalschutz, Veranstaltungsbetrieb, Parkraumnutzung, Kultur und Erinnerungsarbeit miteinander verbunden werden können. Die Allgäuhalle besitzt dafür gute Voraussetzungen: eine markante Architektur, flexible Hallenbereiche, ein großes Außengelände und eine zentrale Lage. Gleichzeitig müssen Nutzungskonflikte wie Lärm, Verkehr, Parkdruck, Schutz der Bausubstanz und Zugang während Auf- und Abbauzeiten berücksichtigt werden. Gerade diese Balance macht das Gelände zu einem wichtigen, aber anspruchsvollen Bestandteil der Kemptener Veranstaltungslandschaft.
Wer eine Veranstaltung besucht, sollte sich deshalb auf einen Ort mit eigenständigem Charakter einstellen. Die Allgäuhalle ist keine austauschbare Eventfläche. Ihre historische Konstruktion, die Tierzuchtgeschichte, der Stier Roman, die offenen Außenbereiche und die kulturelle Weiterentwicklung verleihen jedem Termin ein besonderes Umfeld. Ob Flohmarkt, Ausstellung, Kulturabend, Musikveranstaltung oder Open Air: Die Nutzung verändert sich, während die Geschichte des Geländes sichtbar bleibt.
Praktische Hinweise für Besucher der Allgäuhalle Kempten
Vor dem Besuch empfiehlt es sich, den konkreten Veranstalter zu prüfen. Die Allgäuhalle wird nicht von einer einzigen Programmredaktion mit einem einheitlichen Ticketsystem bespielt. Unterschiedliche Anbieter veröffentlichen Termine, Eintrittspreise, Einlasszeiten, Standgebühren, Parkhinweise und Kontaktmöglichkeiten jeweils selbst. Das gilt besonders für Flohmärkte und Ausstellungen. Ein Veranstaltungseintrag kann deshalb andere Informationen enthalten als ein Kulturtermin in der KulturWIRtschaft oder eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Außengelände.
Tickets sind, sofern erforderlich, normalerweise über den jeweiligen Veranstalter erhältlich. Bei Flohmärkten kann der Eintritt vor Ort bezahlt werden, während Kulturveranstaltungen einen Vorverkauf oder eine Abendkasse anbieten können. Es sollte nicht vorausgesetzt werden, dass jede Veranstaltung dieselben Zahlungsmethoden akzeptiert. Besucher tun gut daran, die Angaben zu Eintritt, Ermäßigung, Altersgrenze und Einlass in der Terminbeschreibung zu lesen.
Auch die Frage, ob die Allgäuhalle heute geöffnet ist, lässt sich nur mit Blick auf den jeweiligen Veranstaltungskalender beantworten. An veranstaltungsfreien Tagen kann das Gelände teilweise nur als Parkplatz oder Betriebsfläche genutzt werden. Während Auf- und Abbauzeiten ist der Zugang möglicherweise auf Händler, Technik, Personal oder Lieferfahrzeuge beschränkt. Besucher sollten Absperrungen respektieren und nicht davon ausgehen, dass ein sichtbarer Halleneingang automatisch öffentlich zugänglich ist.
Für Familien und ältere Besucher können Wege, Untergrund und Besucherandrang eine Rolle spielen. Bei Flohmärkten sind viele Menschen gleichzeitig unterwegs, während bei Kulturveranstaltungen feste Einlasszeiten gelten können. Bei Außenveranstaltungen sind wettergerechte Kleidung und geeignetes Schuhwerk sinnvoll. Ob Sitzgelegenheiten, Garderobe, Kinderbereiche oder barrierearme Toiletten vorhanden sind, hängt vom einzelnen Termin ab und sollte beim Veranstalter erfragt werden.
Bei der Anreise mit dem Auto sind die Parkflächen am Allgäuhallen-Gelände nicht garantiert. Während Veranstaltungen, Aufbau und Abbau kann der Parkplatz ganz oder teilweise gesperrt sein. Auch andere Ereignisse in der Umgebung können die Verfügbarkeit beeinflussen. Wer auf einen barrierefreien Stellplatz angewiesen ist, sollte vorab klären, welcher Zugang genutzt werden kann. Das Parken auf Rettungswegen, Zufahrten oder nicht freigegebenen Flächen ist zu vermeiden.
Für Händler gelten zusätzliche Regeln. Ein Standplatz muss häufig vorab reserviert werden. Die Mindestgröße, Standtiefe, Fahrzeugnutzung, Aufbauzeit und Mitnahme von Tischen oder Kleiderständern können vorgegeben sein. Neuware, Werbung, Promotionstände oder Stromanschlüsse können gesonderten Bedingungen unterliegen. Die jeweiligen Flohmarktveranstalter veröffentlichen dazu eigene Preislisten und Teilnahmebedingungen. Eine spontane Anreise ohne bestätigte Reservierung ist daher nicht immer möglich.
Insgesamt ist die Allgäuhalle ein Veranstaltungsort, dessen Besuch von der konkreten Nutzung abhängt. Wer die Terminangaben, Einlasszeiten, Parkhinweise und Zugangsinformationen vorab prüft, kann die Besonderheiten des Geländes besser genießen. Die zentrale Lage, die historischen Gebäude und die große Vielfalt der Veranstaltungen machen die Allgäuhalle zu einem markanten Treffpunkt in Kempten. Gleichzeitig sorgt gerade die flexible Nutzung dafür, dass sich der Ort bei jedem Besuch ein wenig anders präsentiert.
Quellen:
- Stadt Kempten – Verwaltung, Betrieb und Vermarktung der Veranstaltungshäuser
- Stadt Kempten – Informationen zu Dauerparkscheinen und Parkflächen
- Wikipedia – Allgäuhalle Kempten: Geschichte, Architektur und Nutzung
- Kreisbote – Die Allgäuhalle als Tierzuchthalle und Teil der Kemptener Stadtgeschichte
- TOKRA Veranstaltungen – Flohmärkte und Standinformationen an der Allgäuhalle
- StudiLife Kempten – Veranstaltungshinweis Allgäuhalle Flohmarkt
- Kulturquartier Allgäu – MarktWIRtschaft in der Allgäuhalle
- Kulturquartier Allgäu – Kulturveranstaltung in der Allgäuhalle
- bigBOX ALLGÄU – Anfahrt und Parkmöglichkeiten am Allgäuhallen-Gelände
- AllgäuHIT – Führung und Erinnerungskultur auf dem historischen Gelände
Allgäuhalle | Veranstaltungen & Parken
Die Allgäuhalle in Kempten ist weit mehr als eine gewöhnliche Veranstaltungshalle. An der Kotterner Straße 54 liegt ein historisches Gelände, das Architekturgeschichte, regionale Landwirtschaft, Kultur und moderne Veranstaltungsformate miteinander verbindet. Die denkmalgeschützte Anlage wurde ursprünglich als Tierzuchthalle errichtet und prägt bis heute das Stadtbild von Kempten. Ihre besondere Atmosphäre entsteht aus dem Zusammenspiel von großer Halle, ehemaliger Kälberhalle, Außenflächen, historischen Details und der zentralen Lage nahe der Kemptener Innenstadt.
Heute wird die Allgäuhalle für unterschiedliche Veranstaltungsarten genutzt. Dazu zählen Flohmärkte, Ausstellungen, Auktionen, Märkte, Kulturformate und weitere öffentliche oder private Veranstaltungen. Auf dem weitläufigen Allgäuhallen-Gelände finden außerdem saisonale Nutzungen und gelegentliche Open-Air-Veranstaltungen statt. Wer nach Allgäuhalle Kempten Veranstaltungen, Allgäuhalle Kempten Flohmarkt oder Allgäuhalle Kempten Parken sucht, sollte beachten, dass sich Zugang, Bestuhlung, Öffnungszeiten und Parkplatzsituation je nach Termin deutlich unterscheiden können.
Die historische Tierzuchthalle verfügte über einen amphitheatralischen Zuschauerbereich mit rund 1.000 Plätzen. Für heutige Veranstaltungen ist die tatsächliche Kapazität jedoch vom Aufbau, von Sicherheitsvorgaben, von der Veranstaltungsart und von der jeweiligen Nutzung der Hallen- und Außenflächen abhängig. Dadurch kann die Allgäuhalle sowohl als charaktervoller Kulturort als auch als flexibles Gelände für Märkte, Ausstellungen und Großveranstaltungen eingesetzt werden.
Allgäuhalle Kempten Veranstaltungen und aktuelles Programm
Das Veranstaltungsprogramm der Allgäuhalle ist vielseitig und folgt keinem einzigen festen Genre. Die Halle und das Gelände werden von unterschiedlichen Veranstaltern genutzt, weshalb die Termine aus mehreren Quellen stammen können. Besonders bekannt ist die Allgäuhalle für Flohmärkte und Antikmärkte, bei denen Händler ihre Waren in der Halle oder auf den Außenflächen anbieten. Solche Veranstaltungen verbinden den praktischen Einkauf mit einer geselligen Atmosphäre und ziehen Besucher aus Kempten, dem Allgäu und dem weiteren Umland an.
Neben Flohmärkten gehören Ausstellungen und Auktionen zu den traditionellen Nutzungen des Standorts. Die Geschichte der Anlage als Tierzuchthalle ist dabei weiterhin erkennbar. Der ursprüngliche Zweck bestand darin, Zuchtvieh witterungsgeschützt zu präsentieren, zu begutachten und zu versteigern. Die räumliche Anlage mit Vorführfläche, Zuschauerbereich und angrenzenden Bereichen war für Veranstaltungen mit Publikum und Ausstellern konzipiert. Auch wenn heute andere Themen im Mittelpunkt stehen, eignet sich die Halle weiterhin für Formate, bei denen große Objekte, Stände, Exponate oder Tiere präsentiert werden.
Im Kulturprogramm treten außerdem kleinere und mittlere Formate auf, die von der besonderen Atmosphäre des historischen Ortes profitieren. Dazu gehören Musikveranstaltungen, Tanz- und Kulturabende, regionale Initiativen sowie Veranstaltungen des Kulturquartiers Allgäu. Die ehemalige Gaststätte und Nebenflächen werden ebenfalls kulturell genutzt. Dadurch entsteht ein Veranstaltungsort, der nicht ausschließlich auf große Bühnenproduktionen ausgerichtet ist, sondern auch Raum für lokale Begegnung, Gastronomie, Diskussionsformate und kreative Projekte bietet.
Wer nach Allgäuhalle Kempten heute sucht, sollte den jeweiligen Tag genau prüfen. Anders als bei einem dauerhaft geöffneten Museum gibt es keine durchgehenden täglichen Besucherzeiten. Einlass und Öffnung richten sich nach dem einzelnen Markt, Konzert, Kulturabend, Ausstellungstag oder Sondertermin. Für Besucher sind deshalb Veranstaltungsbeginn, Einlasszeit, Veranstaltungsende und mögliche Zugangsbeschränkungen entscheidend. Bei Flohmärkten können zusätzlich separate Zeiten für Händleraufbau, Warenanlieferung und Publikumsöffnung gelten.
Auch Open-Air-Termine können zum Programm gehören. Das Gelände bietet ausreichend Freiraum für zeitweise Außenveranstaltungen und saisonale Formate. Ein Beispiel aus dem Umfeld der Kemptener Veranstaltungslandschaft sind Open-Air-Veranstaltungen auf dem Allgäuhallen-Gelände, die von benachbarten Veranstaltungsanbietern organisiert werden. Solche Termine können eigene Eingänge, Parkregelungen, Sicherheitskontrollen und abweichende Verkehrsführungen besitzen. Deshalb sollten Besucher immer die Informationen des konkreten Veranstalters beachten.
Allgäuhalle Flohmarkt und Ausstellung in Kempten
Der Flohmarkt ist eines der prägendsten Suchthemen rund um die Allgäuhalle. Seit vielen Jahren finden auf dem Gelände regelmäßig Floh- und Hobbymärkte statt. Der Standort bietet dafür eine Kombination aus geschützten Innenflächen und großzügigen Außenbereichen. Je nach Wetter, Termin und Organisation können Verkaufsstände in der Halle, auf dem Freigelände oder in beiden Bereichen aufgebaut werden. Besucher finden dort typischerweise gebrauchte Haushaltswaren, Bücher, Kleidung, Spielzeug, Sammlerstücke, Dekoration, Werkzeuge und regionale Besonderheiten. Die genaue Auswahl hängt vom jeweiligen Markt und den angemeldeten Händlern ab.
Für Händler ist die Allgäuhalle interessant, weil unterschiedliche Standformen möglich sind. Veranstalter können Flächen in der Halle, Außenplätze oder Stellplätze mit Fahrzeug anbieten. Häufig müssen Tische, Kleiderständer, Decken und weitere Verkaufshilfen selbst mitgebracht werden. Auch Stromanschlüsse oder besondere Standanforderungen können separat geregelt sein. Wer selbst verkaufen möchte, sollte sich deshalb rechtzeitig beim jeweiligen Flohmarktveranstalter informieren und die Vorgaben für Anmeldung, Aufbau, Standtiefe, Fahrzeugnutzung und Abbau beachten.
Für Besucher beginnt der Flohmarktbesuch häufig mit der Anreise und der Frage nach Allgäuhalle Kempten Parken Kosten. Die Parkplatzsituation kann von Termin zu Termin unterschiedlich sein. Bei bestimmten Märkten kann eine separate Parkgebühr durch den Veranstalter erhoben werden, während städtische Parkflächen grundsätzlich nach den geltenden Regeln bewirtschaftet werden. Auch die Verfügbarkeit hängt davon ab, ob Außenflächen für Händler, Warenanlieferung oder eine Veranstaltung benötigt werden. Wer möglichst stressfrei anreisen möchte, sollte frühzeitig kommen und alternative Parkmöglichkeiten in der Innenstadt berücksichtigen.
Ausstellungen nutzen die Halle anders als ein Flohmarkt. Statt vieler kleiner Verkaufsstände können größere Exponate, thematische Präsentationen, Fahrzeuge, Sammlerstücke oder regionale Projekte im Mittelpunkt stehen. Die offene historische Architektur ermöglicht flexible Grundrisse. Eine Ausstellung kann mit Reihen von Stellflächen, freier Rundgangsführung, Vortragsbereich oder zusätzlicher Außenpräsentation organisiert werden. Ein allgemeiner, dauerhaft gültiger Ausstellungsplan existiert daher nicht. Raumaufteilung und Besucherführung werden vom jeweiligen Veranstalter festgelegt.
Die Allgäuhalle eignet sich außerdem für Kombinationen aus Markt, Gastronomie und Kultur. Im Umfeld der KulturWIRtschaft können zu bestimmten Terminen regionale Speisen und Getränke angeboten werden. Bei Flohmärkten gehören solche Angebote häufig zum sozialen Charakter des Veranstaltungstages. Besucher verbinden den Einkauf mit einer Pause, einem Gespräch oder einem Blick auf das historische Gelände. Gerade diese Mischung aus Alltagskultur, regionalem Essen und denkmalgeschützter Umgebung macht den Standort für wiederkehrende Veranstaltungen attraktiv.
Allgäuhalle Kempten Parken und Anfahrt
Die Allgäuhalle befindet sich an der Kotterner Straße 54 in 87435 Kempten. Die Lage ist zentral und liegt in der Nähe weiterer wichtiger Veranstaltungs- und Einkaufsangebote der Stadt. Dadurch kann die Anreise mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombiniert werden. Für das Navigationsgerät sollte die vollständige Adresse verwendet werden. Je nach Veranstalter kann die Zufahrt zu einem bestimmten Eingang oder Parkplatz ausgeschildert sein.
Direkt am Allgäuhallen-Gelände befinden sich städtische Parkflächen. Diese werden nicht ausschließlich von Veranstaltungsbesuchern genutzt und können je nach Tageszeit, Schulbetrieb, Markt, Aufbau oder Sonderveranstaltung unterschiedlich ausgelastet sein. Die Stadt Kempten weist darauf hin, dass die Parkfläche an der Allgäuhalle während Veranstaltungen sowie während Auf- und Abbauarbeiten nicht verfügbar oder nur eingeschränkt nutzbar sein kann. Genau diese Regelung ist für Suchanfragen wie Allgäuhalle Kempten gesperrt besonders wichtig: Eine Sperrung muss nicht bedeuten, dass die Halle selbst geschlossen ist. Häufig betrifft sie lediglich einzelne Zufahrten oder Parkbereiche.
Die Frage nach den Parken-Kosten lässt sich nicht für jeden Termin mit einem einzigen Festpreis beantworten. Es können städtische Parkgebühren, veranstaltungsbezogene Gebühren oder besondere Regelungen des Veranstalters gelten. Bei Flohmärkten wird teilweise eine separate Parkgebühr für die Nutzung von Parkflächen am Gelände genannt. Die tatsächliche Höhe und Zahlungsweise sollten jedoch am jeweiligen Veranstaltungstag oder in den aktuellen Hinweisen des Veranstalters geprüft werden. Parkautomaten, temporäre Kassen oder eine geänderte Verkehrsführung können zum Einsatz kommen.
In der Umgebung stehen weitere kostenpflichtige Parkhäuser und Parkplätze zur Verfügung. Besonders nahe liegt das Parkhaus Forum Allgäu, das von Veranstaltungsinformationen der benachbarten bigBOX als Parkmöglichkeit zusammen mit dem Parkplatz an der Allgäuhalle genannt wird. Daneben gibt es weitere Parkhäuser im Innenstadtbereich, darunter Parkmöglichkeiten am Colosseum, im Allgäu Center sowie Tiefgaragen in der Umgebung. Die jeweils geltenden Öffnungszeiten, Gebühren und Ausfahrtsregelungen sind zu beachten. Bei großen Veranstaltungen kann es sinnvoll sein, nicht erst unmittelbar vor Beginn auf dem nächstgelegenen Parkplatz anzukommen.
Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommt, kann die zentrale Lage nutzen. Die Kotterner Straße verbindet das Gelände mit dem innerstädtischen Bereich und weiteren Veranstaltungsorten. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollte der konkrete Veranstalter vorab gefragt werden, welcher Eingang barrierearm erreichbar ist und welche Sitz- oder Aufenthaltsbereiche zugänglich sind. Die räumliche Situation kann bei einem Markt anders sein als bei einer bestuhlten Kulturveranstaltung.
Bei Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen können Zufahrten, Parkflächen oder Wege zeitweise gesperrt werden. Auch Lieferverkehr und Händleraufbau beeinflussen die Anfahrt. Deshalb ist es ratsam, ausreichend Zeit einzuplanen, nicht auf markierten Rettungswegen zu halten und den Anweisungen von Veranstaltungs- oder Parkplatzpersonal zu folgen. Besonders bei Open-Air-Terminen und großen Märkten kann sich der Zugang vom üblichen Halleneingang unterscheiden.
Historische Tierzuchthalle, Architektur und Allgäuhallen-Gelände
Die Allgäuhalle wurde 1928 als Tierzuchthalle errichtet und am 18. September 1928 eingeweiht. Die Anlage entstand auf dem ehemaligen Viehmarktplatz der Stadt und sollte vor allem dem wettergeschützten Handel mit Zuchtvieh dienen. Ihre Errichtung war zugleich ein Zeichen für die Bedeutung der Landwirtschaft und Tierzucht in der Region. Die Halle wurde als zweckmäßiger, aber repräsentativer Bau konzipiert und war in Süddeutschland eine frühe Einrichtung dieser Art.
Architektonisch prägend ist die große Halle mit ihrer hölzernen Dach- und Tragkonstruktion. Die Decke erinnert in ihrer Form an einen umgedrehten Schiffsrumpf und verleiht dem Innenraum eine ungewöhnliche Wirkung. Der Zuschauerbereich wurde amphitheatralisch angelegt und bot ursprünglich Platz für ungefähr 1.000 Personen. In der Mitte befand sich die Vorführarena mit dem Versteigerungspodium. Rund um den zentralen Bereich lagen Stallungen und Nebenflächen, die eine genaue Begutachtung der Tiere ermöglichten.
Zur Anlage gehört außerdem das Tierzuchtdenkmal mit der Stierskulptur Roman. Die aus Muschelkalk geschlagene Skulptur stammt von Ludwig Eberle und erinnert an die ursprüngliche Funktion des Ortes. Der Stier steht auf einem Sockel und bildet einen markanten Orientierungspunkt auf dem Gelände. Seine Gestaltung ist eng mit der Geschichte der Kemptener Tierzucht und der öffentlichen Wahrnehmung der Allgäuhalle verbunden. Das Denkmal ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Ort nicht als beliebige Messehalle geplant wurde, sondern aus einer konkreten regionalen Wirtschaftstradition heraus entstand.
Zur heutigen Anlage gehören neben der historischen Tierzuchthalle weitere Flächen. In städtischen Unterlagen werden für Halle 1 eine Vorführfläche von rund 250 Quadratmetern und eine Tribüne von rund 350 Quadratmetern genannt. Die Vieh- beziehungsweise Kälberhalle, häufig als Halle 2 bezeichnet, umfasst rund 835 Quadratmeter. Hinzu kommen etwa 17.500 Quadratmeter Außenflächen, die überwiegend als Parkflächen genutzt werden. Diese Zahlen beschreiben die räumliche Grundlage des Geländes, nicht automatisch die Besucherzahl einer konkreten Veranstaltung.
Die zweite Halle wurde nach der ursprünglichen Anlage erweitert. Die Stadt beschreibt die Gebäude als denkmalgeschützte Bestandteile des Areals. Im November 2015 wurde die Eintragung als Baudenkmal bekanntgegeben. Der Schutzstatus erklärt, warum die Allgäuhalle eine andere Atmosphäre besitzt als eine moderne, vollständig standardisierte Eventhalle. Historische Bauteile, Proportionen und Außenbereiche prägen die Nutzung und setzen zugleich Grenzen bei Umbauten, Technik, Beschilderung und Veranstaltungsplanung.
Das Allgäuhallen-Gelände besitzt zudem eine wichtige erinnerungskulturelle Dimension. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Anlage auch für menschenverachtende und verbrecherische Zwecke missbraucht. Die historische Aufarbeitung dieses Kapitels gehört heute zur Auseinandersetzung mit dem Ort. Führungen, Bildungsangebote und Kulturprojekte thematisieren die wechselvolle Geschichte der Gebäude und erinnern an die Verfolgung und Ausbeutung von Menschen. Ein Besuch der Allgäuhalle kann daher je nach Veranstaltung nicht nur Unterhaltung oder Einkauf bedeuten, sondern auch eine Begegnung mit einem historisch belasteten Ort.
Saalplan, Kapazität und Nutzung der Hallen
Wer nach einem Sitzplan der Allgäuhalle sucht, sollte zwischen der historischen Grundstruktur und dem konkreten Veranstaltungsaufbau unterscheiden. Die Tierzuchthalle besitzt einen amphitheatralischen Zuschauerbereich, der historisch ungefähr 1.000 Menschen aufnehmen konnte. Diese Anordnung war ursprünglich auf Vorführungen und Auktionen ausgerichtet. Zuschauer konnten von den erhöhten Rängen auf die zentrale Arena und das Versteigerungspodium blicken. Für heutige Veranstaltungen kann dieser Bereich je nach Sicherheitskonzept, Bühne, Technik, Bestuhlung und Fluchtwegplanung anders genutzt werden.
Bei einer Konzert- oder Kulturveranstaltung kann ein Teil der Fläche als Bühne, Backstage-Bereich, Technikzone oder Zuschauerraum dienen. Bei einer Ausstellung werden die Sitzbereiche möglicherweise gar nicht oder nur teilweise genutzt. Bei einem Flohmarkt stehen dagegen Verkaufsflächen und Laufwege im Mittelpunkt. Ein fester Saalplan mit immer identischen Sitzplätzen existiert deshalb nicht. Der verbindliche Plan wird vom Veranstalter festgelegt und kann sogar bei wiederkehrenden Terminen variieren.
Die Größen der vorhandenen Bereiche ermöglichen unterschiedliche Veranstaltungsformate. Die historische Tierzuchthalle bietet eine zentrale Vorführfläche und eine Tribüne. Die größere Kälberhalle erweitert das Angebot um eine zusätzliche Innenfläche, die für Marktstände, Ausstellungen, Lagerung, Präsentationen oder Veranstaltungen genutzt werden kann. Auf dem Außengelände können bei geeigneten Bedingungen weitere Stände, Fahrzeuge, Zelte oder Besucherbereiche entstehen. Die konkrete Nutzbarkeit hängt von Genehmigungen, Wetter, Sicherheitsabständen und der Veranstaltungstechnik ab.
Für Besucher sind nicht nur Sitzplätze relevant. Bei einem Markt zählen Wegeführung, Standabstände, Einlassbereiche, Toiletten, Gastronomie, Geldautomaten oder barrierearme Zugänge. Bei einer Ausstellung können Beleuchtung, Besucherführung und Ruhebereiche wichtig sein. Bei einem Konzert oder Kulturabend spielen Bühnenblick, Akustik, Sichtlinien und die Nähe zu Ausgängen eine größere Rolle. Der historische Charakter schafft Atmosphäre, bedeutet aber auch, dass Besucher nicht dieselben standardisierten Bedingungen wie in einer modernen Arena erwarten sollten.
Die tatsächliche Kapazität wird für jede Veranstaltung gesondert festgelegt. Maßgeblich sind insbesondere die genehmigte Nutzung, die Zahl der Sitz- oder Stehplätze, Flucht- und Rettungswege, Brandschutz, Bühnengröße sowie die Trennung von Publikums- und Betriebsflächen. Deshalb sollte die Angabe von rund 1.000 Plätzen als historische beziehungsweise bauliche Orientierung verstanden werden. Sie ist kein automatisch gültiger Ticketbestand für jeden Termin. Bei ausverkauften Veranstaltungen können zusätzliche Einlassregeln, Zeitfenster oder Sicherheitskontrollen gelten.
Für Veranstalter bietet die Allgäuhalle den Vorteil, dass Innen- und Außenflächen miteinander kombiniert werden können. So sind Märkte mit Außenständen, Ausstellungen mit Fahrzeugpräsentationen oder Kulturveranstaltungen mit gastronomischem Bereich möglich. Die Nutzung sollte frühzeitig mit der zuständigen Stelle und dem jeweiligen Betreiber abgestimmt werden. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden müssen Aufbau, Befestigung, Beschilderung und technische Installationen sorgfältig geplant werden.
Besonderheiten, Kulturquartier und Bedeutung für Kempten
Die besondere Qualität der Allgäuhalle liegt in der Verbindung von Geschichte und gegenwärtiger Nutzung. Sie ist nicht nur eine alte Halle, sondern ein Ort, an dem sich verschiedene Ebenen der Kemptener Stadtentwicklung ablesen lassen. Landwirtschaftliche Tradition, regionale Märkte, Architektur, Kulturarbeit, Erinnerungskultur und moderne Veranstaltungsorganisation treffen auf demselben Gelände zusammen. Diese Mischung unterscheidet die Allgäuhalle von vielen neu errichteten Veranstaltungszentren.
Das Kulturquartier Allgäu nutzt seit April 2023 die ehemalige Gaststätte und Nebenflächen der Allgäuhalle. Die Nutzung wurde in städtischen Planungen bis 2031 berücksichtigt. Dadurch ist ein kultureller Schwerpunkt entstanden, der die Halle nicht nur an einzelnen Großterminen öffnet, sondern auch kleinere Veranstaltungen und regelmäßige Angebote ermöglicht. Formate wie die KulturWIRtschaft verbinden gastronomische Angebote mit Musik, Tanz, Begegnung und regionaler Kultur. Je nach Termin kann der Besuch der Halle deshalb mit einem Essen, einem Marktbesuch oder einem Kulturabend verbunden werden.
Die regelmäßigen Flohmärkte gehören zu den traditionsreichsten Nutzungen des Geländes. Sie machen die Allgäuhalle für viele Menschen zu einem wiederkehrenden Bestandteil des Kemptener Veranstaltungskalenders. Gleichzeitig bleibt der Standort offen für neue Formate. Ausstellungen, Musik, Tanz, regionale Initiativen, Bildungsangebote und Open-Air-Veranstaltungen können die historische Struktur auf unterschiedliche Weise nutzen. Die Außenflächen erlauben Veranstaltungen, die in einem reinen Innenraum nicht möglich wären.
Eine weitere Besonderheit ist die Lage in der Nähe anderer Kemptener Veranstaltungsorte. Die Allgäuhalle befindet sich unweit der bigBOX ALLGÄU und weiterer innerstädtischer Angebote. Dadurch kann es an besonders veranstaltungsreichen Tagen zu einer erhöhten Nachfrage nach Parkplätzen kommen. Besucher sollten berücksichtigen, dass mehrere Ereignisse im Umfeld zeitgleich stattfinden können. Eine frühzeitige Anreise oder die Kombination aus Auto und kurzem Fußweg kann dann sinnvoller sein als die Suche nach einem Parkplatz direkt vor dem Eingang.
Die Geschichte des Ortes verlangt einen verantwortungsvollen Umgang. Die Allgäuhalle war ursprünglich ein Ort der Tierzucht und regionalen Wirtschaft, wurde aber während des Nationalsozialismus auch im Zusammenhang mit Verfolgung und Zwangsarbeit genutzt. Diese Vergangenheit darf bei der öffentlichen Darstellung nicht ausgeblendet werden. Führungen und Bildungsprojekte helfen dabei, die verschiedenen Zeitschichten zu verstehen. Wer das Gelände besucht, kann sich daher sowohl für Architektur und Veranstaltungen als auch für die Stadt- und Erinnerungsgeschichte Kemptens interessieren.
Für die Zukunft stellt sich die Frage, wie Denkmalschutz, Veranstaltungsbetrieb, Parkraumnutzung, Kultur und Erinnerungsarbeit miteinander verbunden werden können. Die Allgäuhalle besitzt dafür gute Voraussetzungen: eine markante Architektur, flexible Hallenbereiche, ein großes Außengelände und eine zentrale Lage. Gleichzeitig müssen Nutzungskonflikte wie Lärm, Verkehr, Parkdruck, Schutz der Bausubstanz und Zugang während Auf- und Abbauzeiten berücksichtigt werden. Gerade diese Balance macht das Gelände zu einem wichtigen, aber anspruchsvollen Bestandteil der Kemptener Veranstaltungslandschaft.
Wer eine Veranstaltung besucht, sollte sich deshalb auf einen Ort mit eigenständigem Charakter einstellen. Die Allgäuhalle ist keine austauschbare Eventfläche. Ihre historische Konstruktion, die Tierzuchtgeschichte, der Stier Roman, die offenen Außenbereiche und die kulturelle Weiterentwicklung verleihen jedem Termin ein besonderes Umfeld. Ob Flohmarkt, Ausstellung, Kulturabend, Musikveranstaltung oder Open Air: Die Nutzung verändert sich, während die Geschichte des Geländes sichtbar bleibt.
Praktische Hinweise für Besucher der Allgäuhalle Kempten
Vor dem Besuch empfiehlt es sich, den konkreten Veranstalter zu prüfen. Die Allgäuhalle wird nicht von einer einzigen Programmredaktion mit einem einheitlichen Ticketsystem bespielt. Unterschiedliche Anbieter veröffentlichen Termine, Eintrittspreise, Einlasszeiten, Standgebühren, Parkhinweise und Kontaktmöglichkeiten jeweils selbst. Das gilt besonders für Flohmärkte und Ausstellungen. Ein Veranstaltungseintrag kann deshalb andere Informationen enthalten als ein Kulturtermin in der KulturWIRtschaft oder eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Außengelände.
Tickets sind, sofern erforderlich, normalerweise über den jeweiligen Veranstalter erhältlich. Bei Flohmärkten kann der Eintritt vor Ort bezahlt werden, während Kulturveranstaltungen einen Vorverkauf oder eine Abendkasse anbieten können. Es sollte nicht vorausgesetzt werden, dass jede Veranstaltung dieselben Zahlungsmethoden akzeptiert. Besucher tun gut daran, die Angaben zu Eintritt, Ermäßigung, Altersgrenze und Einlass in der Terminbeschreibung zu lesen.
Auch die Frage, ob die Allgäuhalle heute geöffnet ist, lässt sich nur mit Blick auf den jeweiligen Veranstaltungskalender beantworten. An veranstaltungsfreien Tagen kann das Gelände teilweise nur als Parkplatz oder Betriebsfläche genutzt werden. Während Auf- und Abbauzeiten ist der Zugang möglicherweise auf Händler, Technik, Personal oder Lieferfahrzeuge beschränkt. Besucher sollten Absperrungen respektieren und nicht davon ausgehen, dass ein sichtbarer Halleneingang automatisch öffentlich zugänglich ist.
Für Familien und ältere Besucher können Wege, Untergrund und Besucherandrang eine Rolle spielen. Bei Flohmärkten sind viele Menschen gleichzeitig unterwegs, während bei Kulturveranstaltungen feste Einlasszeiten gelten können. Bei Außenveranstaltungen sind wettergerechte Kleidung und geeignetes Schuhwerk sinnvoll. Ob Sitzgelegenheiten, Garderobe, Kinderbereiche oder barrierearme Toiletten vorhanden sind, hängt vom einzelnen Termin ab und sollte beim Veranstalter erfragt werden.
Bei der Anreise mit dem Auto sind die Parkflächen am Allgäuhallen-Gelände nicht garantiert. Während Veranstaltungen, Aufbau und Abbau kann der Parkplatz ganz oder teilweise gesperrt sein. Auch andere Ereignisse in der Umgebung können die Verfügbarkeit beeinflussen. Wer auf einen barrierefreien Stellplatz angewiesen ist, sollte vorab klären, welcher Zugang genutzt werden kann. Das Parken auf Rettungswegen, Zufahrten oder nicht freigegebenen Flächen ist zu vermeiden.
Für Händler gelten zusätzliche Regeln. Ein Standplatz muss häufig vorab reserviert werden. Die Mindestgröße, Standtiefe, Fahrzeugnutzung, Aufbauzeit und Mitnahme von Tischen oder Kleiderständern können vorgegeben sein. Neuware, Werbung, Promotionstände oder Stromanschlüsse können gesonderten Bedingungen unterliegen. Die jeweiligen Flohmarktveranstalter veröffentlichen dazu eigene Preislisten und Teilnahmebedingungen. Eine spontane Anreise ohne bestätigte Reservierung ist daher nicht immer möglich.
Insgesamt ist die Allgäuhalle ein Veranstaltungsort, dessen Besuch von der konkreten Nutzung abhängt. Wer die Terminangaben, Einlasszeiten, Parkhinweise und Zugangsinformationen vorab prüft, kann die Besonderheiten des Geländes besser genießen. Die zentrale Lage, die historischen Gebäude und die große Vielfalt der Veranstaltungen machen die Allgäuhalle zu einem markanten Treffpunkt in Kempten. Gleichzeitig sorgt gerade die flexible Nutzung dafür, dass sich der Ort bei jedem Besuch ein wenig anders präsentiert.
Quellen:
- Stadt Kempten – Verwaltung, Betrieb und Vermarktung der Veranstaltungshäuser
- Stadt Kempten – Informationen zu Dauerparkscheinen und Parkflächen
- Wikipedia – Allgäuhalle Kempten: Geschichte, Architektur und Nutzung
- Kreisbote – Die Allgäuhalle als Tierzuchthalle und Teil der Kemptener Stadtgeschichte
- TOKRA Veranstaltungen – Flohmärkte und Standinformationen an der Allgäuhalle
- StudiLife Kempten – Veranstaltungshinweis Allgäuhalle Flohmarkt
- Kulturquartier Allgäu – MarktWIRtschaft in der Allgäuhalle
- Kulturquartier Allgäu – Kulturveranstaltung in der Allgäuhalle
- bigBOX ALLGÄU – Anfahrt und Parkmöglichkeiten am Allgäuhallen-Gelände
- AllgäuHIT – Führung und Erinnerungskultur auf dem historischen Gelände
Bevorstehende Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Evelyn Kühnl
5. Juli 2026
Die Allgäuhalle und auch der Flohmarkt sind in Ordnung. Der Parkplatz mit 4 Euro Tagesgebühr ist auch okay. Was man jedoch nicht machen sollte, ist auf dem Grünstreifen innerhalb des Parkplatzes parken, das kostet nochmal 55 Euro.
Mariam
6. Juli 2026
Guter Parkplatz in Zentrumsnähe, die Preise fürs Parken sind in Ordnung. Der Parkplatz wird durch die neuen Sitzbänke und die Info-Säule über die Allgäuhalle aufgewertet. Leider ist der Parkplatz nicht immer oder nur eingeschränkt nutzbar, z.B. wenn Flohmarkt oder Zirkus sind.
Tatjana “TatjanaM” M
25. Dezember 2025
Großer Stadtparkplatz. Günstig. 2025: 30 Min. - 0,50 € 24 Stunden - 4,00 € Monat - 35,00 € Von 19 bis 9 Uhr und sonntags - kostenlos. Bezahlen kann man bar, mit Karte oder Handy. Es gibt Plätze für Elektroautos und Carsharing-Parkplätze. In der Nähe befinden sich Einkaufszentren und eine Einkaufsstraße.
Bruno Renn
1. August 2026
Heute war Flohmarkt 👍👋 nicht zu heiß und nicht zu kalt 👋👍 hat sehr großen Spaß gemacht 😘
BozzAsoka
31. Januar 2026
Super Eventlocation genutzt vom KQA, war schon mehrfach dort und mir hat es immer gut gefallen (OpenMic Comedy / Jazzfrühling).

